Dichter in Hamburg (2)

Ein Hans-Erich-Nossack-Abend mit Felix von Manteuffel und Rainer Moritz  

Schwanenwik 38
22087 Hamburg

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Event organiser: Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland

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Dichter in Hamburg (2) – Ein Hans-Erich-Nossack-Abend
»Spätestens im November ...« – mit Felix von Manteuffel und Rainer Moritz

»Dichter in Hamburg« – so heißt eine neue Reihe des Literaturhauses, die, unterstützt durch die Elsbeth Weichmann Gesellschaft, in loser Folge an Hamburger Autorinnen und Autoren erinnert.

Hans Erich Nossack – 1901 in Hamburg geboren, 1977 ebenda gestorben – zählt bis heute zu den eigenwilligsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur. Der Spross einer Kaufmannsfamilie trat in die KPD ein, schlüpfte während des Nationalsozialismus in der väterlichen Firma unter und begann zu schreiben?–?zuerst Theaterstücke, bis er nach dem Krieg vor allem als Prosaist mit dem Erzählband »Nekyia« und dem Bericht »Der Untergang«, der die Bombenangriffe auf Hamburg beschreibt, hervortrat.

Nossack, dessen Werk unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde, galt als Solitär und gehörte, wie Arno Schmidt, der Gruppe 47 nicht an. Zu seinen oftmals als existenzialistisch gedeuteten Werken gehören der Liebesroman »Spätestens im November«, »Spirale« und »Die gestohlene Melodie«. Nach seinem Tod erschienen, viel beachtet, Editionen seiner Tagebücher und seiner Korrespondenz bei Suhrkamp.

Rainer Moritz stellt Nossacks Werk in seinen Grundzügen vor, Felix von Manteuffel liest ausgewählte Passagen.

Mit freundlicher Unterstützung der Elsbeth Weichmann Gesellschaft
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Dichter in Hamburg (2) – Ein Hans-Erich-Nossack-Abend
»Spätestens im November ...« – mit Felix von Manteuffel und Rainer Moritz

»Dichter in Hamburg« – so heißt eine neue Reihe des Literaturhauses, die, unterstützt durch die Elsbeth Weichmann Gesellschaft, in loser Folge an Hamburger Autorinnen und Autoren erinnert.

Hans Erich Nossack – 1901 in Hamburg geboren, 1977 ebenda gestorben – zählt bis heute zu den eigenwilligsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur. Der Spross einer Kaufmannsfamilie trat in die KPD ein, schlüpfte während des Nationalsozialismus in der väterlichen Firma unter und begann zu schreiben?–?zuerst Theaterstücke, bis er nach dem Krieg vor allem als Prosaist mit dem Erzählband »Nekyia« und dem Bericht »Der Untergang«, der die Bombenangriffe auf Hamburg beschreibt, hervortrat.

Nossack, dessen Werk unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde, galt als Solitär und gehörte, wie Arno Schmidt, der Gruppe 47 nicht an. Zu seinen oftmals als existenzialistisch gedeuteten Werken gehören der Liebesroman »Spätestens im November«, »Spirale« und »Die gestohlene Melodie«. Nach seinem Tod erschienen, viel beachtet, Editionen seiner Tagebücher und seiner Korrespondenz bei Suhrkamp.

Rainer Moritz stellt Nossacks Werk in seinen Grundzügen vor, Felix von Manteuffel liest ausgewählte Passagen.

Mit freundlicher Unterstützung der Elsbeth Weichmann Gesellschaft

Location

Literaturhaus Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
Germany
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Das Literaturhaus Hamburg befindet sich in einer wunderschönen historischen Stadtvilla an der Außenalster und ist das literarische Herzstück der vielfältigen hanseatischen Kulturlandschaft.

Seit 1989 begeistert das Literaturhaus Hamburg mit historischem Flair und einem anspruchsvollen Kulturprogramm und lockt damit Künstler und Besucher in die Hansestadt. Die spätklassizistische weiße Stadtvilla befindet sich in bester Lage und ist eine Heimat für Nobelpreisträger, Schriftsteller und Nachwuchsautoren sowie junge und erwachsene Kulturinteressierte. Im prächtigen Festsaal fanden früher vornehme Bälle statt. Heute steht der Saal unter Denkmalschutz und verzaubert nach wie vor mit edlen Kronleuchtern, Marmorsäulen, Stuckarbeiten und detaillierten Deckengemälden. Neben anspruchsvollen Kulturveranstaltungen eignet sich der Festsaal ebenso für feierliche Empfänge mit Buffet. Ein Stockwerk darüber befinden sich drei lichtdurchflutete und flexibel nutzbare Salons der Beletage, von deren Balkons sich ein herrlicher Blick über die Außenalster werfen lässt. Darüber hinaus eignet sich ein Gartenzimmer für kleine Konferenzen, Präsentationen und Tagungen für bis zu 12 Personen. Einladende gastronomische Offerten, ein gemütliches Lesecafé und eine Buchhandlung komplettieren das umfangreiche Angebot und machen das Literaturhaus Hamburg zu einer Wohlfühloase für Kulturbegeisterte.

Das Literaturhaus Hamburg begeistert mit einem anspruchsvollen und umfangreichen Kulturprogramm und verleiht darüber hinaus privaten Feierlichkeiten und Firmenfesten eine unverwechselbare Atmosphäre.