Eintrittskarte Tour HS – Humboldthain Spezial - Kriegsruinen unter Rosen und Rabatten

Berliner Unterwelten e.V. Brunnenstraße 105 13355 Berlin

Veranstalter: Berliner Unterwelten e.V., Brunnenstr. 105, 13355 Berlin, Deutschland

Tickets

Diese Tour ist ausverkauft. Keine Tageskasse!

Veranstaltungsinfos

Die Eintrittskarte gilt für Tour HS nur zum angegebenen Termin. Sie ist vor Führungsbeginn dem Führungspersonal vor Ort vorzulegen.
Kein Umtausch, Erstattung oder Rücknahme. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung –auch von Teilbeträgen– sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.
Pro Termin sind max. 15 Tickets verfügbar, max. 5 Tickets pro Buchung.

***ACHTUNG! BITTE VERWECHSELN SIE DIESE TOUR NICHT MIT TOUR E (Humboldthain Extrem). Das Innere der Ruine des Flakbunkers Humboldthain ist nicht Bestandteil dieser Tour.***

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:

Für Tour HS gelten folgende besondere Teilnahmevoraussetzungen. Setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren:

•Es können nur volljährige, bergwanderfähige Personen teilnehmen. Die Volljährigkeit des Teilnehmers muss durch ein geeignetes Dokument am Einlass nachgewiesen werden können.
•Die Teilnehmer sollten keinesfalls unter Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen) leiden.
•Da wir während der Tour zwei enge Schachteinstiege (60 cm Durchmesser) benutzen, ist diese Tour für „korpulentere“ Teilnehmer nicht geeignet (siehe auch Bildergalerie).
Aus rettungstechnischen Gründen können Personen mit einer Körpergröße von mehr als 200 cm nicht teilnehmen.
•Eine Teilnahme von Personen, bei denen eine Behinderung im Sinne des §2 des Sozialgesetzbuch (SGB) 9 vorliegt, ist aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht möglich.
•Aus versicherungsrechtlichen Gründen müssen Teilnehmer der Tour der deutschen Sprache mächtig sein.
•Jeder Teilnehmer muss vor Beginn der Tour mit seiner Unterschrift erklären, dass er die Sicherheits-hinweise zur Kenntnis genommen und verstanden hat.
•Durch den Teilnehmer mitzubringen sind in jedem Fall: festes überknöchelhohes Schuhwerk mit Profilsohle
(z.B. Bergstiefel, Armeestiefel), leistungsfähige Taschenlampe, robuste und etwas wärmere Kleidung (Sie werden schmutzig!), Schutzhandschuhe (z.B. Bau- oder Garten-handschuhe), Regenschirm (ist witterungsabhängig mitzubringen)
•Schutzhelme werden gestellt.
•Wir weisen darauf hin, dass Personen mit nicht geeigneter oder fehlender Ausrüstung oder körperlicher Nichteignung (insbesondere Einfluss von Alkohol oder Medikamenten, Mobilitätseinschränkungen) von der Teilnahme ausgeschlossen werden, gleiches gilt bei Nicht-Volljährigkeit. In diesen Fällen verfällt die Eintrittskarte ohne Anspruch auf Rückgabe, Erstattung oder Umtausch.
• Falls Sie Fragen zur Ausrüstung oder Zweifel an der Eignung Ihres Schuhwerks o.ä. haben, wenden Sie sich bitte vorab an uns. Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Internetseite www.berliner-unterwelten.de unter “Führungen ->Tour HS”


