Eintrittskarte Tour E – Humboldthain Extrem - Eine abenteuerliche Abstiegstour in den Trümmerberg

Brunnenstraße 105 Deutschland-13355 Berlin

Veranstalter: Berliner Unterwelten e.V., Brunnenstr. 105, 13355 Berlin, Deutschland

Tickets

Diese Tour ist ausverkauft. Keine Tageskasse!

Veranstaltungsinfos

Die Eintrittskarte gilt für Tour E nur zum angegebenen Termin. Sie ist vor Führungsbeginn dem Führungspersonal vor Ort vorzulegen.
Kein Umtausch, Erstattung oder Rücknahme. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung –auch von Teilbeträgen– sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.
Pro Termin sind max. 15 Tickets verfügbar, max. 5 Tickets pro Buchung.

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ACHTUNG: TOUR E 2017 ist ausverkauft!
Der Vorverkauf für Tour E 2017 startete am 1.3.2017 um 0.00 Uhr. Alle 210 Tickets waren innerhalb kurzer Zeit ausverkauft.

Um einige -immer wieder gestellte- Fragen vorab zu beantworten, beachten Sie bitte folgende Informationen:
• Wir führen keine Warteliste. Sollten aus irgendwelchen Gründen Plätze wieder frei werden, sind diese ausschließlich über den reservix-Ticketshop erhältlich.
• Es ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich, die Teilnehmerzahl pro Tour zu erhöhen.
• Es ist aus personellen und räumlichen Kapazitätsgründen nicht möglich, die öffentliche Tour häufiger oder sie als buchbare Gruppenführung außerhalb der öffentlichen Termine anzubieten.
• Der Vorverkauf für die Saison 2018 startet voraussichtlich am 1.3.2018, 0.00 Uhr.
Wer in diesem Jahr kein Ticket für die Tour E bekommen hat, für den könnte unsere Tour HS eine Alternative sein. Zwar führt sie nicht in die Ruine des Flakbunkers Humboldthain, dafür jedoch u.a. durch zwei gesprengte Mutter-Kind-Bunker unter dem Volkspark. Die Tour ist von den räumlichen Gegebenheiten nicht weniger anspruchsvoll als Tour E. Informationen unter www.berliner-unterwelten.de

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Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen Tour E:

Für Tour E gelten folgende besondere Teilnahmevoraussetzungen. Setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren:

• Es können nur volljährige, bergwanderfähige Personen teilnehmen. Die Volljährigkeit des Teilnehmers muß durch ein geeignetes Dokument am Einlass nachgewiesen werden können.
• Aus versicherungsrechtlichen Gründen müssen Teilnehmer der Tour E der deutschen Sprache mächtig sein.
• Eine Teilnahme von Personen, bei denen eine Behinderung im Sinne des §2 des Sozialgesetzbuch (SGB) 9 vorliegt, ist aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht möglich.
• Jeder Teilnehmer muß vor Beginn der Tour mit seiner Unterschrift erklären, dass er die Sicherheitshinweise zur Kenntnis genommen und verstanden hat.
• Durch den Teilnehmer mitzubringen sind in jedem Fall: festes überknöchelhohes Schuhwerk mit Profilsohle (z. B. Bergstiefel, Armeestiefel) sowie eine leistungsfähige Taschenlampe. Schutzhelme werden gestellt.
• Wir weisen darauf hin, dass Personen mit nicht geeigneter oder fehlender Ausrüstung oder körperlicher Nichteignung (insbesondere Einfluß von Alkohol oder Medikamenten, Mobilitätseinschränkungen) von der Teilnahme ausgeschlossen werden, gleiches gilt bei Nicht-Volljährigkeit. In diesen Fällen verfällt die Eintrittskarte ohne Anspruch auf Rückgabe, Erstattung oder Umtausch.
• Falls Sie Fragen zur Ausrüstung oder Zweifel an der Eignung Ihres Schuhwerks o.ä. haben, wenden Sie sich bitte vorab an uns. Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Internetseite www.berliner-unterwelten.de unter “Führungen ->Tour E”

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Inhalt der Tour:
Im September 1940 wurde auf persönlichen Befehl Hitlers mit der Planung von Flaktürmen begonnen, die – mit schweren Flakgeschützen bewaffnet – den Berliner Innenstadtbereich gegen Bombenangriffe schützen sollten. Zwischen Herbst 1940 und Frühjahr 1942 entstanden in Berlin drei Flakturmpaare, eines davon im Volkspark Humboldthain.
Die Bunker hoben sich mit Abmessungen von ca. 70 mal 70 Metern Seitenlänge und einer Höhe von rund 42 Metern monströs von ihrer Umgebung ab. Unter den meterdicken Stahlbetondecken fanden tausende Zivilisten bei den Bombenangriffen Schutz. In der Nachkriegszeit wurden die Flaktürme von den Alliierten gesprengt. Die Nordseite des Geschützturms im Humboldthain blieb nur deswegen erhalten, weil die nahegelegenen Gleisanlagen der Eisenbahn nicht durch die Sprengung beschädigt werden durften.
Bis 1950 wurden im Humboldthain etwa 1,4 Millionen Kubikmeter Schutt abgekippt. Es entstanden zwei Trümmerberge, die Bunkerruinen wurden dadurch weitgehend übererdet.
Diese besondere Tour führt Sie ganz tief nach unten. Allerdings wird der Abstieg nicht ganz einfach: Wir führen Sie in kleinen Gruppen durch die teilgesprengte Ruine des Flakturms, der im Inneren einer Trümmerwüste gleicht. Über abenteuerliche Wege geht es vorbei an Treppenhäusern und Aufzugschächten fünf Etagen hinunter bis ins ehemalige Erdgeschoß und noch weiter bis in den Kabel- und Leitungskeller des Stahlbetonkolosses.
Während des Abstiegs berichten unsere Referenten über die wechselvolle Geschichte des einstigen Kriegsbauwerkes. Sie können sich selbst einen Eindruck verschaffen, welche Auswirkungen die Sprengungen durch französische Pioniere im Jahre 1948 hatten.
Es erwartet Sie ein abenteuerliches und für Berlin einmaliges Erlebnis, aber auch ein Abstieg in einen sehr dunklen Teil unserer Geschichte, der zum Nachdenken anregt…
Die Tour ist mit einer alpinen Wanderung durch schwieriges Gelände vergleichbar, beachten Sie daher bitte die Hinweise zu Teilnahmevoraussetzungen und erforderlicher Ausrüstung. Darüber hinaus sollten die Teilnehmer schwindelfrei sein.

Dauer ca. 3 Std. Die Tour ist mit einer alpinen Wanderung durch schwieriges Gelände vergleichbar.

Weiterführende Informationen unter:
http://www.berliner-unterwelten.de/fuehrungen/oeffentliche-fuehrungen/humboldthain-extrem.html
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Ort der Veranstaltung

Berliner Unterwelten e.V.
Brunnenstraße 105
13355 Berlin
Deutschland
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Der Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert seit 1997 unterirdische Bauwerke der Bundeshauptstadt und macht sie, sofern möglich, der Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen zugänglich. Im Jahre 2006 wurde der gemeinnützige Verein mit der »Silbernen Halbkugel« für seine Verdienste im Denkmalschutz ausgezeichnet.