„Die Himmelslust mich hält – was frag ich nach der Welt?“ | Konzert für Orgel und Gesang

Dorothee Mields und Babett Hartmann  

Schlossstraße 6
06712 Zeitz

Event organiser: Förderverein EULE-Orgel Zeitzer Dom e.V., Schloßstraße 7, 06712 Zeitz, Deutschland

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Das Konzert ist ausverkauft. Bitte nehmen Sie Kontakt zum Veranstalter auf: 03441539390 | euleorgelzeitz@gmail.com

Event info

Choralbearbeitungen im 17., 18. und 21. Jahrhundert, mit Werken von Schütz, Buxtehude, A. A. Hunt

Dorothee Mields, Sopran
Babett Hartmann, Orgel

Ein wunderbares Benefizkonzert für den Erhalt der Eule-Orgel im Zeitzer Dom mit zwei namhaften Solistinnen.

Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt. Ihre makellose Technik und die schwerelose Klarheit ihrer Stimme prädestinieren sie freilich ebenso für die Werke zeitgenössischer Komponisten wie Beat Furrer, Gérard Grisey, Hans Werner Henze und Pierre Boulez.

Babett Hartmanns ist Organistin und Kantorin an der Grundtvigs Kirche in Kopenhagen und übt eine rege Konzerttätigkeit als Konzertorganistin, Cembalistin und mit diversen Alte Musik Ensembles in ganz Europa aus. Babett Hartmann ist aktiv im Odense Barockfestival/ Dänemark als Teil der musikalischen Festivalleitung tätig und leitet das Odense Barockorchester mit Chor. In ihrer Heimatstadt Zeitz ist sie künstlerische Leiterin der beliebten Eule-Orgel-Konzertreihe.


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Veranstalter: Musikfreunde EULE-Orgel Zeitzer Dom e.V. | Tel: +49 34 41 53 93 90 | Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

Location

Dom St. Peter und Paul
Schlossstraße 6
06712 Zeitz
Germany
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Was im 10. Jahrhundert als ottonische Kaiserpfalz begann, ist heute der Dom St. Peter und Paul, der eine beeindruckende Station der Straße der Romanik ist. Der Zeitzer Dom dient nicht nur als katholische Pfarrkirche der Stadt, sondern ist neben den sonntäglichen Gottesdiensten auch Schauplatz zahlreicher Konzerte und Sonderveranstaltungen.

Nachdem 967 das Bistum Zeitz gegründet wurde, benötigte man natürlich auch eine Kirche: Der Bau der Domkirche St. Peter und Paul war beschlossen. Aber schon vor Ende der Errichtung des Gotteshauses wurde der Bischofssitz verlegt, die Kirche als Basilika um 1100 vollendet. Große Teile dieses Baus sind noch heute erhalten. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder ergänzt: Der gotische Chor, die Sakristei und die Empore werden so hinzugefügt. Außerdem wird die bis dahin romanische Basilika in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Nach dem Einsturz eines der Querschiffe wurden die Renaissance-Fenster eingebaut, die Kirche später zur Schlosskirche umgebildet.

Vor allem die Glocken in der Kirche sind von großem kunsthistorischen Belang: Auf ihnen sind bedeutsame Glocken-Ritzzeichnungen zu finden, die vom Gießer seitenverkehrt in die Gussform der Glocke eingearbeitet wurden und so von der großen Kunstfertigkeit der Gießer zeugen. Auch die Ruhestätte Georgius Agricolas, dem bekannten Wissenschaftler und Vater der Mineralogie, ist von großer Bedeutung.