"Eine Messe für die Stadt Arras"

Fabian Hinrichs, Rüdiger Vogler & Les Voix de Saxe  

Welzheimerstr. 8
74417 Gschwend

Tickets ab 19,00 €

Veranstalter: bilderhaus e.V., Brunnengässle 4, 74417 Gschwend, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Eine Bearbeitung von Martin Mühleis nach dem Roman von Andrzej Szczypiorski mit der Musik von Libor Síma

Wer hätte gedacht, dass sich eine solche Bagatelle derart grauenvoll entwickeln würde!" Mit diesem Satz beginnt Jean, der Ich-Erzähler, seine Beichte. Im Jahr 1459 erschütterten tagelang brutale Pogrome das nordfranzösische Städtchen Arras. Diese historische Vorlage hat der polnische Autor Andrzej Szczypiorski in den 1970er Jahren zu einem Roman verarbeitet - und damit eine faszinierende Metapher geschaffen über Hetze und die Entstehung von Gewalt und Massenwahn. Martin Mühleis und der Komponist Libor Síma realisieren seit Jahren gemeinsam erfolgreiche Bühnenproduktionen. Nun haben sie Szczypiorskis Romanvorlage für die Bühnen bearbeitet. Und damit Paraderollen geschaffen für zwei Schauspieler. Rüdiger Voglers Karriere ist eng mit seinen Hauptrollen in zahlreichen Wim-Wenders-Klassikern verbunden. Erfolge feierte er aber auch in internationalen Kino-Produktionen an der Seite von Weltstarts wie Romy Schneider oder Michel Piccoli. Fabian Hinrichs war festes Mitglied im Ensemble der Volksbühne Berlin, im Jahr 2010 erhielt er den begehrten Kritikerpreis "Schauspieler des Jahres". Eine seiner bekanntesten Kino-Rollen ist die des Hans Scholl im Oscar-nominierten Spielfilm "Sophie Scholl – Die letzten Tage". Seit 2015 spielt er den Nürnberger "Tatort"- Kommissar Felix Voss. In der evangelischen Kirche von Gschwend verkörpert er die Figur des Jean, einst Zögling Vater Alberts, des religiösen Demagogen. In dieser fesselnden Bühnenparabel von verstörender Aktualität.

Ort der Veranstaltung

Evangelische Kirche Gschwend
Welzheimerstraße 8
74417 Gschwend
Deutschland
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Im Schwäbischen Wald liegt das idyllische Erholungsgebiet Gschwend.

Direkt am Marktplatz stehend, markiert die Kirche unübersehbar den Ortmittelpunkt von Gschwend. 1759 wurde die Kirche erstmals eingeweiht. Ein Jahrhundert später fiel der Bau den Flammen eines großen Brandes zum Opfer. 1863 wurde die Evangelische Kirche im neugotischen Stil aus Stubensandstein wiedererrichtet. Den spitzen Turm deckt heute ein elegantes Schieferdach. Das Innere des massiven Baus besticht durch eine einladende, helle Atmosphäre und eine detailverliebte hölzerne Einrichtung.

Die Evangelische Kirche Gschwend ist in dem schönen Erholungsgebiet eine Sehenswürdigkeit und mit einem attraktiven Veranstaltungsprogramm ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.