Duo Biloba

Andreas Lipp, Klarinette; Katharina Groß, Klavier  

Dammstr. 32 Deutschland-31134 Hildesheim

Tickets ab 20,80 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturring Hildesheim, Judenstr. 3-4, 31134 Hildesheim, Deutschland

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Schüler/Studenten

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Karten für Scherbehinderte, Erwerbslose, Rollstuhlfahrer und deren Begleitung sind ausschließlich im Kulturring Hildesheim e.V. erhältlich.
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Veranstaltungsinfos

Andreas Lipp, Klarinette
Katharina Groß, Klavier

Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

"Umbruch"
Max Reger
- Sonate für Klarinette und Klavier B-Dur op. 107 (1909)
Claude Debussy
- Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier (1909/1910)
Alban Berg
- Vier Stücke op. 5 (1913)
Johannes Brahms
- Sonate für Klarinette und Klavier f-Moll op. 120/1 (1894)

Eine Blütenlese der Musik für Klarinette und Klavier um die Jahrhundertwende. Alle Werke sind in einem Zeitraum von 19 Jahren entstanden. Während die Werke von Reger und Debussy den Kontrast von Spätromantik und aufkommender Moderne demonstrieren, ermöglicht der zweite Teil einen neuen Blick auf die Viola-Sonate von Johannes Brahms, dessen Kompositionstechniken von Alban Berg aufgegriffen und weiterentwickelt wurden.

Acht Jahre nach der Entstehung seiner beiden ersten Klarinettensonaten op. 49 verriet Reger in einem Brief an eine Freundin, dass er "schon wieder an einem neuen Verbrechen gegen Harmonie u. Kontrapunkt" arbeite. Gemeint war die Sonate für Klarinette und Pianoforte op. 107. Reger legte bei der Komposition großen Wert darauf, dass der kammermusikalische Charakter nicht hinter allzu viel virtuosem Beiwerk verschwand.

Debussys „Première Rhapsodie“ hat sich rasch zu einem Schlager des Klarinettenrepertoires entwickelt – ein hochimpressionistisches Werk, das fabelhaft mit den klanglichen Möglichkeiten der Klarinette spielt. Der Erfolg war so durchschlagend, dass Debussy die Klavierbegleitung später für Orchester transkribierte – in dieser Form ist die Rhapsodie bis heute in den Konzertsälen rund um die Welt zu hören.

Alban Bergs Vier Stücke op. 5 gehören zu jenen Miniaturen, mit denen die Komponisten der Wiener Schule um 1910 auf die monumentale Sinfonik des Jahrhundertbeginns reagierten. Die Stücke entstanden 1913, wurden aber erst 1919 von Schönberg aus der Taufe gehoben.

1894 bat Johannes Brahms den Klarinettisten Richard Mühlfeld, ihn in seinem geliebten Sommeraufenthalt in Ischl zu besuchen, und fügte hinzu: „Gar schön wäre es, wenn Sie ihre B-Clarinette mitbrächten und es nicht gar zu eilig hätten“ – denn die beiden Sonaten op. 120 lagen zum gemeinsamen Proben bereit. Erste Aufführungen im privaten Kreis schlossen sich unmittelbar an, von denen in der Presse schwärmerisch berichtet wurde: „Die Sonaten [...] sind wundervoll und werden gewaltiges Aufsehen machen“.

Andreas Lipp und Katharina Groß lassen Sie ebenfalls von der Schönheit dieser vier Werke schwärmen und wollen Sie mit ihrem Spiel verzaubern!

Ort der Veranstaltung

Bischofsmühle
Dammstraße 32
31134 Hildesheim
Deutschland
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Konzerte unterschiedlichster Stile, Kabarett, Kleinkunst oder Lesungen finden in den historischen Gemäuern des Kellerclubs Bischofsmühle statt. Durch sein großes kulturelles Engagement ist der Verein Bischofsmühle Cyclus 66 e.V. zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Stadt Hildesheim und ihrer Umgebung geworden.

Seit mehr als 40 Jahren, genauer gesagt seit der Gründung 1966, bereichert das Programm rund um die Bischofsmühle mit derzeit etwa 70 jährlichen Veranstaltungen das Stadtleben. Die Bischofsmühle ist dabei nicht nur ein geschichtsträchtiger, sondern auch ein ungewöhnlich atmosphärischer Ort. Die alte Wassermühle an der Innerste wurde 1015 erbaut und beherbergt jetzt Jazz, Rock, Soul, Blues, Swing oder Funk-Konzerte in ihren Räumen.

Gemeinsam mit dem Stadttheater organisiert die Bischofsmühle jährlich die Jazztime, ein dreitägiges Jazzfestival an Pfingsten. Seit 1979 standen hier schon fast 20.000 nationale wie internationale, aber auch regionale Künstler auf der Bühne und zogen rund eine Million Besucher nach Hildesheim.