Dvorak Quartett Zyklus #Interaktiv II

Dvorak String Quartet  

Gendarmenmarkt 2
10117 Berlin

Tickets ab 5,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: concerts PAMPLONA concert management UG (haftungsbeschränkt), Johannistisch 34, 14532 Kleinmachnow, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Warum #Interaktiv?

Woran denken wir, wenn man uns nach einem Streichquartett von Dvorak fragt? Meistens wohl an das „Amerikanische“ – dabei ist das nur eines von den 14 wunderschönen - zum größten Teil vergessenen - Quartetten des tschechischen Komponisten.

Im Rahmen unseres innovativen Zyklus werden wir alle diese 14 Quartette zur Aufführung bringen – auf der Suche nach dem schönsten.
In den Konzerten werden immer zwei Quartette vorgestellt und das Publikum wählt am Ende des Abends seinen Liebling, das dann in die nächste Runde weiterkommt.
Schließlich wird in den Finalkonzerten das Sieger Quartett von unseren #Interaktiven Zuhörern gewählt.

#Konzerte mit #jungen Künstlern

Die Berliner Konzertdirektion concerts PAMPLONA concert management wurde im Frühling 2018 gegründet. Der Schwerpunkt von cPAMPLONAcm liegt auf der Konzeption und Durchführung von Konzerten mit jungen Spitzenmusikern. Eine enge zusammenarbeit verbindet die Konzertdirektion mit dem Orsini String Trio (Mitglieder der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker) – früher unter dem Namen François Thirault & Ensemble bekannt.


Programm

+++wird noch bekannt gegeben+++


Künstler des Dvorak String Quartet

Mayumi Kanagawa
Die 1994 in Frankfurt geborene, japanisch-amerikanische Geigerin Mayumi Kanagawa fing mit vier Jahren an Geige zu spielen. In New York und Los Angeles aufgewachsen, studiert sie zur Zeit bei Prof. Kolja Blacher an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Mayumi Kanagawa gewann den 1. Preis u.a. bei dem Princess Astrid Wettbewerb in Trondheim (Norwegen), dem Irvin M. Klein Competitions in San Francisco (USA) und dem Jascha Heifetz Competitions in Vilnius (Litauen). Solistisch trat sie mit mehreren Orchestern, wie dem Los Angeles Chamber Orchestra, Lithuanian National Symphony, Kremerata Baltica, und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auf.
Mayumi Kanagawa hat an vielen internationalen Kursen und Festivals teilgenommen, einschließlich der Verbier Festival Academy, Yellow Barn Festival und Aspen Music Festival. 2012 wurde sie in der Performance Today Young Artist Series vorgestellt und mit den Aufnahmen und Interviews landesweit im National Public Radio übertragen.
Zu Ihren ehemaligen Lehrern zählen u.a. Yoshiko Nakura, Masao Kawasaki an dem Juilliard Pre-College und Robert Lipsett an der Colburn School. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt der jungen Künstlerin eine Violine von Petrus Guarnerius (Mantua Ende 17.Jh.) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.


Jonathan Schwarz
Der 1996 in Lübeck geborene Geiger Jonathan Masaki Schwarz begann im Alter von 6 Jahren Geige zu spielen und wurde ab seinem 14. Lebensjahr im Frühförderinstitut (ISMA) der Musikhochschule Lübeck von Heime Müller unterrichtet. Seit 2015 studiert er an der Universität der Künste Berlin bei Nora Chastain. Weitere musikalische Impulse gaben ihm zuvor die Zusammenarbeit mit Axel Gerhardt, sowie bei Meisterkursen Ingolf Turban, Shmuel Ashkenasi, Anthony Spiri und Elisabeth Kufferath.
Durch mehrere 1. Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ machte der Geiger früh auf sich aufmerksam und konnte bereits mehrfach solistisch mit Orchestern auftreten. Von 2012-2015 war Jonathan Schwarz Mitglied des
Bundesjugendorchesters, dessen Konzertmeister er 2015 war. Infolgedessen nahm er an Konzerttourneen durch Europa, Tunesien, Taiwan und China teil und war an CD-Produktionen bei der Deutschen Grammophon und dem WDR, sowie an Rundfunkaufnahmen der deutschen Rundfunksender beteiligt.
Jonathan Schwarz ist ständige Aushilfe in der Kammerakademie Potsdam und bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival zu Gast.
Der junge Geiger ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und seit 2018 Stipendiat von „Live Music Now Berlin e.V.“.

Simone Drescher
Die Cellistin Simone Drescher wurde 1990 in Herdecke geboren und erhielt neben ihrem Studium bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt und Prof. Troels Svane wichtige künstlerische Impulse durch Meisterkurse unter anderem bei David Geringas, Natalia Gutman, Jens Peter Maintz und Wolfgang Boettcher. Derzeit absolviert sie ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.
Simone Drescher erhielt einen Sonderpreis für ihre herausragende Leistung beim „Grand Prix Emanuel Feuermann“ in Berlin. Beim „Deutschen Musikwettbewerb“ wurde sie in der Solo- und Duowertung mit einem Stipendium und einem Sonderpreis ausgezeichnet und vom Deutschen Musikrat in die „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“ aufgenommen.
Als Solistin konzertierte Simone Drescher bereits mit der Philharmonie Baden- Baden, dem Folkwang Kammerorchester Essen, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Philharmonischen Orchester Hagen und weiteren Orchestern. Außerdem wurde sie zu zahlreichen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen MecklenburgVorpommern
und dem Heidelberger Frühling eingeladen. Kammermusikalisch war sie bundesweit in der Reihe „Best of NRW“ und in der „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“ zu hören. Zudem trat sie bei zahlreichen Konzerten der Reihe „Foyer junger Künstler“ der Deutschen Stiftung Musikleben auf. Rundfunkaufnahmen entstanden für Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, BR, WDR3, MDR, NDR und die Deutsche Welle.
Simone Drescher ist langjährige Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Seit Februar 2017 stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben ein Violoncello von Giovanni Baptista Grancino (Mailand um 1700) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

