Dogan Akhanli

Pinnasberg 80
20359 Hamburg

Tickets ab 14,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Harbour Front Literaturfestival e.V., Großer Grasbrook 11-13, 20457 Hamburg, Deutschland

Anzahl wählen

Einheitskategorie

Normalpreis

je 14,00 €

Budni - Kundenkarte

je 12,60 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Am Veranstaltungsabend ist Ihre Karte mit dem Budni - Karten - Rabatt, nur in Verbindung mit dem Vorzeigen der Budni-Karte gültig.
Lieferart
print@home
Postversand

Veranstaltungsinfos

Der in der Türkei geborene deutsche Staatsbürger ist am Morgen des 19. August 2017 in einem Hotel in Granada, als spanische Polizisten das Zimmer stürmen und den Schriftsteller verhaften. Dogan Akhanli vergleicht in einem offenen Dankesbrief an seine Freunde nach seiner Rückkehr nach Deutschland seine "Rettungsaktion" mit einem Blockbusterfilm. In "Verhaftung in Granada oder Treibt die Türkei in die Diktatur?" erzählt Dogan Akhanli die Geschichte seiner Verfolgung, berichtet über seine Sicht der Entwicklungen in der Türkei, über sein Zufluchtsland Deutschland und von seinen Schicksalsgenossen, die wie er in der Türkei inhaftiert waren oder es noch sind.
"Der türkische Verfolgungswahn ist nicht erfolgreich gewesen. Es ist ihnen nicht gelungen, mich in die Angst zu vertreiben. Ich bin nämlich mit einem Manuskript zurückgekehrt." Im Gespräch mit dem Journalisten Hasnain Kazim berichtet der Autor zahlreicher Romane von Flucht, Gefängnis und Widerstand.

"Verhaftung in Granada oder Treibt die Türkei in die Diktatur?". Kiepenheuer & Witsch

Ort der Veranstaltung

St. Pauli Kirche Hamburg
Pinnasberg 80
20359 Hamburg
Deutschland
Route planen

Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet zwischen Altona und Hamburg gab es schon um 1600. Das damalige Gotteshaus hatte aber einen weiten Weg vor sich, bis aus ihm die heutige St. Pauli Kirche entstand: Die 1682 von den Anwohnern geforderte Fachwerkkapelle blieb zunächst der Michaeliskirche untergeordnet und wurde erst 1745 unabhängig. Am 3. Januar 1814 wurde sie dann bis auf die Grundmauern von den französischen Besatzungsmächten niedergebrannt. Für den zwei Jahre später entstandenen Neubau wurde schließlich der erste Hamburger Stadtbaudirektor, Carl Ludwig Wimmel, beauftragt. Nach Plänen von Max Wallenstein wurde die Kirche abschließend noch um einen Kirchturm mit neoromantischen und neogotischen Stilelementen bereichert. Zusätzlich wurden Dach und Fassade des Gebäudes baulich verändert.

Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.

Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.