Dreierticket 17.09.2017: Stand Up, Sit Down, Roll Over // Queens // Metamorphosen

Sophienstraße 18 Deu-10178 Berlin

Tickets ab 26,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Sophiensaele GmbH, Sophienstr. 18, 10178 Berlin, Deutschland


Veranstaltungsinfos

Die Autorin, Künstlerin und Teilzeit-Superheldin Jess Thom rettet Schritt für Schritt die Welt und erobert wie nebenbei die Bühne mit ihrem ersten Stand-Up-Comedy-Solo. Ihre besondere Neurologie macht es unmöglich, sich an ein Skript zu halten, denn Jess hat Tourettes. 16.000 Mal am Tag sagt sie Biscuit, nebst anderen Tics, die ihren Wortfluss durchziehen. In ihrem Stand-Up zelebriert sie den Humor und die Kreativität des Syndroms: Keine Show ist wie die andere, doch jede hat einen unverwechselbaren Flow, der oft lustige Wendungen nimmt und surreale Ideen kollidieren lässt. Mit klugen Denkanstößen fordert Jess eine neue Sichtweise auf Tourettes ein und findet einen unterhaltsamen Weg in eine inklusivere Gesellschaft.

VON UND MIT Jess Thom und einer Geranie

Eine Produktion von Touretteshero.

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Wer will schon Prinzessin* sein, wenn man seit Jahrhunderten Königin* ist? Auf allen Kontinenten existieren noch matriarchale Gesellschaften - außer in Europa. QUEENS ist ein interdisziplinärer und intersektionaler Theaterabend, der dem auf den Grund geht. Welche vergangenen und gegenwärtigen Formen des Zusammenlebens gibt es, die in der patriarchal-westlichen Erzählung nicht vorkommen? Und welche zukünftigen Möglichkeiten ergeben sich aus diesen Konzepten von Geschlecht und Familie? Simone Dede Ayivis afrofeministische Performance baut ein Museum gestohlener Ideen und sucht darin nach Antworten auf die ältesten Fragen: Wer sind wir? Und wie wollen wir leben?

KONZEPT, PERFORMANCE Simone Dede Ayivi BÜHNEN- UND KOSTÜMBILD Elisabeth Gers LICHTDESIGN Rosa Wernecke SOUND, MUSIK Katharina Pelosi PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen in Kooperation mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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Vier Frauen, vier Lebensalter, ein Stück über die Weigerung, dem Alter den Vortritt vor der Schönheit zu lassen. Der antike Philosoph Pythagoras teilte das Leben der Menschen in vier jahreszeitengleiche Stadien: Frühling der Kindheit, Sommer der Jugend, Herbst den mittleren Jahren und Winter dem Alter. Im Herbst ist es Zeit zu rekapitulieren: Was ist passiert und was wird nicht mehr passieren? Die vier Frauen spielen nicht, dass sie vergehen, sie zeigen es.

VON UND MIT Anne Haug, Vera von Gunten, Grazia Pergoletti, Catriona Guggenbühl, Christine Hasler

Eine Produktion von Mother T.-Rex in Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern, neuestheater.ch (Dornach / BL), Theater Rampe Stuttgart und Gastspiel Theater Winkelwiese Zürich. Dank an den Fachausschuss Theater & Tanz BS/BL, Kultur Stadt Bern, Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Jubiläumsstiftung der Basellandschaftlichen Kantonalbank, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent, Stiftung Edith Maryon, Futurum Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung (sis) sowie allen weiteren Gönner_innen.

Ort der Veranstaltung

Sophiensaele
Sophienstr. 18
10178 Berlin
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

In Berlin hat sich eine Bühne durch ihr Programm zu einer wichtigsten Produktionsorte für freies Theater im deutschsprachigen Raum entwickelt: Die Sophiensäle. Hier findet ein Dialog zwischen Theater, Tanz, Musik und anderen Formaten statt.

Anfang des vergangenen Jahrhunderts waren die Räumlichkeiten noch in Besitz des Handwerkervereins. Erst in den 1990er Jahren schufen unter anderem Sasha Waltz und Jochen Sandig einen Ort für kreativen Austausch. Das Konzept der Veranstalter legt Wert auf die Begegnung von Künstlern und Zuschauern. Mit jährlich etwa 60 Produktionen und mehreren Festivals bieten die Sophiensäle genügend Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Und so entstehen einzigartige Projekte wie die „Tanztage Berlin“ und „Freischwimmer – Neues aus Theater, Performance und Live Art“. Die Sophiensäle sind mehr als eine Performance-Location. Die Veranstalter sehen das Haus als einen einzigartigen Rahmen für künstlerische Produktion und Begegnung.

Mit ihrem innovativen Programm und dem wunderschönen Ambiente gehören die Sophiensäle schon längst nicht mehr zu den Geheimtipps Berlins. Sie sind wichtiger Bestandteil der deutschen Theaterlandschaft.