ERÖFFNUNGSKONZERT: „Prächtige Sommertage“

Iwan König (Klavier), Kathrin Rabus (Violine), Leonid Gorokhov (Violoncello)  

Lambertshof 2 26603 Aurich

Tickets ab 27,50 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Profestival UG, Graf-Enno-Str. 23, 26603 Aurich, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

ERÖFFNUNGSKONZERT

Franz Schubert: Klaviertrio B-Dur
Felix Mendelssohn-Bartoldy: Klaviertrio in d-Moll

KATHRIN RABUS Violine
LEONID GOROKHOV Violoncello
IWAN KÖNIG Klavier

Gibt es etwas Schöneres um ein Festival zu eröffnen, als ein Werk, bei dem die Schaffenslust seines Komponisten dem Hörer aus jedem Takte entgegentönt? Felix Mendelssohn schwärmte emphatisch von den „prächtigen Sommertagen“ und dem „lustigen Leben“, das er zur Zeit der Entstehung seines d-moll Klaviertrios im Sommer 1839 führte. In leichtfüßige und nicht endenwollende Melodien fasste er die Unbeschwertheit dieses Sommers. Wie Mendelssohn war auch Franz Schubert ein Frühvollendeter. In seinem letzten Lebensjahr schrieb er eine schier unglaubliche Menge an Kompositionen, darunter auch seine beiden genialen Klaviertrios. Im B-Dur Trio präsentiert Schubert ein zwischen Energie, melodischer Lyrik und wienerischem Charme pendelndes gelöst-heiteres Werk – so als wollte er sagen: „Freut euch, es ist Sommer!

Ort der Veranstaltung

Evangelisch-lutherische Lambertikirche
Kirchstraße
26603 Aurich
Deutschland
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Genau im Mittelpunkt der Stadt gelegen, ist die evangelisch-lutherische Lambertikirche eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der nordfriesischen Stadt Aurich. Doch Kultur gibt es hier nicht nur zu bestaunen, sondern auch zu erleben: Denn dank seiner hervorragenden Akustik wird der Sakralbau gerne als Konzertstätte genutzt und geschätzt. Dies macht die Lambertikirche zu einem wichtigen kulturellen Knotenpunkt der Stadt.

Erbaut wurde die Lambertikirche zwischen 1834 und 1835. Der Architekt und Baumeister Conrad Bernhard Meyer entwarf das Gotteshaus im klassizistischen Stil, die sich doch merklich von standardisierten Kirchenbauten der vorigen Jahrhunderte unterscheidet. So ist der Haupteingang auf der Längsseite des Gebäudes, die Sitzreihen sind ebenso wie der Altar auf die gleiche Weise angeordnet. Das Altarretabel wurde zwischen 1505 und 1515 von Lucas Gilde in Antwerpen entworfen, das nach der Reformation in die Auricher Schlosskappelle übersiedelte und später in die Lambertikirche aufgenommen wurde.

Das helle Innenleben der Lambertikirche verspricht eine freundliche Atmosphäre. Schauen Sie deshalb auch vorbei und lassen Sie sich von den Veranstaltungen und dem Kirchenbau an sich verzaubern!