Deutschland. Ein Wintermärchen - GASTSPIEL anlässlich der 31. Jüdischen Kulturtage Berlin

Georg Stephan spielt Heinrich Heine  

Am Festungsgraben 1
10117 Berlin

Tickets ab 16,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: THEATER IM PALAIS Berlin, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Eine Veranstaltung der 31. Jüdischen Kulturtage Berlin
DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN

Idee und Produktion: Georg Stephan
Wissenschaftliche Beratung: PD Dr. Dirk Koppelberg
Beratung in Inszenierungsfragen: Barbara Abend

Präsentiert von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Mit GEORG STEPHAN

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Geistreich und lebendig springt der Dichter Heinrich Heine auf seiner Reise durch Zeit und Raum ins kalte Wasser deutscher Geschichte, legt sich mit einem rotbärtigen Kaiser an, gruselt sich im Kölner Dom, heult mit den Wölfen im Teutoburger Wald... "Ich bin ein deutscher Dichter/ bekannt im ganzen Land/ Nennt man die besten Namen/ so wird auch der meine genannt" weiß der Sohn jüdischer Eltern, den zunächst Druckverbote, später preußische Haftbefehle ins Exil nach Frankreich treiben. Hier herrscht die Freiheit der Gedanken, doch Heine vermisst die Heimat und schreibt seinem Publikum in Deutschland ein sehnsuchtsvoll-satirisches Nationalepos, das sich gewaschen hat und hochamüsante 2132 Verse zählt. Auf neue, unbekannte Weise behandelt er die deutsche Sprache, empfindsam, unbequem und voller erfrischendem Humor. Staunend steht man noch heute vor diesem Werk und seiner Aktualität, wenn Heine seine Vision von einem Europa entwirft, das Nationalismus, Überheblichkeit und Untertanengeist überwunden hat. Der Schauspieler Georg Stephan, beraten von PD Dr. Dirk Koppelberg (Freie Universität Berlin) und Regisseurin Barbara Abend (THEATER IM PALAIS), tritt den Beweis an, dass dieses Werk ein Text für unsere Zeit ist, ein Text, der zu neuem Leben erweckt werden kann und muss.

Ort der Veranstaltung

Theater im Palais Berlin
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
Deutschland
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Mitten in Berlin befindet sich das Theater im Palais in direkter Nachbarschaft zur Museumsinsel und zur Humboldt Universität. Besucher erwarten ein abwechslungsreiches Programm aus literarisch-musikalischen Veranstaltungen, eigenen Inszenierungen, Autorenlesungen und Gastspielen.

Die Spielstätte des kleinen Theaters befindet sich in einem ehemaligen Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert, zu dessen berühmtesten Bewohnern Freiherr von und zum Stein gehörte. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude bietet dem Theater eine einzigartige Atmosphäre, die zusammen mit der Qualität der aufgeführten Stücke für die Popularität des Schauspielhauses verantwortlich ist. Vom Krieg als einziges Palais verschont, fanden bereits 1945 erste Konzert- und Tanzveranstaltungen in den Räumlichkeiten statt, die das Haus in Berlin und Umgebung bekannt machten. Von 1950 bis 1990 diente das Palais als zentrales Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, bevor es 1991 zur neuen Spielstätte des Theater im Palais wurde. Seitdem hat sich das Theater zur festen Institution in Berlin entwickelt und bereichert durch seine Veranstaltungen die Kulturszene der Hauptstadt.

Das Theater im Palais liegt in unmittelbarer Nähe zur Spree und kann mit dem öffentlichen Nahverkehr über die S-Bahnhaltestellen Friedrichstraße und Hackescher Markt erreicht werden.