El Baile - Tanz im August - 29. Internationales Festival Berlin

Mathilde Monnier & Alan Pauls  

Schaperstraße 24 Deu-10719 Berlin

Tickets ab 16,50 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: HAU - Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Tango ist die Seele Argentiniens. Er ist zeitlos, populär und quicklebendig, er ist sowohl eine Praxis als auch eine Kunstform. In ihrem neuen Stück spüren die französische Choreografin Mathilde Monnier und der argentinische Autor und Journalist Alan Pauls seiner besonderen Bedeutung nach. Ausgehend vom Jahr 1978, in dem in Argentinien die Fußball-WM stattfand und die Militärjunta regierte, erzählen sie in “El Baile“ die Geschichte und Gegenwart des Landes wie des Tanzes. Verbunden wird diese mit den Kindheitserinnerungen und Lebensgeschichten ihrer virtuosen Tänzer*innen, die direkt aus Buenos Aires kommen.

Die Choreografin Mathilde Monnier ist seit 1994 Künstlerische Leiterin des Centre Chorégraphique National de Monpellier. Ihre Choreografien schaffen stets den Brückenschlag zu anderen künstlerischen Disziplinen, und sie arbeitete u.a. mit Jean-Luc Nandy, Christine Angot, La Ribot und Heiner Goebbels zusammen. Ihre bislang über vierzig Choreografien wurden u.a. beim Avignon Festival gezeigt, in Paris, New York, Wien, Berlin und London. 1999 wurde Mathilde Monnier mit dem “Grand Prix National des Arts du Spectacle Vivant“ ausgezeichnet. Seit 2014 leitet sie das Centre National de la Danse Pantin.

Der argentinische Autor Alan Pauls wurde 1959 in Buenos Aires geboren. Er ist der Sohn deutscher Immigranten, die 1936 vor den Nationalsozialisten flohen. Er hat Literatur gelehrt, Drehbücher, Filmkritiken, Essays und Roman geschrieben. Seine Novelle “The Past“ gewann 2003 den spanischen Literaturpreis Herralde. Alan Pauls gründete das Magazin “Lecturas críticas“ und arbeitet als Redakteur für der Tagezeitung “Página / 12“. Sein Werk wurde bisher in 14 Sprachen übersetzt, er gilt als wichtigster argentinischer Gegenwartsautor.

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Tango is the soul of Argentina. It is timeless, popular and mercurial; being simultaneously a practice and an art form. In their new piece, French choreographer Mathilde Monnier and Argentinian writer and journalist Alan Pauls explore the special significance of the tango. Commencing in 1978, when Argentina hosted the Football World Cup under the yoke of the military junta, in El Baile, they recount the history and present of both the country and the dance, combined with the childhood memories and life stories of their virtuosic dancers from Buenos Aires.

Choreographer Mathilde Monnier has been the artistic director of the Centre Chorégraphique National de Monpellier since 1994. Her choreographic works consistently draw connections with other artistic disciplines, and she has collaborated with figures such as Jean-Luc Nancy, Christine Angot, La Ribot and Heiner Goebbels. Her choreographic works, numbering more than 40 in total, have been shown at the Avignon Festival, and in Paris, New York, Vienna, Berlin and London. In 1999 Mathilde Monnier was awarded the Grand Prix National des Arts du Spectacle Vivant. She has been the director of the Centre National de la Danse Pantin since 2014.

Argentinian writer Alan Pauls was born in Buenos Aires in 1959, as the son of German immigrants who had fled the Nazis in 1936. He has taught literature and written screenplays, film reviews, essays and novels. In 2003, his novella The Past won the Spanish literature prize Herralde. Alan Pauls set up the magazine Lecturas críticas and works as an editor for the newspaper Página / 12. His works have been translated into 14 languages, and is considered one of Argentina’s most important contemporary authors.

Ort der Veranstaltung

Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das großzügige Gebäude, in dem die Berliner Festspiele beheimatet sind, zählt zu den herausragenden Bauten der Nachkriegsmoderne. Das ganze Jahr über werden hier vor begeistertem Publikum Inszenierungen und Konzerte auf die Bühne gebracht.

Nachdem bis 1963 das Theater am Kurfürstendamm die Spielstätte des Ensembles war, wurde 1963 das Haus der Berliner Festspiele bezogen. Architekt war der bekannte Fritz Bornemann, aus dessen Büro auch der Entwurf für die Deutsche Oper stammt. Eine großzügige Glasfassade lässt vom Inneren einen freien Blick in den das Haus umgebenden Garten zu und verkörpert so die offene Architektur der Nachkriegszeit.

Das Haus ist in seiner Aufteilung bis heute unverändert geblieben und bietet für die 1.000 Zuschauer im Großen Haus von allen Plätzen besten Blick auf das Geschehen auf der Bühne. Hier werden nicht nur regelmäßig Aufführungen des festen Ensembles auf die Bretter gebracht, sondern auch Theatertreffen und internationale Gastspiele organisiert.