Double Sens

Radulovic Nemanja © Marie Staggat Deutsche Grammophon | #Choriner Musiksommer  

Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Event organiser: Choriner Musiksommer e.V., Eisenbahnstraße 3, 16225 Eberswalde, Deutschland

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Mit Balkanpower durch Evergreens der Klassik

Double Sens

Nemanja Radulovic • Violine
Tijana Milosevic • Violine

Antonio Vivaldi • »Die vier Jahreszeiten« op. 8 (Auszüge)
Johann Sebastian Bach • Konzert für Violine a-Moll BWV 1041,
Konzert für zwei Violinen BWV 1043
Peter Tschaikowsky • Russischer Tanz aus dem Ballett
»Schwanensee«, 3. Akt
Antonín Dvořák • Zigeunerlieder op. 55 Nr. 4
»Als die alte Mutter mich noch lehrte«
Aram Chatschaturjan • Säbeltanz aus dem Ballett »Gayaneh«
Dmitri Schostakowitsch • Romanze aus der Suite zu
»The Gadfly« op. 97 a
Nikolai Rimski-Korsakow • Sinfonische Dichtung
»Scheherazade« op. 35

Die Wurzeln des serbischen Stargeigers Nemanja Radulovic liegen in der Volksmusik des Balkans, die er und sein Double Sens Orchester mit packender Virtuosität aufheizen. Dieser weltoffene freie Zugriff prägt aber auch ihre klassischen Interpretationen. So verspricht das Konzert eine großartige Mischung aus Evergreens und weniger Bekanntem vom Barock bis zur Romantik, von Ballett- bis Filmmusik in spritzigen Bearbeitungen eigens für das Ensemble.

Location

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Germany
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Das kleine Örtchen Chorin liegt in Brandenburg und beherbergt eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Landes. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist ein Paradebeispiel für die frühe Backsteingotik sowie die Entwicklung der deutschen Denkmalpflege. Dank seiner wunderschönen Architektur, der märchenhaften Lage zwischen Wäldern und Seen sowie dem kulturellen Rahmenprogramm ist das Kloster seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Gründung des Klosters erfolgte um 1258 durch askanische Markgrafen, doch die Reformation und die wenige Jahre später folgende Säkularisation Mitte des 16. Jahrhunderts trugen maßgeblich zur Aufgabe des Klosters bei. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Anlage dem Verfall freigegeben und wurde gelegentlich als Viehstall benutzt. Die Architekten David Gilly und Karl Friedrich Schinkel hielten den Ort für bedeutsam und erhaltenswert, Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich Erhaltungsmaßnahmen erstmals historisch belegt.

Seit 1964 finden in den Gebäuden des Klosters der Choriner Musiksommer statt, weitere Konzerte gesellen sich über das Jahr verteilt hinzu. Bei dieser Kulisse wundert es auch niemanden, dass die Anlage heute so rege genutzt und besucht wird.