Die Bretter, die die Welt bedeuten | Embawo Ezitegeza Ens

Robert Ssempijja, Christoph Winkler  

Friedensallee 20
22765 Hamburg

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Event organiser: monsun theater, Friedensallee 20, 22765 Hamburg, Deutschland

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Ausnahme: monsun.silvester

Die Karten sind von Umtausch und Rücknahme ausgeschlossen.

„Print@Home-Tickets sind nur gültig, wenn personalisiert“.

Die monsun 6.1 Stempelkarte. 6x im Jahr ins monsun.theater gehen und einen Gratisbesuch geschenkt bekommen!
Weitere Informationen unter www.monsun.theater
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Friedrich Schiller setzt in seinem Gedicht »An die Freude« seine überschaubare Weimarer Welt mit den großen Verhältnissen in der Welt in Beziehung. Ausgehend von seinen Zeilen »Sehn wir doch das Große aller Zeiten / Auf den Brettern, die die Welt bedeuten« hinterfragen Christoph Winkler und Robert Ssempijja in ihrer gemeinsamen Arbeit das Verhältnis zwischen afrikanischem und westlichem zeitgenössischem Tanz. Robert Ssempijja bringt symbolisch Bodenbretter des einzigen Tanzstudios in Kampala für zeitgenössischen Tanz nach Deutschland. Diese Bretter sind ein Symbol für die Identität der Tanzszene Ugandas. Wem gehören die Bretter, die die Welt bedeuten, was wird darauf gespielt und von wessen Welt ist da die Rede?

Bei Friedrich Schiller geht die Faszination für das Unbekannte der weiten Welt einher mit der Zufriedenheit mit der eigenen Situation. Eine mentale Konstellation, die sich so durchaus auch auf unsere heutige Situation übertragen lässt. Gerne plädieren wir für mehr Teilhabe und würden post-koloniale Effekte korrigieren, aber dies würde bedeuten, dass sich auch die eigene Situation ändern muss. Schaut man auf den westlichen Tanz, so wird schnell klar, dass dessen Ästhetiken einen weißen Erfahrungshintergrund haben. Daraus entwickeln sich Präferenzen für bestimmte Körperkonzepte, die unsere Idee von zeitgenössischem Tanz prägen. Dies kreiert eine kulturelle Dominanz welche für uns selbst weniger spürbar ist, für junge afrikanische Choreograf*innen wie Robert Ssempijja dagegen schon. Während der Performance werden die Bodenbretter aus Kampala Stück für Stück wieder zusammengesetzt und geben dem Darsteller die Möglichkeit, in Tänzen und Geschichten über den Austausch zwischen den beiden Welten zu erzählen.

Robert Ssempijja studierte u.a. an der Ecolé des Sables in Senegal. Sein Stil verbindet traditionellen Tanz aus Uganda mit Breakdance und zeitgenössischen Tanztechniken.

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Eine Produktion von Christoph Winkler in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, den Fonds Darstellende Künste e. V. und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Tanz
Robert Ssempijja

Choreografie
Robert Ssempijja
Christoph Winkler

Ausstattung
Valentina Primavera

Videoschnitt
Mirko Winkel
Veith Michel

Technische Leitung
Fabian Eichner

Produktionsleitung
Laura Biagioni

Konzept
Christoph Winkler

Location

monsun.theater
Friedensallee 20
22765 Hamburg
Germany
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Das atmosphärische Privattheater monsun in der faszinierenden Hansestadt Hamburg bietet ein bunt gemischtes Programm für Klein und Groß und zeichnet sich besonders durch moderne und unkonventionelle Methoden und Spielarten aus.

Das monsun.theater besteht seit 1980 und ist somit das älteste Off-Theater Hamburgs. Es liegt im kulturell vielseitigen Stadtteil Ottensen im Bezirk Altona. Die schauspielerischen Spezialgebiete des Theaters sind das moderne Sprechtheater, Musiktheater und Kindertheater. Sehr beliebt sind vor allem die Eigenproduktionen des Theaters, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden und vor allem jungen Schauspieler/innen die Möglichkeit bieten, Bühnenerfahrung zu sammeln und sich auszuprobieren. In dem relativ kleinen Theatersaal können etwa 100 Zuschauer/innen Platz nehmen, ein weiterer Raum im Erdgeschoss kann außerdem privat gemietet werden und stellt eine ausgezeichnete Location für Festivitäten, eigene Aufführungen oder Geschäftstermine dar.

Das monsun.theater ist ein wunderbarer Ort, um Theaterstücke mit einem künstlerisch hohen Anspruch zu genießen und die besondere Atmosphäre des freien Theaters auf sich wirken zu lassen.