Duo Tenorama

Kammerkonzert Reihe, Werke von Glinka, Bach, Schumann, Bruch, Kapustin u.a.  

Wilhelmstraße 12 Deutschland-61231 Bad Nauheim

Tickets ab 12,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Bad Nauheim Stadtmarketing u. Tourismus GmbH, In den Kolonnaden 1, 61231 Bad Nauheim, Deutschland

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Normalpreis

je 12,00 €

Schüler/Studenten/Schwerbehinderte

je 10,00 €

Kurkarteninhaber

je 10,00 €

Ehrenamtscard

je 10,00 €

Sozialtarif

je 10,00 €

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Veranstaltungsinfos

Klavier, Tenorsaxophon.

Das Wandern zwischen den musikalischen
Welten scheint die Bestimmung des Saxophons
geworden zu sein. Denn obwohl sein
Erfinder Adolphe Sax das Saxophon zur Zeit
der Hochromantik für den großen symphonischen
Klangkörper konzipierte, blieb es im
Orchester stets Nischeninstrument und erlebte
seinen großen Aufschwung erst Anfang des
20. Jhd. im Jazz. Insbesondere der Klang des
Tenorsaxophons, der neben anderen Blasinstrumenten
auch der Stimme oder einem
Streichinstrument ähneln kann, ist süß,
schwermütig und schwelgend gleichermaßen.
Das Programm des Duos »Tenorama« bietet
zum einen Bearbeitungen von Werken aus
der Zeit der Entstehung des Saxophons –
klangliche Vorbilder für Monsieur Sax. Zum
anderen Werke, die von der Jazzmusik beeinflußt
wurden, aber noch lange kein Jazz sind.
So wird das Tenorsaxophon in all seinen
Facetten und Farben ausgeleuchtet und in
Szene gesetzt.

Ort der Veranstaltung

Gemeindezentrum Wilhelmskirche
Wilhelmstraße 12
61231 Bad Nauheim
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die ehemalige reformierte Stadtkirche Bad Nauheims ist heute als Gemeinde-Zentrum ein Ort der Begegnung und des bunten Lebens. Auch nicht kirchliche Gruppen nutzen die Wilhelmskirche als Treffpunkt und machen sie so zum ökumenischen Symbol.

Nachdem Bad Nauheim seit 1736 einem reformierten Landgrafen unterstand, konnte 1740 auch endlich eine eigene Kirche für die reformierte Gemeinde errichtet werden. Anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus sollte sie entstehen und deren alten Turm mit einbeziehen. Da die Bausubstanz jedoch zu schlecht war, wurde alles neu erbaut und der Turm gemäß lutherisch-reformierter Bauweise direkt über den Eingang gesetzt. Auch die Inneneinrichtung der Kirche präsentierte sich nach reformierter Tradition schlicht und bescheiden. Nach dem Zusammenschluss der reformierten mit der lutherischen Kirche wurde das Gotteshaus schließlich in Wilhelmskirche umbenannt und weiterhin für Gottesdienste genutzt, doch das Ende schien trotzdem gekommen. Sie wurde nach und nach zu klein für die Gemeinde und ab 1906 durch die Dankeskirche ersetzt.

Seit 1926 ist in die Wilhelmskirche wieder Leben eingekehrt. Als Gemeindezentrum lockt sie mit einem bunten Programm aus Bibelabenden, Gottesdiensten, Feiern oder Vortragsabenden zahlreiche mehr und weniger religiöse Gäste an. Besonders beliebt sind dabei die Konzerte, vor allem die Kammerkonzert-Reihe am Sonntagabend, die einen mittlerweile traditionsreichen Einstieg in die kommende und Ausklang der vergangenen Woche darstellt.