Die Zöllner - Zack! Zack! Zessions

Die Zöllner  

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Die Zöllner
Zack! Zack! Zessions

Die Zöllner wurden von Dirk Zöllner und André Gensicke im November 1987 als Duo gegründet. Die Titel „Viel zu weit“ und „Käfer auf dem Blatt“, vom Rundfunk der DDR produziert, stiegen sofort in die nationalen Hitlisten ein. Dadurch bekamen Dirk und André das Angebot am legendären Festival „Beat Apartheid“ auf der Radrennbahn Berlin-Weißensee teilzunehmen. Es fand am 16. Juni 1988 statt und Headliner war niemand Geringerer als der „Godfather of Soul“ Mr. James Brown! Die beiden Newcomer waren im Glücksrausch, nutzten die einmalige Chance und stellten – ganz nach dem Vorbild des Meisters – eine Art Big Band auf die Bühne. Eine gewagte, aber letztendlich gelungene Premiere.

Die Zöllner wurden mit ihrer Mischung aus Funk, Soul und osteuropäischen Balladen 1989 schließlich zur letzten Newcomerband der DDR gekürt. Nach dem Mauerfall verlegten sie ihr Hauptaktionsfeld in den Kölner Raum und bekamen ihren ersten Plattenvertrag bei der süddeutschen Firma Musicolor. Doch bevor dort das Album „Café Größenwahn“ erschien, brachte VEB Amiga noch ganz kurz vor der deutschen Einheit das Debütabum „Die Zöllner“ heraus. Ein Kuriosum, denn beide Alben bedienten sich aus dem Rundfunkarchiv der DDR, identisches Material in unterschiedlichen Mixen. Es brauchte etwa zwei Jahre bis sich die Ostdeutschen der Qualität ihrer eigenen Produkte bewusst wurden und so kehrten Die Zöllner 1993 wieder in die Heimat zurück und veröffentlichten das Album „Goldene Zeiten“ beim Amiga-Nachfolger Deutsche Schallplatten, mit ihrem Idol Edo Zanki als Produzenten. Der Backkatalog der ehemals volkseigenen Plattenfirma wurde schließlich von der BMG Ariola aufgekauft, aber Die Zöllner durften dort die Alben „Bumm Bumm“ (1996) und „Good bye, Cherié“ (1997) mit neuem Material und großem finanziellen Aufwand produzieren. Der Höhenflug führt zu Differenzen unter den Musikern und bei Dirk kam es zu einem folgenschweren Bruderstreit. Reyk Zöllner war sein Manager und maßgeblich am Erfolg der Band beteiligt. Während einer Studioaufnahme kam es zur Trennung.

