Dietmar Dath / Orsolya Kalász / Ales Steger - Kurzlesungen mit Gespräch

Bertoldstraße 17
79098 Freiburg im Breisgau

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Veranstalter: Literaturhaus Freiburg, Urachstraße 40, 79102 Freiburg im Breisgau, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Dietmar Dath: „Der Schnitt durch die Sonne“
Moderation: Katharina Knüppel

Eine Schülerin, ein Koch, ein Finanzberater, eine Mathematikerin, ein Gitarrist und eine Pianistin reisen zur Sonne. Mit neuen Körpern sollen sie drei große Aufgaben bewältigen und geraten dabei zwischen die Fronten eines gewaltigen Konflikts. In bester Science-Fiction-Manier verlagert Dietmar Dath in „Der Schnitt durch die Sonne“ (S. Fischer, 2017) die drängenden Fragen der Gegenwart in ein anderes Sonnensystem, eine andere Zeit, eine andere Zivilisation.

In der Tradition von H.G. Wells, Stanisław Lem und Arno Schmidt, oder auch: in der Tradition von Dietmar Dath. Die Zukunftsvision ist dem Vielschreiber nicht bloß schmückendes Kostüm oder pädagogische Parabel, sondern ureigener Erzählgegenstand. In Form der futuristischen Geschichte des Kommunismus („Venus siegt!“) oder in Gestalt telepathisch kommunizierender und sich selbst klonender Tiere („Die Abschaffung der Arten“) übt Dath ausgeklügelte Gesellschaftskritik im Gewand wissenschaftlicher Fantastik. Jeder Roman ein Weltentwurf, eine neue spektakuläre Zumutung.

Orsolya Kalász: „Das Eine“
Moderation: Martin Bruch

Dem Geheimnis von Denken und Lieben nähert sich die ungarische Dichterin Orsolya Kalász in ihrem minimalistisch gestalteten Band „Das Eine“ (Brüterich Press, 2016) mithilfe der Heraldik. Die alte Kunst, sich mit Symbolen zu bewehren, die schon aus weiter Ferne Zugehörigkeiten erkennen lassen – sie verleiht dem Liebesgedicht in ihren Sprach- und Denk-Räumen neue Impulse.

„Bei Orsolya Kalász kommt das Staunen, das am Anfang aller Poesie steht, zu seinem Recht: In einer offenen, fragenden, dem Fremden sich aussetzenden Poetik tastet sich ihr Band ‚Das Eine‘ durch das Labyrinth des Erkennens, Benennens und Verwandelns von Welt.“ – so die Jury des Peter-Huchel-Preises für deutschsprachige Lyrik, die in diesem Jahr „Das Eine“ auszeichnete. In Staufen im Breisgau, wo Peter Huchel seinen Lebensabend verbrachte, wurde Orsolya Kalász im April der Preis überreicht – um die „herausragende Neuerscheinung des Jahres“ drehen sich Lesung und Gespräch in Freiburg.

Ales Steger: „Logbuch der Gegenwart“
Moderation: Annette Pehnt

Ljubljana, Platz der Republik, am Tag des prophezeiten Weltuntergangs. Minamisōma nahe dem Atomkraftwerk von Fukushima. Belgrad, Busstation, Zwischenstopp syrischer Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Ungarn. Jeweils exakt zwölf Stunden nimmt sich der slowenische Schriftsteller Ales Steger, um Eindrücke dieser Schauplätze festzuhalten, die durch seine Augen und Hände direkt aufs Papier fließen.

„Sein ‚Logbuch‘ schafft es, uns den kalten Wind fühlen zu lassen, der uns von den diversen Eisbergen anweht, auf die wir während unserer gemeinsamen Schiffsreise derzeit zusteuern“, schreibt die Zeitschrift Kulturaustausch über die literarischen Reportagen, die der Autor im „Logbuch der Gegenwart“ (Haymon, 2017, aus dem Slowenischen von Matthias Göritz) versammelt.
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Datum: 11.11.2017, 15-18 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

Literaturhaus
Literaturgespräch

Ort der Veranstaltung

Alte Universität
Bertoldstraße 17
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland
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Die alte Universität von Freiburg im Breisgau liegt im Bundesland Baden-Württemberg und gilt als eine der renommiertesten und ältesten Universitäten Deutschlands.

Die alte Universität von Freiburg wurde 1457 von Erzherzog Albrecht V., dem Finanzier und Namensgeber der Uni, gegründet. Damals war die Unterrichtssprache Latein und einige Studenten lebten in den sogenannten Bursen am heutigen Standort der alten Universität. 1900, und damit zum ersten Mal in ganz Deutschland, durften an der Freiburger Universität Frauen ihr Studium aufnehmen. Die alte Universität beherbergt heutzutage einen Theatersaal sowie diverse Hörsäle mit 211, 156 und 28 Sitzplätzen. Zum Ende des 20. Jahrhunderts waren an der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität bereits über 200.000 Studenten eingeschrieben. Heute bietet die Universität von Freiburg das Fächerspektrum einer Volluniversität an und wurde durch die Exzellenzinitiative ausgezeichnet. Seit 2007 gehört sie zu den Top-Universitäten von ganz Deutschland. Die alte Universität liegt mitten in der Altstadt von Freiburg, in der Nähe des Kollegiengebäudes II sowie der neuen, hochmodernen Universitätsbibliothek. Freiburg im Breisgau gehört zur trinationalen Metropolregion Oberrhein. Das Freiburger Münster und die unzähligen „Bächle“ sind Wahrzeichen der Stadt Freiburg und sorgen neben vielen weiteren Sehenswürdigkeiten für über drei Millionen Besucher pro Jahr.

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