Empire of Oil – Part 1: A Research in 360°

Costa Compagnie  

Pappelallee 15
10437 Berlin

Tickets ab 16,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437 Berlin, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen nur gegen Vorlage eines gültigen Berechtigungsnachweises.
Ermäßigte Karten erhalten Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner bei Vorlage des entsprechenden Nachweises. Schwerbehinderte erhalten gegen Nachweis ermäßigten Eintritt, für die Begleitperson ist der Eintritt frei. Da nicht alle Veranstaltungen am Ballhaus Ost barrierefrei zugänglich sind, bitten wir um telefonische Voranmeldung unter 030 44 049 250. Sonderpreise für Schulklassen und Gruppen auf Anfrage.

Bereits erworbene Karten können grundsätzlich nicht zurückgenommen oder umgetauscht werden.
Für verfallene Karten wird kein Ersatz geleistet.
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Veranstaltungsinfos

Betrachtet man die Konsequenzen für Millionen von Kriegsopfern und Geflüchteten wird schnell deutlich, dass die Vorherrschaft und der Zugriff auf die Ressource Öl nach wie vor einen der Hauptgründe für Krieg und kompromisslose Interessenspolitik darstellt. Gleichzeitig ist auch unser unmittelbarer Alltag durch die Verwertung von Öl essentiell bestimmt. Öl ist alles – trotz Klimawandel und alternativen Energien.
In »Empire of Oil« hat sich Costa Compagnie die substantielle Befragung des für uns alles entscheidenden Rohstoffs zur Aufgabe gemacht: Das mehrteilige Projekt kreist um den Themenkomplex Öl und betrachtet dazu die zwei gegensätzlichen Länder Norwegen und Irak. Das skandinavische Land ist einer der wichtigsten Öl- und Gaslieferanten Deutschlands, während der Nordirak – kurz vor einer kurdischen Unabhängigkeit – als Stützpunkt der Bundeswehr im alliierten Kampf gegen den IS dient. Aus dem vor Ort u.a. mit einer 360°-Kamera gefilmten Material entwickelt die Gruppe zwischen November 2017 und Mai 2018 drei intermediale Performances und einen Virtual-Reality-Film. Bietet der allmächtige Rohstoff das Potential für eine vermeintliche sozialstaatliche Utopie wie in Norwegen oder befördert es einen nicht endenden Kriegszustand wie im Irak? Was sind die Erfahrungen der Öl-Produzent*innen und Arbeiter*innen vor Ort?
Die Costa Compagnie verhandelt diese Fragen zwischen Dokumentation und Abstraktion und baut für den ersten Teil im November einen 360°-Videospace im Ballhaus Ost. Im Februar 2018 baut der zweite Teil mit einer textbasierten Performance und einem Fokus auf Virtual Reality darauf auf und im Mai schließt eine Tanz-Performance die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem globalpolitischen Brennpunkt ab.

Costa Compagnie aus Berlin und Hamburg wurde von Felix Meyer-Christian als offene Kollaboration interdisziplinär arbeitender Künstler*innen gegründet. Die Arbeiten vereinen dokumentarische, performative und choreographische Methoden und fokussieren sich dabei auf globale Transformationsprozesse und die Frage nach dem Menschen darin.

von und mit: Costa Compagnie

Eine Produktion von Costa Compagnie in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, spartenoffene Förderung. Mit freundlicher Unterstützung durch das Goethe Institut Erbil, Irak.

Ort der Veranstaltung

Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10437 Berlin
Deutschland
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Im Berliner Szene-Viertel Prenzlauer Berg besteht seit 2006 eine Produktions- und Spielstätte der besonderen Art. Im Ballhaus Ost basteln Künstler/innen der Genres bildende Kunst, Gesang, Schauspiel, Tanz, Bühnenbild und Wissenschaft gemeinsam an dem bunt gemischten Programm des Hauses und begeistern das Publikum mit außergewöhnlichen Inszenierungen.

Die Gründer des Ballhauses sind die Performancekünstlerin Anne Tismer, Uwe Moritz Eichler und Philipp Reuter. Die künstlerische Leitung haben seit dem Jahr 2011 die Produzentin und Performerin Tina Pfurr sowie der Dramaturg und Regisseur Daniel Schrader inne. Das Ballhaus legt besonderen Wert auf eine Ausgeglichenheit von und Offenheit für aller Kunstformen und –disziplinen. Das Projektangebot ist dementsprechend gemischter und vielfältiger als in Spielstätten, die sich hauptsächlich einem bestimmten Genre verschrieben haben. Über hundert Veranstaltungen kommen so im Jahr zusammen, die Bandbreite reicht von Ausstellungen über Theaterperformances bis hin zu Festivals. Das Ballhaus Ost bietet auch unbekannteren und jungen Akteuren einen Raum zum Ausprobieren, Produzieren und Performen. Aufgeführt werden viele Eigenproduktionen des Hauses, aber auch Gastspiele namhafter nationaler und internationaler Künstler/innen sind keine Seltenheit.

Ganz nach dem Motto „Die Mischung macht’s“ erlebt man in dem ungewöhnlichen Haus der Künste in der Pappelallee 15 spannende, kurzweilige und vielseitige Unterhaltung vom Feinsten. Auch das „New York Magazine“ war begeistert. Das Ballhaus Ost ist ein echter Geheimtipp für alle Kulturinteressierten.