Elisaveta Blumina & Friends 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Pirmin Grehl,Clara Dent,Tibor Reman,Mathias Baier,Radek Baborák,E. Blumina  

Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg

Tickets ab 27,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikförderung classic e.V., Eppendorfer Weg 58, 20259 Hamburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Pirmin Grehl, Flöte
Clara Dent, Oboe
Tibor Reman, Klarinette
Mathias Baier, Fagott
Radek Baborák, Horn
Elisaveta Blumina, Klavier

Programm

ohann Sebastian Bach (1685-1750)
Triosonate für Orgel Nr. 1 (Orig. Es-Dur) BWV 525 bearbeitet für Oboe, Fagott und Horn

Mathias Baier (1965)
"Blumine-Manufaktur" für Fagott solo gewidmet 9. Hamburger Kammermusikfest International

Mieczysław Weinberg (1919-1996)
5 Stücke für Flöte und Klavier (1947)

Naama Tamir (1984)
"Encore für Radek" für Horn solo

Benjamin Yusupoff (1962)
"Haifa" für Klarinette, Fagott und Klavier

Ludwig Thuille (1861-1907)
Sextett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier B-Dur op. 6

Der Triosonate für Orgel Nr. 1 (Orig. Es-Dur) BWV 525 von Johann Sebastian Bach liegt eine seiner ursprünglichen Kompositionen für Blockflöte, Oboe und Continuo zugrunde. Die hier dargebotene weitere Bearbeitung für Oboe, Fagott und Horn zeigt sehr eindrucksvoll, wie bereichernd transkribierende Werke für die Kammermusik sein können.

Der Fagottist Mathias Baier, widmet sein Werk "Blumine-Manufaktur" für Fagott solo dem Hamburger Kammermusikfest. Elisaveta Blumina, künstlerische Leiterin des Hamburger Kammermusikfestes, setzt sich immer wieder unermüdlich für die Wiederentdeckung des Komponisten Mieczyslaw Weinberg ein. Sie hat bereits mehrere seiner Werke auf CD eingespielt. In diesem Konzert sind davon 5 Stücke für Flöte und Klavier aus dem Jahre 1947 zu hören.
Ein kleiner Einblick in die zeitgenössische Musikwelt Israels ist mit den beiden nachfolgenden Werken zu gewinnen: "Encore für Radek" für Horn solo der in Israel sehr beliebten Komponistin Naama Tamir, die dieses spannungsreiche und ausdrucksstarke Werk dem Hornisten des Konzertabends Radek Baborák widmet und "Haifa" für Klarinette, Fagott und Klavier des Komponisten Benjamin Yusupoff, der sich sowohl westlicher als auch östlicher Musiktraditionen, einschließlich der Verwendung musikalischer Quellen aus verschiedenen ethnischen Gemeinschaften, bedient.

Ludwig Thuille bevorzugte eher ungewöhnliche Instrumentenkombinationen wie in dem Sextett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier B-Dur op.6. Im ersten Satz des eindrucks- und energievollen Werkes sind Einflüsse von Johannes Brahms zu erkennen. Die folgende romantische Stimmung des Larghetto mit schönen Soli und einer charmanten Gavotte verfügen hingegen über einen sehr originellen eigenständigen Charakter.

Ort der Veranstaltung

Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Laieszhalle beeindruckt in vielerlei Hinsicht: Mit einer langen Tradition, ihrer prachtvollen Architektur und einem vielfältigen Musikleben ist sie zur wichtigsten Adresse für Konzertveranstaltungen in Hamburg avanciert.

Die 1908 eröffnete, neobarocke Halle galt lange Zeit als das modernste Konzerthaus Deutschlands. In ihrem größten Saal können bis zu 2025 Zuschauer Platz nehmen und in den Genuss erstklassiger Konzerte kommen. Regelmäßig spielen hier verschiedene renommierte Orchester und Ensembles wie beispielsweise die Hamburger Symphoniker. Schon die großen Stars der Klassik wie Richard Strauss oder Igor Strawinsky gaben sich einst in der Laeiszhalle die Ehre. Für Veranstaltungen in kleinerem Rahmen bieten ein Saal mit 639 Plätzen, eine Studiobühne sowie ein Foyer mit 80 Tischplätzen die perfekten Bedingungen. So finden hier neben Konzerten auch interessante Lesungen oder Vorträge statt.

Über 400.000 Besucher jährlich beweisen: Die Laeiszhalle ist zweifelsohne das musikalische Zentrum Hamburgs und ein absoluter Garant für hochkarätigen Konzertgenuss.