ensemble variant - Das Jahr 1756

Kammerkonzert Reihe, Werke von Kraus, Wranitzky und Mozart  

Wilhelmstraße 12 61231 Bad Nauheim

Tickets ab 12,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Bad Nauheim Stadtmarketing u. Tourismus GmbH, In den Kolonnaden 1, 61231 Bad Nauheim, Deutschland

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Normalpreis

je 12,00 €

Schüler/Studenten/Schwerbehinderte

je 10,00 €

Kurkarteninhaber

je 10,00 €

Ehrenamtscard

je 10,00 €

Sozialtarif

je 10,00 €

Summe 0,00 €
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Veranstaltungsinfos

Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters mit Querflöte, 2 Violinen, 2 Violen, Violoncello.

1756 werden in Salzburg, Mähren und Miltenberg
drei musikalische Genies geboren. Natürlich
kennen sie gegenseitig ihre Kompositionen,
denn Ihr Lebensweg kreuzt sich in Wien.
Paul Wranitzky, heute kaum bekannt, wird
ein bedeutender Dirigent,Komponist und
Konzertmeister. Ihm ist eine längere Lebenszeit
vergönnt als seinem Freimaurer-Freund
Mozart und entwickelt sich darum zu einem
bedeutenden Komponisten des »Sturm und
Drang«, der die Tonsprache der Romantik
vorbereitet. Dramatisches Beispiel dieses
Stils ist das Sextett Nr. 6. Höfisch, galant
dagegen ist die Grundstimmung des Flötenquintetts
von Joseph Martin Kraus, der bis zu
seinem frühen Tod am schwedischen Königshof
arbeitet. Der hochspannende Vergleich
dieser zwei Komponisten wird vom Frankfurter
»ensemble variant« in Beziehung gesetzt
zu Mozarts Meisterwerk, dem D-Dur Streichquintett
und entführt Sie einen Abend lang
ins 18. Jahrhundert.

Ort der Veranstaltung

Gemeindezentrum Wilhelmskirche
Wilhelmstraße 12
61231 Bad Nauheim
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die ehemalige reformierte Stadtkirche Bad Nauheims ist heute als Gemeinde-Zentrum ein Ort der Begegnung und des bunten Lebens. Auch nicht kirchliche Gruppen nutzen die Wilhelmskirche als Treffpunkt und machen sie so zum ökumenischen Symbol.

Nachdem Bad Nauheim seit 1736 einem reformierten Landgrafen unterstand, konnte 1740 auch endlich eine eigene Kirche für die reformierte Gemeinde errichtet werden. Anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus sollte sie entstehen und deren alten Turm mit einbeziehen. Da die Bausubstanz jedoch zu schlecht war, wurde alles neu erbaut und der Turm gemäß lutherisch-reformierter Bauweise direkt über den Eingang gesetzt. Auch die Inneneinrichtung der Kirche präsentierte sich nach reformierter Tradition schlicht und bescheiden. Nach dem Zusammenschluss der reformierten mit der lutherischen Kirche wurde das Gotteshaus schließlich in Wilhelmskirche umbenannt und weiterhin für Gottesdienste genutzt, doch das Ende schien trotzdem gekommen. Sie wurde nach und nach zu klein für die Gemeinde und ab 1906 durch die Dankeskirche ersetzt.

Seit 1926 ist in die Wilhelmskirche wieder Leben eingekehrt. Als Gemeindezentrum lockt sie mit einem bunten Programm aus Bibelabenden, Gottesdiensten, Feiern oder Vortragsabenden zahlreiche mehr und weniger religiöse Gäste an. Besonders beliebt sind dabei die Konzerte, vor allem die Kammerkonzert-Reihe am Sonntagabend, die einen mittlerweile traditionsreichen Einstieg in die kommende und Ausklang der vergangenen Woche darstellt.