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Inhalt der Tour:
Der fast 29 Hektar große Volkspark Humboldthain am Berliner Gesundbrunnen entstand in den Jahren 1869 bis 1876 nach Plänen des Stadtgartendirektors Gustav Meyer als dritter großer Volkspark in Berlin neben der Hasenheide und dem Friedrichshain.
Der Tag der Grundsteinlegung, der 14.9.1869, wäre der 100. Geburtstag von Alexander von Humboldt gewesen – ihm zu Ehren benannte man den Volkspark.
Ab Oktober 1941 bis April 1942 begann sich kriegsbedingt der idyllische Park durch den Bau eines Flak-Bunkerpaars zu verändern. Zudem entstanden zwei „Mutter-und-Kind-Bunker“ an der Brunnenstraße sowie eine provisorische Luftschutzanlage im U-Bahnhof Gesundbrunnen, die vielen Familien in der Kriegszeit Schutz boten.
Nach dem Krieg wurden sowohl die Flakbunker als auch die „Mutter-und-Kind-Bunker“ durch mehrere Sprengungen 1947/48 zerstört und vermauert. Mit 1,6 Millionen Kubikmetern Trümmerschutt ließ man die Überreste im Park verschwinden. Auf diese Weise bekam der Volkspark Humboldthain seine heute charakteristischen Anhöhen – die Bunkerberge. Hinter einer dicken Ziegelmauer „überwinterte“ im anliegenden U-Bahnhof eine einzigartige „Tropfstein-Höhle“.
In der etwa zweieinhalbstündigen Führung erläutern unsere Referenten die abwechslungsreiche Geschichte des Volksparks Humboldthain, um dann mit den Besuchern unter die Grasnarbe abzusteigen. Über Leitern in die Tiefe geht es in die noch vorhandenen, beeindruckenden Hohlräume der zwei gesprengten „Mutter-und-Kind-Bunker“. An Tropfsteinen, Baumwurzeln, Originalbeschriftungen und Resten von Leuchtfarbe vorbei klettern die Teilnehmer auf abenteuerlichen Wegen über die Überreste der Bunkerinnenwände hinweg oder unter ihnen hindurch. Bisher nicht gezeigte Schutzräume am U-Bahnhof Gesundbrunnen runden diese Führung ab.
Bitte verwechseln Sie diese Tour nicht mit der Tour E (Humboldthain Extrem). Das Innere der Ruine des Flakbunkers Humboldthain ist nicht Bestandteil dieser Tour.

Dauer ca. 2,5 Std. Die Tour ist in Teilbereichen mit einer alpinen Wanderung durch schwieriges Gelände vergleichbar.

Treffpunkt: Verkaufspavillon des Berliner Unterwelten e.V. neben dem südlichen Ausgang des U-Bhf. Gesundbrunnen, Brunnenstraße 105, 13355 Berlin

Weiterführende Informationen unter:
http://berliner-unterwelten.de/-tour-hs--humboldthain-spezial--kriegsruinen-unter-rosen-und-rabatten.1458.0.html
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Ort der Veranstaltung

Berliner Unterwelten e.V.
Brunnenstraße 105
13355 Berlin
Deutschland
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Hauptstadt abtauchen kann man mit den Berliner Unterwelten e.V. Geheimnisvolle Bunker, dunkle Gänge und unterirdische Tunnel halten zahlreiche Geheimnisse verborgen, die man auf den normalen Stadttouren nicht sehen kann. Die Hauptstadt unter dem Asphalt erleben, das sollte sich wirklich niemand entgehen lassen.

Der historische Bunker B bietet einmalige Einblicke in das Leben unter den repräsentativen Gebäuden Berlins: Eine stadtgeschichtliche Ausstellung aus einer Perspektive, die Sie so garantiert noch nicht kennen. Schon auf Grund der vielen erhaltenen Bauwerke liegt der Schwerpunkt der Ausstellung im Bereich des zivilen Luftschutzes im Zweiten Weltkrieg, aber auch die Kanalisation, unfertige Geister-U-Bahnhöfe oder die Überbleibsel der Berliner Rohrpost sind überaus interessante Themen, die es zu erkunden gilt. Und obwohl der Untergrund Berlins durchaus geschichtsträchtig ist, liegen seine Anfänge noch gar nicht so weit zurück: Erst Mitte des 19. Jahrhunderts drangen die Berliner in die Tiefen ihrer Stadt vor, allen voran die zahlreichen Brauereien, die ihre Lagerräume schnell unter die Keller verlegten. Unter der meterdicken Schicht aus „Kulturschutt“, die mit zerbrochenem Fensterglas, Geschirr, Instrumenten und unzähligen Blindgängern den Schrecken der Weltkriege wieder lebendig werden lässt, finden sich heute beeindruckende Relikte Berliner Geschichte.

Wahrhafte Kathedralen gibt es unter den Häuserschluchten Berlins, eine unterirdische Seenlandschaft, durchzogen von Bunkern, Abwasserkanälen und Bahnhöfen. Besonders die Bunker, die den unzähligen Berlinern während des Bombenhagels Schutz boten, sind heute absolute Besuchermagneten. Mit eindrucksvollen Exponaten und Originalfotographien, Filmen und Projektionen werden die Besucher im Berliner Unterwelten Museum in eine vergangene Zeit entführt.