So richtete Dirk Zöllner ab 1998 sein Hauptaugenmerk auf verschiedene Soloprojekte. Unter eigenem Namen und in Nebenprojekten wie die 3HIGHligen, OSTENde und Zöllners Russenconnection erschienen mehrere Alben. Zu seinem 40. Geburtstag, im Jahr 2002, fanden Die Zöllner in einem fulminanten Konzert auf der Freilichtbühne Berlin-Weißensee wieder zueinander - der Startschuss zur endgültigen Wiedervereinigung zwischen dem Sänger und seinem kongenialen Partner André Gensicke. Es erschien noch das Album „W.i.d.H.?“ (Wo ist der Hund?) unter der Titulierung ZÖLLNER, also ohne DIE und ohne DIRK davor, aber fortan waren der Sänger und der Keyboarder wieder das unzertrennliche Duo Infernale. Verschiedene Touren durch Israel, das Projekt „Big Soul“ mit der SWR Big Band und das Heineprojekt Club der toten Dichter brachten Begegnungen mit vielen neuen innovativen Musikern, und infolge dessen traten Die Zöllner in etwas veränderter Besetzung auch wieder als Big Band in Erscheinung. Das Album „7Sünden“ (2007) kam in Verbindung mit einem Buch heraus. Dirk übernahm verschiedene Theaterengagements in Dresden, München und Pforzheim. 2010 erschien das Songbuch „Texte, Noten, Anekdoten“. Ab 2011 präsentierten Die Zöllner eine eigene TV Show unter dem Titel „Café Größenwahn“. Befreundete und von der Band geschätzte Künstler wurden von Dirk vorgestellt, interviewt und in den opulenten Arrangements von André Gensicke begleitet. Im Auftrag des Eulenspiegelverlages schrieb Dirk seine Autobiografie „Die fernen Inseln des Glücks“, welche im Frühjahr 2012 erschien. Zeitgleich veröffentlichten Die Zöllner mit „Uferlos“ endlich wieder ein Album mit ihrer legendären Bläsersektion. 2015 kam „In Ewigkeit“, ein weiteres sehr aufwendig produziertes Album bei Edel heraus. Dirk übernahm eine Theaterrolle an der Hallenser Oper, schrieb Kolumnen für die Freie Presse und vertonte, in Zusammenarbeit mit seinen engsten Musikerfreunden, Texte von Werner Karma. Das selbstproduzierte ambitionierte Projekt nannte sich „Dirk & Das Glück“ und wurde im Frühjahr 2017 beim kleinen Berliner Label BuschFunk veröffentlicht. Außerdem erschien beim Eulenspiegelverlag mit „Affenzahn“ ein weiteres Buch von Dirk, mit dem er auf umfangreiche Lesetour ging. Seit Mitte 2018 heißt es nun „30 Jahre mit Pauken und Trompeten“! Dazu erschien ein fulminantes Livealbum der Band mit dem Titel "Zick Zack! Zessions". Titel aus der 30jährigen Bandgeschichte wurden dafür neu arrangiert und live im Schloß Röhrsdorf aufgenommen. Außer den Bläsern ist diesmal auch ein Backgroundchor dabei, dem Dirks Tochter Rubini angehört. Das Album erscheint im Paket mit einer DVD zur Mitte 2019.

Die aktuelle Besetzung von Die Zöllner besteht aus:

Dirk Zöllner (Gesang / Gitarre)
André Gensicke (Keyboards / Gesang)
Andreas Bayless (Gitarre)
Lars Kutschke (Gitarre)
Anna-Marlene Bicking (Gesang / Keyboards / Percussion)
David Skip Reinhart (Trompete / Flügelhorn)
Frank Fritsch (Saxophon)
Gerald Meier (Posaune)
Rubini Zöllner (Gesang)
Oliver Klemp (Bass)
Stephan Salewski (Schlagzeug)

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Location

Kulturzentrum Scheune
Alaunstraße 36-40
01099 Dresden
Germany
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Seit Jahrzehnten macht das Kulturzentrum „die scheune“ in der Dresdner Neustadt, dem Szeneviertel Ostdeutschlands, Kultur. Der ehemalige Zentrale Club der Jugend und Sportler „Martin Andersen Nexö“ bietet Konzerte unterschiedlichster Genres von Indie, Pop, Punk, Elektro, über Jazz, Funk, Soul bis hin zu Reggae und Hip Hop. Neben Musikveranstaltungen können aber auch Poetry Slams, Filmvorführungen und Autorenlesungen besucht werden.

Bereits zu Beginn der 80er-Jahre entwickelte sich das Haus zu einem stark frequentierten Kulturzentrum und erlangt in kürzester Zeit Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus. Seither prägt die Scheune den regionalen Kulturbereich. Besonders hervorzuheben sind Veranstaltungen wie der Schaubudensommer und der alternative Weihnachtsmarkt „Neustädter Gelichter“, die alljährlich auf dem Scheunengelände stattfinden.

In dem Kulturzentrum Scheune stehen Musik und Kultur an erster Stelle. Bei Ihrem nächsten Dresden Aufenthalt sollten Sie definitiv hier vorbeischauen. Es lohnt sich mit Sicherheit.