Eröffnungskonzert: Barocker Glanz

Solisten, Kantatenchor Arnstadt, Thüringer Bach Collegium  

Am Markt
99310 Arnstadt

Tickets ab 15,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V., Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Virtuos-klangvolle Werke von Johann Christoph, Johann Bernhard und Johann Sebastian Bach sowie von Jo-hann Ernst Prinz von Sachsen-Weimar, Dietrich Buxtehude und Antonio Vivaldi

Ein passender Auftakt für ein prallvolles Barockmusikwochenende: Der junge Bach, seine musikalischen Vorbilder und sein familiäres Umfeld. In seinen Weimarer Jahren lernte Bach durch Vermittlung des Prinzen Johann Ernst von Sachsen-Weimar zahlreiche Kompositionen von Legrenzi, Torelli, Albinoni, Tartini und Vivaldi kennen, was nach-haltigen Eindruck hinterließ. Die virtuosen Werke Vivaldis beeinflussten auch den Prinzen in seinen eigenen Konzer-ten, während Johann Bernhard Bach, der mehrere Jahre mit Telemann in Eisenach zusammenarbeitete, so recht sich am französischen Geschmack orientierte. Wenn schließlich der Hochzeitsdialog "Meine Freundin, du bist schön" von Johann Christoph Bach erklingt, spätestens dann weiß man, mit wie viel Witz, Musikalität, Virtuosität und einer Menge durchaus deftigen Humors die Familie Bach zu feiern wusste …


Viola Blache, Sopran
David Erler, Altus
Stephan Scherpe, Tenor
Christoph Hülsmann, Bass

Kantatenchor Arnstadt | Jörg Reddin, Leitung

Thüringer Bach Collegium | Gernot Süßmuth, Violine und Leitung

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Ort der Veranstaltung

Bachkirche Arnstadt
Am Markt
99310 Arnstadt
Deutschland
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Die Kirchenmusik genießt an der Johann-Sebastian-Bach-Kirche in Arnstadt schon allein dem Namen nach eine besondere Bedeutung. Insgesamt zwei Orgeln besitzt die evangelische Kirche und begeistert mit einem umfangreichen Konzertprogramm die Menschen rund um Arnstadt.

Im 14. Jahrhundert wurde das damals noch Bonifatiuskirche genannte Gotteshaus erstmals erwähnt. Direkt am Marktplatz gelegen, fällt sie 1581 einem Brand zum Opfer. Aus den Steinen einer alten abgebrochenen Kirche wird sie daraufhin wieder aufgebaut und präsentiert sich dem Betrachter als barocke Saalkirche mit umlaufender Empore. Anfangs bot die schlichte Kirche in ihrem Inneren wohl einen düsteren und eher unfreundlichen Anblick, nachdem Geld für einen Anstrich verfügbar war, erstrahlt sie jedoch in hellem Weiß. Seit 1935 trägt die Kirche den heutigen Namen nach ihrem berühmten Organisten.

Die Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute Wender-Orgel wurde damals von dem gerade erst volljährigen Johann Sebastian Bach geprüft. Er hinterließ einen solchen Eindruck, dass man ihn direkt als Organisten in der Kirche verpflichtete. Insgesamt 320 originale Pfeifen erklingen auch heute noch, wenn das historische Instrument bespielt wird. Gemeinsam mit der moderneren Steinmeyer-Orgel von 1913 steht die Wender-Orgel für den Fortbestand und die Wandlung der Orgeltradition Deutschlands.