Eisa Jocson - "Princess"

Erkrather Strasse 30 Deu-40233 Düsseldorf

Tickets ab 22,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: tanzhaus nrw e.V., Erkrather Strasse 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland

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Einheitspreis

Normalpreis

je 22,00 €

Kursteilnehmer

je 18,00 €

Art Card Plus

je 18,00 €

Düsselpass

je 18,00 €

Rentner

je 18,00 €

Jgdl.bis 18/Stud./Azubis

je 11,00 €

Inventur 2 Teilnehmer/Participants

je 8,50 €

tanzhaus card

je 11,00 €

Künstlerkarte

je 11,00 €

Sonderpreis

je 6,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Freie Fahrt im VRR: Ihre Eintrittskarte gilt am Tag der Veranstaltung auch als Fahrkarte für Hin- und Rückfahrt im VRR-Bereich. KombiTickets sind nicht übertragbar. Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit einem Nachweis gültig, den Sie bitte am Einlass bereit halten. Bitte vergessen Sie nicht, Ihr print@home-Ticket auch auszudrucken, da die Bestellbestätigung nicht als Eintrittskarte akzeptiert wird.

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Veranstaltungsinfos

Eisa Jocson

„Princess“

Im Rahmen der Reihe CEREMONY NOW!

Do 28.09. 20:00 + Fr 29.09. 20:00

Strahlend winkt uns die Disney-Prinzessin aus Filmen, Parks und hier nun von der Bühne entgegen. Weltweit hat sich Schneewittchen zum Inbegriff des glücklichen Mädchens etabliert. Die in Manila lebende Choreografin Eisa Jocson geht diesem scheinbar universellen Glücksversprechen zusammen mit dem Performance-Künstler Russ Ligtas auf den Grund: Sie schlüpfen in die Haut Schneewittchens. Zwischen ehrlicher Akribie und schriller Überhöhung lassen sie das überglückliche Prinzessinnentum ins Rutschen geraten. Die Herstellung der Figur, ihre Bewegungen und Sprachformeln werden einstudiert und die Konversation mit der Prinzessin erprobt: Hoch artifiziell kommt die Prinzessin daher und gleichzeitig so eigenartig vertraut. Jedoch unter welchen Bedingungen entsteht so eine Prinzessin?
Eisa Jocson wirft mit ihrer detailgenauen Studie einen Blick auf die Glücksindustrie, die alles andere als Glanz und Gloria ist. Insbesondere in Disneyland Hong Kong werden professionelle Tänzer*innen von den Philippinen angeheuert. Sie werden aber aufgrund ihrer Hautfarbe und Herkunft in die Nebenrollen der Märchen verdrängt und nie in das Kostüm für die Prinzessin mit Lippen rot wie Blut, Haare schwarz wie Ebenholz und Haut weiß wie Schnee schlüpfen können. Damit eröffnet das Spiel mit Archetypen und Glückszeremonien in der Verdoppelung durch die beiden Darsteller*innen einen neuen Blick auf den globalen Kreislauf der Arbeitskräfte, Bildervorräte und vorgeblichen Ideale. Beständig balanciert Eisa Jocson etwa zwischen einer perfekten Imitation, einer subtilen Zerlegung und einem scharfen Blick auf die Vergnügungsindustrie.
Als bildende Künstlerin mit Balletthintergrund kam Eisa Jocson über den Pole Dance zum zeitgenössischen Tanz. In ihren Stücken setzt sie sich mit den Verschränkungen von Geschlecht, Arbeit, Migration und Körperlichkeit auseinander. Ihre Stücke präsentiert sie regelmäßig an renommierten Theatern und auf internationalen Festivals in Asien und Europa und zeigte zuletzt 2015 „The host“ in einer Uraufführung im tanzhaus nrw.

Dauer: 70 Min. / in englischer Sprache / Fr 19:00 Physical Introduction / Fr anschl. Gespräch

Ort der Veranstaltung

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30
40233 Düsseldorf
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das tanzhaus nrw, ansässig in einem ehemaligen Düsseldorfer Straßenbahndepot, ist mit zwei Bühnen und acht Tanz- und Probenstudios zu ein internationales Zentrum für zeitgenössischen Tanz. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich ein Spiel- und Produktionsort sowie eine Akademie mit mehr als 4.000 Besuchern wöchentlich. In der Kombination aus Produktion und Präsentation von zeitgenössischem Tanz einerseits und der Akademie für professionell tätige Tanzschaffende und Amateure andererseits ist das tanzhaus nrw in Deutschland einzigartig; ein im wahrsten Sinne des Wortes ganztägig aktives Haus des Tanzes. Professionelle Tänzer, Choreografen und Amateure repräsentieren das, was das Haus im Kern ausmacht: das gemeinschaftliche Erleben von Tanz unter dem Dach einer einzigen Institution. Die Trennung von Hoch-, Sub- und Soziokultur, das Theater als Ort der Exklusivität und des sozialen Ausschlusses, all das wird im tanzhaus nrw überwunden. Zentrales Anliegen ist die kreative Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Rolle in den Gesellschaften der Gegenwart.