Felix Mendelssohn - Elias - Oratorienkonzert

Speyerer Kantorei Heidelberger Kantatenorchester  

Bartholomäus-Weltz-Platz
67346 Speyer

Tickets ab 20,00 €
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Veranstalter: Prot. Gedächtniskirchengemeinde Speyer, Am Renngraben 4, 67346 Speyer, Deutschland

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Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern erhalten am Eintritt freien Eintritt.
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Veranstaltungsinfos

Felix Mendelssohns Oratorium „Elias“ in der Speyerer Gedächtniskirche Am 11. November 2018 um 17h führt die Speyerer Kantorei das Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn in der Speyerer Gedächtniskirche auf. Die Solisten sind Juliane Dennert, Almut Fingerle (Sopran), Simone Pepping (Alt), Martin Erhard (Tenor), sowie Thomas Herberich, (Bariton). Unterstützt werden Sänger und Chor vom Heidelberger Kantatenorchester, die Gesamtleitung liegt bei Kirchenmusikdirektor Robert Sattelberger. 2000 Konzertbesucher bejubelten 1846 die Uraufführung des "Elias" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dabei waren Oratorien zu Mendelssohns Zeit gar nicht mehr en vogue. Große Chöre, dramatische Musik und gleich drei Wundererzählungen nehmen das Konzertpublikum bis heute für dieses Werk ein. Mendelssohn hat den Oratorientext aus Bibelzitaten des Alten Testaments zusammengesetzt. Er wollte den Glaubensweg eines Individuums, in der Figur des Propheten Elias, zeigen - in seiner Wechselwirkung mit der Gemeinschaft, dem Volk Israel: "Ich hatte mir beim Elias einen rechten durch und durch Propheten gedacht, wie wir ihn etwa heut‘ zu Tage wieder brauchen könnten, stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster, im Gegensatz zum Hofgesindel und Volksgesindel, und fast zu der ganzen Welt im Gegensatz, und doch getragen wie von Engelsflügeln." Durch die Dramatisierung des Stoffes erreichte Mendelssohn, dass "das Beschauliche und Rührende … durch den Mund und die Stimmung der handelnden Personen auf uns übergehen." Dem Elias, einer Basspartie, stellt er die Tenor-Figur des Obadjah gegenüber, als einen Gefährten und Gehilfen. Und auch der Chor hat eine aktive Rolle. Er gibt dem Volk Israel, den Baalspriestern oder den Seraphim seine Stimme. Mit Blick auf die erstarkenden Singvereine, die nicht selten Hunderte von Sängern umfassten, traf Mendelssohn damit den Nerv seiner Zeit.

Ort der Veranstaltung

Gedächtniskirche
Bartholomäus-Weltz-Platz 5
67346 Speyer
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

In den Jahren 1893 bis 1904 wurde die Gedächtniskirche der Protestation in Speyer erbaut. Sie erinnert an den 19. April 1529, als Fürsten und weitere Bevollmächtigte als Vertreter der protestantischen Minderheit gegen die Verhängung der Reichsacht über Martin Luther demonstrierten sowie die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens forderten. Diese Aktion gilt als der Ursprung des Begriffs „Protestantismus“.

Nachdem die Beziehung zwischen Protestanten und Katholiken nach dem Ersten Vatikanischen Konzil angespannt war und der Dom erneuert wurde, wurde die Gedächtniskirche als Reaktion auf diese Ereignisse erbaut. Dabei war es wichtig, dem Dom architektonisch mindestens ebenbürtig zu sein. So wurde dem romanischen Stil nun eine neugotische Kirche gegenübergestellt und mit 100 m der höchste Kirchenturm der Pfalz errichtet.

Die Gedächtniskirche liegt nahe dem Zentrum und kann bequem vom Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Mehrere Busse fahren von dort bis zum Postplatz, von wo Sie die Linie 563 eine Station weiter zur Haltestelle „Gedächtniskirche“ bis vor die Haustür bringt.