Dota - „Die Freiheit“ - Tour 2018

Kleingeldprinzessin Dota Kehr  

Hagenweg 2a
37081 Göttingen

Tickets ab 23,10 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: musa e.V., Hagenweg 2a, 37081 Göttingen, Deutschland

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KULTURTICKET Vorverkauf

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Ermäßigungsinformationen

Das KULTURTICKET gilt grundsätzlich nur in Verbindung mit einem gültigen Studentenausweis der Uni Göttingen oder der PFH Göttingen mit der Aufschrift: ´Semesterticket´
Generell sind die Ermäßigungsansprüche durch einen gültigen Ausweis an der Abendkasse nachzuweisen!
Die HAWK ist von der Vergünstigung ausgeschlossen!

Das AZUBITICKET gilt nur in Verbindung mit der beim Landschaftsverband Südniedersachsen erworbenen Ausweises und ist KEINE GRUNDSÄTZLICHE VERGÜNSTIGUNG für Auszubildende!!!

Das PRINT@HOME-Ticket bitte in Originalgröße (bedruckte Fläche in A5-Format) ausdrucken!
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Veranstaltungsinfos

„Die Freiheit“ ist das dritte Studioalbum von DOTA.
In den nuller Jahren veröffentlichte Dota Kehr unter dem Pseudonym „Kleingeldprinzessin“, dann unter namentlicher Berücksichtigung ihrer formidablen Band als „Dota & Die Stadtpiraten“ und seit fünf Jahren nun unter dem – ihre Musiker und sie selbst mit vier Buchstaben zusammenfassenden – Signet DOTA. Mit dem letzten Album „Keine Gefahr“ erreichten sie Platz 14 in den Charts. Über 100.000 verkaufte Tonträger und Jahr für Jahr über hundert ausverkaufte Konzerte im gesamten deutschsprachigen Raum sprechen für sich.

Mit Begeisterung schließt ihre stetig wachsende Fangemeinde jedes ihre neuen Lieder ins Herz, erfreut sich an ihrer pointierten Poesie, ihrer musikalischen Vielfältigkeit, und nicht zuletzt an ihrer unverwechselbaren Stimme. Die Faszination, die von ihr ausgeht, beschrieb Sebastian Krämer in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des renommierten Fred-Jay-Preises für Textdichter trefflicherweise wie folgt: „Überall, wo Sänger gelobt werden, fallen die Vokabeln Authentizität und Natürlichkeit. Und dann hört man Dota und denkt: Ach so! Ich nehme das mit der Natürlichkeit und Authentizität im Bezug auf alle anderen zurück.“

„Ich habe zwei Arten von Lieder“, pflegte sie früher augenzwinkernd zu verkünden, „traurige oder beängstigende“. Das hat natürlich schon damals nicht gestimmt. Und zumindest mit der Traurigkeit ist es auf „Die Freiheit“ jetzt völlig vorbei. Dafür ist keine Zeit. Stattdessen erweitert sie die Bandbreite ihrer Songs um viele andere stimmungsvolle Facetten. So abwechslungsreich, ja geradezu gegensätzlich war DOTA noch nie. Der Bogen spannt sich von fantastisch-verträumten Liebesliedern über unheimliche Zukunftsvisionen und ironisch-gewitzte Großstadt-Songs bis zu einem sommerleichten Splatter-Hit. Die einfallsreichen teils geheimnisvollen teils verspielten und um Bläser bereicherten musikalischen Arrangements tragen das ihre dazu bei.

DOTA sprüht auf „Die Freiheit“ vor ansteckender Lebenslust, mitmenschlicher Neugier und offenherzigem Lächeln („Sterne“ oder „Internetshop“), sucht Fluchtwege aus der Stadt („Bunt und hell“) und aus der Realität („Orte“), begibt sich metaphorisch in atemberaubend labile Situationen voller Zwänge („Drahtseil“) und erzählt humorvoll von gesellschaftlichen Alltags-Dilemmata („Rassistischer Witz“). Märchenhaften Sehnsüchten („Prinz“) bereitet sie im Urlaub ein abgründiges Ende („Nackte Beine“), dem großen Glück, das es „Jeden Tag“ neu zu feiern gilt, stellt sie in „Kapitän“ die Orientierungslosigkeit einer Beziehung gegenüber: „Wozu brauchen wir den Kompass, wenn wir nicht wissen, wohin wir beide wollen?“
Einer bestürzenden Dystopie über die Flucht der „Reichsten und Rücksichtslosesten“ von der von ihnen zerstörten Erde („Raketenstart“) hält DOTA vier Lieder später fröhlichen Optimismus entgegen: „Jetzt weiß ich, wir müssen doch noch nicht untergehen, denn ich hab schwangere Frauen im Baumarkt gesehen.“ Die alles andere als weit her geholte Geschichte eines Menschen, der sich zunächst ungläubig, dann ohnmächtig gegen die Willkür eines Überwachungsstaatsapparats zu wehren versucht („In der Hand“) konterkariert sie mit dem titelgebenden, beißend ironischen Zweizeiler „Freiheit“: „So viel Freiheit. Ich bin überfordert. Was mach ich daraus?
Ich such mir einen Yogalehrer, der mir sagt, wann ich einatmen soll und wann aus.“


Besetzung:
Dota Kehr – voc, git
Jan Rohrbach – git
Janis Görlich – drums
Patrick Reising – keys

Ort der Veranstaltung

musa
Hagenweg 2a
37081 Göttingen
Deutschland
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Musa – ein exotisch anmutender Name, der von vielen mit Kultur, Unterhaltung sowie politischem Engagement assoziiert wird, denn das Kulturzentrum musa ist das größte soziokulturelle Zentrum Niedersachsens und bietet ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen, Workshops, Kursen und vielem mehr.

Mit dem musa hat man in Götting der Kultur einen Ort gegeben. Einen besonders großen Ort um genau zu sein, denn das Team rund um das Kulturzentrum bewirtschaftet eine riesige Fläche von insgesamt 3.500 m². Genug Platz also, für die verschiedensten Projekte, Menschen und Events. So beherbergt das musa etwa 60 Bands, die hier einen Proberaum gefunden haben, darüber hinaus sogar ein Tonstudio und eine Vielzahl weiterer Räumlichkeiten, die für verschiedene Workshops, Partys und Konzerte genutzt werden. Auf diese Weise ist es Besuchern möglich, viele unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln sowie neben namhaften Künstlern auch immer wieder unbekannte aber talentierte Newcomer live auf der Bühne zu erleben.

Egal ob Jazzkonzert, Volksmusik-Abend, oder Rock-Party: Im Kulturzentrum musa ist für jeden etwas dabei. Worauf also noch warten? Schnell eine Karte für eine der vielen Veranstaltungen ergattern und eine gute Zeit erleben!