Eröffnungskonzert: Raum und Klang

ChorWerk Ruhr, Osnabrücker Symphonieorchester, Paul Hillier (Leitung)  

Domplatz 49074 Osnabrück

Tickets ab 10,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Niedersächsische Sparkassenstiftung, Schiffgraben 6-8, 30159 Hannover, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Lassen Sie sich beim Eröffnungskonzert der 31. Niedersächsischen Musiktage von großartiger Musik in einem beeindruckenden Bauwerk faszinieren: Der spätromanische Dom St. Peter zu Osnabrück, einer der ältesten Sakralbauten Deutschlands, ist ein idealer Ort für die Entfaltung von Musik im Raum. Bereits fünfzehn Jahre nach Gründung des Bistums Osnabrück ließ Karl der Große im Jahr 785 die erste Kirche errichten, aus der ab 1100 allmählich in verschiedenen Bauphasen der Dom in seiner heutigen Gestalt erwuchs. Diese fast unvorstellbare Zeitspanne verleiht ihm eine besondere Raumwirkung, einen Atemhauch der Ewigkeit.

Das ChorWerk Ruhr, ein Spitzenchor des Landes Nordrhein-Westfalen, und das Osnabrücker Symphonieorchester unter der Leitung von Paul Hillier gestalten dieses außergewöhnliche Konzert mit einer fein abgestimmten Klang-Dramaturgie an verschiedenen Stellen im Dom. Paul Hillier, vielen als Gründer und Mitglied des legendären Hilliard Ensembles bekannt, dirigiert Werke von Thomas Tallis, William Byrd, Johann Sebastian Bach, Knut Nystedt, György Ligeti, Arvo Pärt und Peteris Vasks. Dieser große musikalische Bogen von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert tritt mit dem Bauwerk in einen spannenden Dialog: Musikalische und architektonische Zeiträume begegnen einander und schaffen ein unvergessliches Konzerterlebnis von Nähe und Ferne, Einzelstimmen und großem Zusammenklang.

Ort der Veranstaltung

Dom St. Petrus
Hasestraße 40 a
49074 Osnabrück
Deutschland
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Der Dom St. Peter in Osnabrück zählt zu den Meisterwerken spätromanischer Baukunst: Massiv und mächtig wirkt er auf die Besucher, doch die typische Basilika bietet schon jahrhundertelang ihren Gläubigen Schutz und einen Ort zur Einkehr. Seit seiner Entstehung prägt die Kathedrale des Bistums mit ihren ungewöhnlichen Türmen die Silhouette der Stadt und ist aus ihrem geistlichen wie kulturellen Leben nicht mehr wegzudenken.

Schon im 8. Jahrhundert wurde hier von Karl dem Großen eine Kirche gegründet, die jedoch nur 100 Jahre später von den Normannen zerstört wurde. Auch das wiederaufgebaute Gotteshaus brannte schon kurz darauf nieder. Der heutige Dom geht zurück aufs 12. Jahrhundert, wie man auch heute noch am erhalten gebliebenen Vierungsturm erkennen kann. Das Interieur des Domes ist zu großen Teilen gotisch und in barocker Pracht gehalten, da er mit den Jahren oft ausgebaut und erweitert wurde. Zahlreiche kostbare Kunstwerke sind hier im Dom aufgestellt: Allein schon der bronzene Taufstein und das Triumphkreuz aus der Zeit der Erbauung sind einen Besuch wert.

Besonders auffällig sind die beiden Türme des Domes St. Peter, die ihm sein markantes Aussehen verleihen. Der breite Turm, der in etwas viermal so groß ist wie der kleinen daneben, wurde im 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil erbaut. Der schlanke Turm zählt zudem als einer der schönsten Türme Deutschlands aus romanischer Zeit.