Eröffnungskonzert

Baltic Sea Philharmonic unter Leitung von Kristjan Järvi (Dirigent)  

Im Kraftwerk
17449 Peenemünde

Tickets ab 20,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V., Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Mari Samuelsen Violine
Baltic Sea Philharmonic
Kristjan Järvi Dirigent

„Nordic pulse“
WOJCIECH KILAR: Orawa
GEDIMINAS GELGOTAS: Mountains. Waters. (Freedom)
ARVO PÄRT: Fratres für Violine, Schlagwerk und Streicherorchester
KRISTJAN JÄRVI: Aurora für Violine und Orchester
JEAN SIBELIUS: „Der Sturm” Konzertsuite (arrangiert von Kristjan Järvi)
IMANTS KALNIŅŠ: „Rock Symphony“ (Sinfonie Nr. 4), 1. Satz

Spitzenmusiker aus allen Ländern der Ostsee vereint das Baltic Sea Philharmonic – ein preisgekröntes professionelles Orchester und Leuchtturm internationaler Verständigung, das 2018 sein 10-jähriges Jubiläum begeht. 2008 vom Usedomer Musikfestival gegründet, gastierte es unter der Leitung seines estnischstämmigen Musikdirektors Kristjan Järvi in den renommiertesten
Konzertsälen und auf herausragenden internationalen Festivals. Weltweit führende Künstler von Gidon Kremer und Julia Fischer bis hin zu Jonas Kaufmann und Kurt Masur arbeiteten mit dem Baltic Sea Philharmonic bereits zusammen. Das elektrisierende Programm feiert unter dem Titel „Nordic Pulse“ Musik aus Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Polen. Alle diese Länder
haben vor hundert Jahren erstmals ihre staatliche Unabhängigkeit erlangt. Das Baltic Sea Philharmonic wird Sibelius und Kalniņš komplett aus dem Gedächnis spielen. Die gleichermaßen entdeckungsfreudige norwegische Violinistin Mari Samuelsen begleitet das Ensemble.

Ort der Veranstaltung

Historisch-Technisches Museum Peenemünde
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Wer dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde, einem kleinen Ort im Norden Usedoms, einen Besuch abstattet, begibt sich auf eine spannende Gratwanderung zwischen Fortschritts-Begeisterung und historischem Bewusstsein. Mit einer sorgfältig konzipierten, einfühlsamen und beeindruckenden Ausstellung dokumentiert das Museum die Freude der Techniker über den ersten erfolgreichen Raketenstart und das Leid der unzähligen KZ-Häftlinge, die hier unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten.

Es ist das Jahr 1942, der Krieg läuft auf Hochtouren und in Peenemünde wird die erste Rakete ins All geschossen. Bis heute gilt dieser Start als Geburtsstunde ziviler wie auch militärischer Trägerraketen. Dieser spektakuläre Durchbruch wurde aber nur auf Kosten zahlloser Menschenleben ermöglicht. KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten hier unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Allein die Massenproduktion forderte 15.000 Todesopfer. Hinzu kommen die Opfer, denen das Produkt, die militärische Rakete, zum Verhängnis wurde. Das Historisch-Technische Museum verdeutlicht seinen Besuchern diesen Gegensatz zwischen technischem Fortschritt und menschlichen Versagen auf beeindruckende Art und Weise. Es entstand 1991 und sieht sich seitdem als ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik.

In authentischer Umgebung erzählt das Historisch-Technische Museum Peenemünde die bewegende und bewegte Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik. Innerhalb des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns wird das Historisch-Technische Museum seinem Namen mit einer hervorragenden Ausstellung gerecht. Hier sind spannende und bewegende Einblicke garantiert!