Die Letzte am Schafott

Theaterplatz 3
47798 Krefeld

Tickets ab 8,00 €

Veranstalter: Theater Krefeld und MG (TKM), Theaterplatz 3 , 47798 Krefeld, Deutschland

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je 8,00 €

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten ggf. Schüler und Studenten unter 27 Jahren, Auszubildende, Grundwehr- bzw. Ersatzdienstleistende, Arbeitssuchende, Schwerbehinderte (GdB 70), Inhaber des Mönchengladbach- Ausweises sowie des Krefeld-Passes Ermäßigungen für Schauspiel, Musiktheater und Ballett, für Sinfonie- und Chorkonzerte und für Studio-Aufführungen. Begleitpersonen von Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, haben freien Eintritt.
Theatercard-Inhaber, die einen Jugendlichen unter 18 Jahren mit in eine Veranstaltung der Entgeltstufe 1 mitnehmen möchten, wenden sich bitte an die Theaterkasse.
Diese Plätze, sowie Rollstuhlplätze sind unter folgender Rufnummer buchbar:
MG: 02166 6151 100
KR: 02151 805 125

Am Abend der Vorstellung ist der Ermäßigungsnachweis zusammen mit der Eintrittskarte dem Einlasspersonal unaufgefordert vorzuzeigen.

Für Sonderveranstaltungen, Märchenvorstellungen Kinderstücke und Kinderkonzerte sowie Foyerveranstaltungen werden keine Ermäßigungen gewährt.
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Veranstaltungsinfos

Lesung mit Annemarie Weber

Gertrud von Le Forts Novelle "Die Letzte am Schafott" (1931) ist die berührende künstlerische Umsetzung eines historischen Stoffes: Am 17. Juli 1794 werden 16 Nonnen des Karmeliter-Ordens von Compiègne auf der Guillotine hingerichtet. Zuvor waren sie im Zuge der Französischen Revolution aus ihrem Kloster vertrieben und verhaftet worden, weil sie ihren Orden und ihren Glauben nicht aufgeben wollten. In ihrer Novelle „Die Letzte am Schafott“ (1931) schrieb Gertrud von le Fort, auf dieser wahren Begebenheit basierend, ein Plädoyer für den mutigen Kampf gegen unmenschliche Machtideologien und für ein bedingungsloses Festhalten an persönlichen Überzeugungen. Der Zuschauer erlebt die Geschichte aus der Perspektive der Adeligen Blanche da la Force, die im Kloster Zuflucht gesucht hatte und den Weg der Nonnen mit ihnen bis zu ihrem bitteren Märtyrertod ging.

Der französische Komponist Francis Poulenc (1899-1963) hat diese bewegende Geschichte um Selbstüberwindung und Angst 1957 in poetische und wirkmächtige Musik gefasst. Seine Oper "Die Gespräche der Karmeliterinnen" ist bestechend unmittelbar, in ihren Orchesterklangfarben außergewöhnlich expressiv und stellt sich ganz in den Dienst der berührenden Geschichte.

Francis Poulenc: "Die Gespräche der Karmeliterinnen" von 26. Januar bis 6. April 2019 am Theater Krefeld.

In Zusammenhang mit der ersten Inszenierung von Poulencs Oper am Theater Krefeld und Mönchengladbach wird Rosemarie Weber Auszüge aus dem berührenden Text lesen.

Ort der Veranstaltung

Theater Krefeld
Theaterplatz 3
47798 Krefeld
Deutschland
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1921 schlossen sich zwei traditionsreiche Theater zusammen und bildeten fortan das Stadttheater Krefeld-Mönchengladbach. Mittlerweile ist dieses eine feste Größe in der Kulturlandschaft der Metropolenregion Rhein-Ruhr und bietet mit Schauspiel, Musiktheater, Ballett sowie Konzerten der Niederrheinischen Sinfoniker, ein ausgewogenes Programm in den beiden nordrhein-westfälischen Großstädten.

Die Geschichte des Theaters in Krefeld reicht bis ins 18.Jahrhundert zurück, genauer bis ins Jahr 1776. Zunächst war es ein Wandertheater ohne eigene Spielstätte. Nach und nach hat es sich allerdings zu einem eigenständigen Haus entwickelt, bis 1919 das „Stadttheater Krefeld“ entstand. Heute, nach der Fusion mit dem Theater Mönchengladbach, gibt es insgesamt vier Spielstätten, von denen sich zwei in Krefeld befinden: Zum einen die Hauptspielstätte „Stadttheater Krefeld“, die 726 Besuchern Platz bietet und zum anderen die Fabrik Heeder, einer Studiobühne mit 107 Plätzen.

Hier ist Theater auf vielfältige Weise erfahrbar und auch für Kinder und Jugendliche wird der Theaterbesuch zu einem Erlebnis. So gibt es die Möglichkeit sich im „Jugendclub“ zu engagieren und erste Theatererfahrungen zu sammeln oder an theaterpädagogischen Projekten teilzunehmen.