[ Elektra ] - Dernière

Kaiserslauterer Str. 1
67098 Bad Dürkheim

Tickets ab 13,00 €
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Veranstalter: Theater an der Weinstraße e.V., Maconring 82, 67434 Neustadt, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Schüler und Studenten mit gültigem Ausweis am Tag der Vorstellung
Rollstuhlfahrer erhalten freien Eintritt - bitte direkt an das Theater wenden!
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Veranstaltungsinfos

nach Sophokles
Regie: Susanne Schmelcher

Unerbittliche Gerechtigkeitskämpferin oder Terroristin, Hausbesetzerin oder Aktivistin? Der antike griechische Mythos von Elektra, der Tochter von Klytaimnestra und Agamemnon, hat in seiner Radikalität gerade jetzt wieder Bestand. Elektra trauert um ihren Vater, der von ihrer Mutter und deren Liebhaber Aigisth ermordet wurde. Sie protestiert jahrelang vor den Toren der Stadt und fordert Rache an Klytaimnestra, die keine Reue über den Mord empfindet, da ihr Mann die andere Tochter Iphigenie am Altar der Artemis geopfert hat. Elektras Bruder Orest kehrt nach jahrelangem Exil zurück nach Mykene, vollführt eine List und hilft so Elektra Rache an Mutter und Geliebtem zu üben. Was ist gerecht? Ist das Recht im manchen Fällen subjektiv und welche Mittel sind gerechtfertigt, wenn man glaubt für eine gerechte Sache zu kämpfen? Das Theater an der Weinstraße stellt sich im Winter 2018 diesen Fragen.

Ort der Veranstaltung

Dürkheimer Haus
Kaiserslauterer Str. 1
67098 Bad Dürkheim
Deutschland
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Das imposante Gebäude mitten im Herzen der Stadt Bad Dürkheim blickt auf eine traditionsreiche Historie zurück. In dem einstigen Gasthaus sind nun eine Café-Bar, ein Tanzhaus und ein Spa untergebracht.

„Zum Schaaf“ hieß die erste Gaststätte, die hier unter Führung Johann Conrad Schaafs bis 1755 entstand. Nach dessen Tod folgte eine Reihe an Eigentümern, doch das Gebäude blieb eine Gaststätte. 1835 erwarb ein Wirt mit seiner Frau das Haus und ließ es neu erbauen. Seine Frau, die „schöne Anna“, führte nach dem Tod ihres Gatten das Haus weiter und machte „Zu den vier Jahreszeiten“, wie es nun hieß, zu einem renommierten Etablissement. Bad Dürkheim wurde durch sie zu einem weit über die Region bekannten Städtchen, in dem sich der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Dürkheimer Haus abspielte. Wegen seiner vorzüglichen Küche kamen sogar Kaiserin Augusta, Ludwig I. von Bayern oder der Vater des Struwwelpeter Heinrich Hoffman in die Kurstadt im Herzen des Pfälzer Waldes.

Seit 2007 beherbergt das historische und traditionsreiche Haus eine Café-Bar und ein Tanzhaus. Das Zusammenspiel von Küche und Tanz hat hier Tradition und wird mit der Cha Cha Bar und dem Tanzhaus La Danza weitergeführt. Nahe der Innenstadt darf hier in stilvoller Atmosphäre getanzt und das eine oder andere Gläschen genossen werden.