Don Quijote und Hamlet - musikalische Lesung

Stefan Sell  

Tschaikowskiplatz 7
01796 Pirna

Tickets from €16.00
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Event organiser: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH, Am Markt 7, 01796 Pirna, Deutschland

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Schüler, Studenten

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Ermäßigungsberechtigt sind Schüler und Studenten.

Die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B erhält freien Zutritt. Die Karte ist im TouristService Pirna oder unter Tel.: 03501 556 443 erhältlich. Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuweisen.
Tageskasse zzgl. 2 Euro pro Ticket.
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Event info

„Klingende Literatur - völlig neu und eigen!“ (Generalanzeiger Bonn)
Vor 400 Jahren, am 23. April 1616, starben Cervantes und Shakespeare. Der Spanier schenkte uns den „Don Quixote“, der Engländer unsterbliche Bühnenstücke wie „Romeo und Julia“.
Nach unserer Zeitrechnung starb jedoch nur Cervantes an diesem Tag, Shakespeare starb zwar am gleichen Datum, in Wahrheit aber 10 Tage später, galt doch in England damals noch der alte, julianische Kalender.
Dieses Spiel um Schein oder Sein, Sein oder Nichtsein, Wahrheit oder Traum bringt Stefan Sell 2016 auf die Bühne und animiert damit alle, ob groß oder klein zum (Wieder-)Lesen!
Mit Texten aus dem Don Quixote und den Werken Shakespeare’s zaubert er einen Sommernachtstraum voller Windmühlen, ganz wie es Euch gefällt, erzählt von Liebes Lust und Leid und dem alles umspannenden Sein und Nichtsein.
Stefan Sell ist „begnadeter Erzähler und virtuoser Gitarrist in einem. Furios!“, jubelt die Presse und rühmt sein "Gitarrenspiel in vollendeter Perfektion", spricht von „einem unglaublichem Repertoire an Tönen". Seine Art zu erzählen ist ein „Spaß am Spiel, der mühelos den Bühnenrand überwindet ... in den Köpfen wahrhaft märchenhafte Bilder entstehen läßt.“
Als Gitarrist scheint ihm keine Stilistik mehr fremd zu sein. Er spielt, zaubert und betört.

Location

Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Germany
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Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.