Die Geschichte meiner Einschätzung...Live Hörspiel

TiM - Staatliches Textil- und Industriemuseum
Provinostraße 46
86153 Augsburg

Tickets ab 6,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturamt der Stadt Augsburg, Bahnhofstr. 18 1/3a, 86150 Augsburg, Deutschland

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1. Kategorie

Normalpreis

je 12,00 €

Ermäßigt

je 9,00 €

KAROCard

je 11,50 €

Begleitperson Schwerbehinderte (nur bei Vermerk B!)

je 0,00 €

2. Kategorie

Normalpreis

je 9,00 €

Ermäßigt

je 6,00 €

KAROCard

je 8,50 €

Rollstuhlplatz Kat. 1

Normalpreis

je 9,00 €

Rollstuhlplatz Kat. 2
Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen:
SchülerInnen / Studierende / Arbeitslose / Schwerbehinderte / Wehr- und BuFdienstleistende

Kultursozialticket (Tafelausweis) für 1 €:
für Restkarten an der Abendkasse ab 15 Min vor Veranstaltungsbeginn

KAROCARD: 0,50 € Ermäßigung auf Normalpreistickets

FÜR ALLE GILT: Ermäßigungen können nicht miteinander kombiniert werden. Entsprechende Nachweise müssen unaufgefordert am Einlass mit dem Ticket vorgewiesen werden.

RollstuhlfahrerInnen:
Ermäßigte Tickets für RollstuhlfahrerInnen können bei allen VVK-Stellen und online gebucht werden (jeweils als Rollstuhlplätze im Saalplan ausgewiesen). Für eine notwendige Begleitperson (Vermerk B) bitte zusätzlich einen regulären Platz neben dem jeweiligen Rollstuhlplatz mit der Ermäßigung "Begleitperson Schwerbehinderte" buchen. Diese Karte ist kostenfrei. Falls die markierten Plätze bereits ausverkauft sind, bitte Veranstalter kontaktieren (0821-324 3251).

Schwerbehinderte:
Bitte einen Platz mit regulärer Ermäßigung buchen. Für eine notwendige Begleitperson (nur mit Vermerk B) bitte zusätzlich einen Platz mit der Ermäßigung "Begleitperson Schwerbehinderte" buchen. Dieser ist kostenfrei.
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Veranstaltungsinfos

Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends
Text und Musik von: PeterLicht
Szenische Einrichtung: Patrick Wengenroth

Eine Live-Adaption des gleichnamigen Hörspiels von Deutschlandfunk Kultur
„Also dies wäre mein Zwischenergebnis: Ich lag wie ein gestrandeter Erdteil auf dem Weltmeer meines Minusgeldes. Aber ok. Ansonsten gings mir gut. Die Sonne schien mir, und ich hatte helle Gedanken. Irgendwo schien immer die Sonne über mir. Und ich immer wieder Kontrollblick: Ahh, ok Sonne – da bist du ja und Ahh – ich! Da bin ich ja. Also da Sonne. Da ich.“

Ein rundum glücklicher Mensch von heute macht sich gut gelaunt daran, die wunderbaren Umstände seines angenehm wohlstandsgepufferten Lebens einer genaueren Betrachtung zu unterziehen. Und plötzlich tut sich neben seinem Sofa, auf dem er eben noch die harmonische Zweisamkeit seiner intakten Beziehungskiste genossen hatte, ein riesiges Loch im Betonboden seiner Wohnung auf, in den all seine Gewissheiten hineinzustrudeln drohen. Und er kommt nicht mehr umhin, zu bemerken, dass man sich auch an den unzähligen kuscheligen Kissen, die einen in all ihrer trügerischen und Sicherheit suggerierenden Fluffigkeit umschmeicheln, mit Leib und Seele sehr böse und mitunter sogar sehr blutige Wunden reißen kann...
„Mit aufgerissenen Augen trieb ich dem Betonloch entgegen, in dessen Strudel sich schon meine Freundin befand, die mit unserer Waschmaschine kämpfte. Im Vorbeischleudern traf sich unser Blick. Wir reagierten nicht. Es war ein ledigliches Erstaunen. Zwei völlig unbekannte Menschen.“
Patrick Wengenroth richtet sein 2013 für den Deutschlandfunk Kultur produziertes Hörspiel eigens für das Brechtfestival in einer Live-Version ein.

Mit: Patrick Wengenroth, Matze Kloppe, Anja Caspary
Musikalisches Arrangement: Matze Kloppe
Künstlerische Mitarbeit: Vivien Mahler

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