Eintrittskarte Tour O – Operationsbunker Teichstraße - Der „OP-Bunker“ des ehemaligen Humboldt-Krankenhauses in Berlin-Reinicken

Teichtsraße / Ecke Sankt-Galler-Straße 13407 Berlin

Veranstalter: Berliner Unterwelten e.V., Brunnenstr. 105, 13355 Berlin, Deutschland

Tickets

Restkarten ggf. ab 15 Min. vor der Führung vor Ort erhältlich.

Veranstaltungsinfos

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour O und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit.
Kein Umtausch, Erstattung oder Rücknahme.
Tickets sind bis maximal 2 Tage vor der Führung hier erhältlich, Restkarten ggf. unmittelbar vor der Führung vor Ort erhältlich.

Einheitspreis, keine Ermäßigung.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt.


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Inhalt der Tour:
In den Jahren 1908-10 wurde an der Teichstraße in Berlin-Reinickendorf das „Verbandskrankenhaus Reinickendorf“ nach Plänen der Charlottenburger Architekten Mohr und Weidner errichtet. Es diente nicht nur der sanitätsdienstlichen Versorgung der Reinickendorfer Einwohner sondern auch der der umliegenden Gemeinden Tegel, Wittenau, Rosenthal und des Kreises Niederbarnim. Mit seinem Pavillonstil und seinen umfangreichen Grünanlagen gehörte es seinerzeit zu den modernsten Krankenhäusern der Stadt. Im Jahre 1918 ging das Krankenhaus in städtische Verwaltung über und bekam den Namen „Humboldt-Krankenhaus“, den es bis zur Umbenennung in „Erwin-Liek Krankenhaus“ in den 1930er Jahren behielt. Bis zu seiner Schließung 1985 wechselte es noch zweimal den Namen: als „Hôpital Militaire Louis Pasteur“ diente es den französischen Besatzungstruppen als Lazarett bis es ab 1952 wieder unter dem Namen „Humboldt-Krankenhaus“ der Berliner Bevölkerung zur Verfügung stand. Im Jahre 1985 zog das Krankenhaus in einen Neubau am Nordgraben um.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden in den Berliner Krankenhäusern zahlreiche Operationsbunker verschiedener Typen errichtet, die Notoperationen auch während der Fliegerangriffe ermöglichten. Die meisten dieser Operationsbunker wurden inzwischen umgebaut oder abgerissen. Nicht so auf dem Gelände des ehemaligen „Humboldt-Krankenhauses.“ In den 60er und 70er Jahren wurde die Anlage unter anderem zum Einlagern von Bettgestellen und Matratzen für den Katastrophenfall genutzt.
Aufgrund des authentischen Erhaltungszustandes und nach umfangreicher Restauration der Anlage und Rekonstruktion der Einrichtung durch den Berliner Unterwelten e.V. wurde der Bunker im Jahre 2010 unter Denkmalschutz gestellt.
Nach einem kurzen Rundgang über das Gelände besichtigen wir den Operationsbunker aus dem Jahre 1941.

Die Führung dauert ca. 60 Minuten.

Treffpunkt: Teichstraße / Ecke Sankt-Galler-Straße (Parkplatzeinfahrt), 13407 Berlin

Weiterführende Informationen unter:
http://berliner-unterwelten.de/tour-o.819.0.html
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Ort der Veranstaltung

Berliner Unterwelten e.V.
Teichtsraße / Ecke Sankt-Galler-Straße
13407 Berlin
Deutschland
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Den Untergrund Berlins kennenlernen und dabei auch noch ganz nebenbei in die Geschichte der Hauptstadt abtauchen kann man mit den Berliner Unterwelten e.V. Geheimnisvolle Bunker, dunkle Gänge und unterirdische Tunnel halten zahlreiche Geheimnisse verborgen, die man auf den normalen Stadttouren nicht sehen kann. Die Hauptstadt unter dem Asphalt erleben, das sollte sich wirklich niemand entgehen lassen.

Der historische Bunker B bietet einmalige Einblicke in das Leben unter den repräsentativen Gebäuden Berlins: Eine stadtgeschichtliche Ausstellung aus einer Perspektive, die Sie so garantiert noch nicht kennen. Schon auf Grund der vielen erhaltenen Bauwerke liegt der Schwerpunkt der Ausstellung im Bereich des zivilen Luftschutzes im Zweiten Weltkrieg, aber auch die Kanalisation, unfertige Geister-U-Bahnhöfe oder die Überbleibsel der Berliner Rohrpost sind überaus interessante Themen, die es zu erkunden gilt. Und obwohl der Untergrund Berlins durchaus geschichtsträchtig ist, liegen seine Anfänge noch gar nicht so weit zurück: Erst Mitte des 19. Jahrhunderts drangen die Berliner in die Tiefen ihrer Stadt vor, allen voran die zahlreichen Brauereien, die ihre Lagerräume schnell unter die Keller verlegten. Unter der meterdicken Schicht aus „Kulturschutt“, die mit zerbrochenem Fensterglas, Geschirr, Instrumenten und unzähligen Blindgängern den Schrecken der Weltkriege wieder lebendig werden lässt, finden sich heute beeindruckende Relikte Berliner Geschichte.

Wahrhafte Kathedralen gibt es unter den Häuserschluchten Berlins, eine unterirdische Seenlandschaft, durchzogen von Bunkern, Abwasserkanälen und Bahnhöfen. Besonders die Bunker, die den unzähligen Berlinern während des Bombenhagels Schutz boten, sind heute absolute Besuchermagneten. Mit eindrucksvollen Exponaten und Originalfotographien, Filmen und Projektionen werden die Besucher im Berliner Unterwelten Museum in eine vergangene Zeit entführt.