Friedemann Slenczka
Friedemann Slenczka wurde 1994 in Göttingen als zweites von vier Kindern geboren. Mit 6 Jahren bekam er seinen ersten Violinunterricht und wenig später Klavierunterricht. Im Alter von 11 Jahren wurde er Mitglied des Mainzer Domchores. Prägend für seine Künstlerpersönlichkeit war auch das Mitwirken als Knabensolist in zahlreichen Opernproduktionen wie als 2. Knabe in der Zauberflöte am Staatstheater Wiesbaden und als Yniold in Debussys Oper Pelleas et Melisande. 2008 zog Friedemann Slenczka mit seiner Familie nach Berlin, wo er Jungstudent am Julius-Stern-Institut bei Professor Axel Gerhard wurde. Mit 14 Jahren wechselte er zur Bratsche zu Professor Jochen Greiner. Nach nur einem Jahr an der Bratsche gewann er 2010 einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Viola Solo. Zwei Jahre später begann er ein Bratschenstudium bei Professor Hartmut Rohde an der UdK Berlin. 2017absolvierte er seinen Bachelorabschluss und begann einen Master.
Friedemann Slenczka nahm Meisterkurse bei namhaften Musikern wie Reinhard Goebel, Ivry Gitlis, Maxim Vengerov, Yuri Bashmet, Garth Knox und dem Artemis Quartett. Im Rahmen der Carl-Flesch-Akademie trat er wiederholt als Solist mit den Baden-Badener Philharmonikern auf. Friedemann Slenczka spielt national und international als leidenschaftlicher Kammermusiker auf Festivals wie dem Kyoto International Chamber Music Festival, dem Podium Festival Esslingen und dem
Heidelberger Frühling. Neben seinem Bratschenstudium widmet er sich intensiv Kompositions- und Dirigierstudien.

Idee, Konzeption und Durchführung des Dvorak Quartett Zyklus #Interaktiv liegt bei concerts PAMPLONA concert management.

Foto: © Peter Adamik

Video: © concerts PAMPLONA concert management

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Ort der Veranstaltung

Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Gendarmenmarkt 2
10117 Berlin
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Am Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Berlins, steht mit dem Konzerthaus eines der Meisterwerke klassizistischer Baukunst in Deutschland. Doch nicht nur von außen bietet das Gebäude viel Sehenswertes, noch mehr findet man in seinem Inneren. In den stilvoll eleganten Räumen bietet das Konzerthaus ein facettenreiches Programm, das von Alter bis zu Neuer Musik reicht und spezielle Angebote für jede Altersklasse bereithält.

Aus den Überresten des Königlichen Nationaltheaters wurde durch Karl Friedrich Schinkel, dem bedeutendsten klassizistischen Architekten Europas, ab 1818 das Schauspielhaus errichtet. Über eine breite Freitreppe betritt man den beeindruckenden Theaterbau, der mit seinem vorgebauten und figurenbekrönten Giebelaufsatz einen wahrhaft repräsentativen Eindruck macht. Plastiken der neun Musen und Szenen antiker Mythologie verzieren das Konzerthaus, das nach seiner Zerstörung 1945 nach originalen Plänen wieder aufgebaut wurde. Das bis dahin als Preußisches Staatstheater geführte Haus unterstand sogar der Intendanz des fast legendären Gustaf Gründgens, der Klaus Mann zu „Mephisto – Roman einer Karriere“ inspirierte. Mit neuer Konzeption des Innenraums wurde das damalige Schauspielhaus dann zum Konzerthaus erkoren, wobei die prachtvolle Innenausstattung auch weiterhin am klassizistischen Stil ausgerichtet war.

Der Große Konzertsaal bietet bis zu 1.600 Besuchern Hörgenuss vom Feinsten. Auch visuell hat der Saal viel zu bieten: Reiche Stuckaturen und Marmorarbeiten, Kronleuchter und Wandmalereien sorgen für festliches Flair. Neben dem repräsentativen Konzertsaal bietet auch der Werner-Otto-Saal einen stilvollen Rahmen. Als sachlicher Raum mit dazu in Kontrast stehenden farbigen Stühlen dient er nicht nur als Konzertraum, sondern kann multifunktional genutzt werden. Kunst aller Art, nicht nur ausschließlich Musik, findet so in den Räumlichkeiten des Konzerthauses am Gendarmenmarkt einen Platz. Dabei liegen Schwerpunkte nicht nur auf der Pflege Alter Musik, sondern verstärkt auch auf Uraufführungen neuer Werke.