Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen

Westfalenstraße 311
45276 Essen

Tickets from €15.30

Event organiser: Kulturzentrum Grend e.V., Westfalenstr. 311, 45276 Essen, Deutschland

Select quantity

1. Kategorie

Normalpreis

per €15.30

Total €0.00
Prices incl. VAT plus postal and service charges
print@home after payment
Mail

Event info

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,
vielen Dank für das Interesse an unserem neuen Album „Fuck Dance, Let’s Art!“. Euer Interesse soll euch nicht zum Nachteil gereichen, denn „FDLA“ ist, und da sind wir – also Gunther, Heiko, Fabio, Tim und ich – uns alle einig, das bisher beste Album in der an besten Alben nicht eben armen Liga-Diskographie. Auch Mischer Timo Blunck teilt diese Ansicht. Und Timo ist nicht irgendwer, der ist schließlich Bassist von Palais Schaumburg, war mal im Studio 54 und hat ein dickes Buch geschrieben (über 800 Seiten!). Das hat ja wohl Gewicht, wenn der Mann eine Meinung hat. Studio 54! In New York!! Hallo!? Nur Aufnahmeleiter Zwanie Jonson schwankt noch zwischen „Alle Ampeln Auf Gelb“ und „FDLA“. Aber vielleicht ist er da auch befangen? Schließlich saß der Beau auf „Ampeln“ noch höchstselbst hinter der Schießbude...
„Fuck Dance, Let´s Art!“, das ist ja ein drolliger Titel! Gut, oder? „Bookish“ und gleichzeitig „street“, das hat klasse, das ist Liga-Style, das ist die Liga! Auch abgekürzt hat das Verve: „FDLA“. Das könnte sowohl eine mild-upliftende Partydroge als auch eine libertäre Splittergruppe aus dem Pariser Mai sein. Und genau das, liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde, die ihr die Liga der gewöhnlichen Gentlemen noch nicht kennt, ist diese Band bzw. ihr Sound: Die musikalisch gewordene Mischung aus preiswerter Partydroge und libertärer Splittergruppe. So sieht es nämlich aus! Die Liga – seufz: Entweder man liebt sie oder man liebt sie, da lassen wir mal keinen Platz für Grautöne. Die rustikalen Schöngeister, die beinahe untätowierteste Band der Welt, trotz Heikos prächtigen Greifs auf der Brust … oder ist es der Rücken? Oder ist es so ein Hamburger Veermaster? Sorry Leute, wir sind inzwischen derart erfolgreich (mit dem letzten Album immerhin Platz #60 der Albumcharts), dass wir uns nicht mehr so oft in Ibis-Budget „Doppelzimmern“ im Adamskostüm über den Weg laufen und uns daher Heikos Tattoo nicht mehr merken können.
Zurück zu „FDLA“. Hier singen die fünf Gewöhnlichen über Themen, die wirklich interessant sind. So gibt es einen Folk-Rock-Song über Robert Mitchum, eine Uptempo-Doo-Wop-/Rock’n’Roll-Nummer über einen einsamen Matratzenmarkt und einen Popsong (mit Sitar!) über den letzten großen Bohemien (ein schöner Mann!). Ein Northern-Soul-/Disco-Kracher mit Gainsbourg-Gemurmel behandelt ein Leben in Rot mit purpurnen Blitzen. Fehlt noch was? Ach ja, natürlich darf ein Garagenrock-Song über einen verrenteten Geheimagenten nicht fehlen. Wir sehen, die Liga hebt sich schon allein aufgrund der Themenwahl von den handelsüblichen Befindlichkeitstrotteln ab.
DLDGG – Die Band, die es liebt, anders zu sein! Wie kommt man eigentlich auf so was? Relativ einfach, man liest ein Buch von John le Carré, hört nebenbei die Shadows (oder umgekehrt), haut die Birne ein paar Mal gegen die Wand, dreht das Ganze durch den Liga-Musikwolf und heraus kommt ein Song wie „Der glückliche Spion“. Oder: Man stiert aus dem Fenster … Oh, der Matratzenmarkt gegenüber wurde abgerissen! Gleichzeitig läuft eine LP der Modern Lovers – und zack: Da ist er, „Der kleine Matratzenmarkt“. Oder aber: Ich schaue nach dem Aufstehen kurz in den Spiegel, im Oldie-Sender läuft „Lovin’ Spoonful“ – und schon ist der Samen für den Song „Ich verliebe mich wieder in mich“ gesät. Keine Quantenphysik, keine Raketentechnik, zugegeben, aber einfach geil. Von Anfragen, wie etwa die Songs „Hässlich & Faul“ und „Frustration“ entstanden sind, bitte ich Abstand zu nehmen.
„Fuck Dance, Let’s Art“ ist eine knallige Platte geworden. Man lehnt sich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man sagt: Die knalligste Platte aus dem wunderbaren Liga-Kosmos. Trotz des Titels auch ziemlich tanzbar. Na ja, man kann nicht alles haben. Wir hoffen, dass ihr mindestens so viel Freude an unserer Musik habt wie wir.
Bitte grüßt auch eure Freunde und Familien von uns!
Eure Liga der gewöhnlichen Gentlemen / Carsten Friedrichs

Location

Kulturzentrum GREND
Westfalenstraße 311
45276 Essen
Germany
Plan route
Image of the venue

Das Kulturzentrum GREND gehört zu den wichtigsten soziokulturellen Zentren in Essen und bietet mit seinem Angebot ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, das sich am aktuellen, gesellschaftlichen und kulturpolitischen Zeitgeschehen orientiert. Auf über 1.200 Quadratmetern Raum bietet das Zentrum ein Theater, einen Konzert- und Veranstaltungsbereich, das Theaterpädagogische Zentrum Ruhr, verschieden Projekte, ein Gästehaus sowie gastronomische Angebote.

1996 wurde das Kulturzentrum GREND im denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen "Rektoratsschule" inmitten des Essener Stadtteils Steele eröffnet. Betrieben wird es durch den "Kulturzentrum Grend e.V.", ein Zusammenschluss von drei langjährig etablierten Kulturvereinen in Essen. Das Angebot des Zentrums richtet sich dabei gezielt an ein breites Publikum indem es kultur-, generationen- und schichtübergreifende Veranstaltungen in den Mittelpunkt seines Programms stellt. Damit unterstreicht es seine Aufgabe Ort der Begegnung, der Bürgern und Interessierten eine Plattform zum Austausch gibt. Für alle, die kulturell oder politisch aktiv werden möchten, bieten das Kulturzentrum GREND darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten sich in Projekten, Workshops oder Initiativen zu engagieren.

Ob Konzert, Lesung, Theater oder Vortrag: das Kulturzentrum GREND bietet kleinen und großen Besuchern ein umfassendes Kulturprogramm, das in allen Bereichen einem anspruchsvollen und qualitativ hochwertigen Angebot entspricht.