Der Vetter aus Dingsda - Operette von Eduard Künneke

Theaterplatz 15
01662 Meißen

Tickets ab 24,20 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Theater Meißen gemeinnützige GmbH, Theaterplatz 15, 01662 Meißen, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Der "Vetter aus Dingsda" von Eduard Künneke, uraufgeführt 1921 in Berlin, zählt mit seinen lyrischen Liedern, temperamentvollen Ensembles und humorvollen Tanzweisen zu den großen Erfolgsoperetten der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Die reiche Erbin Julia wird als Heiratskandidatin umschwärmt, da jeder ihrer mehr oder weniger Verwandten von ihrem Geldsegen profitieren möchte. Aber weder der ihr unbekannte August Kuhbrot noch der ihr bekannte Egon von Wildenhagen scheinen für sie als Gatten in Frage zu kommen, denn Julia wartet auf ihren Traummann Roderich, dem sie einst Treue geschworen hat, als er sie vor vielen Jahren Richtung "Dingsda" in den indischen Kolonien verließ.

Und nun kommt dieser Roderich tatsächlich nach Hause zurück – und das sogar in doppelter Weise: Zum einen gibt sich August als Roderich aus, um bei Julia eine Chance zu haben. Zum anderen erscheint der echte Roderich und bemüht sich aber – statt um Julia – um ihre Freundin Hannchen … Nur gut, dass der falsche Roderich noch nicht allzu weit fort ist, damit zum Schluss beide Frauen glücklich werden können.

Eine Operette mit vielen bekannten Ohrwürmern: "Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die fallen einem Mädchen auf´s Gemüt", schimpft Hannchen zum Beispiel, der Valse Boston "Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront" soll Julias Küsse nach Indien tragen und August erfindet für sich verschiedene Gesichter mit dem Lied "Ich bin nur ein armer Wandergesell´ ..."

Ort der Veranstaltung

Theater Meißen
Theaterplatz 15
01662 Meißen
Deutschland
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Das Theater in Meißen gehört zu den wichtigsten Kultureinrichtungen der Porzellan- und Weinstadt. Seit 1851 entdecken viele Generationen ihre Liebe für das Theater, die in dessen Geschichte immer dafür sorgten, dass die Tradition fortgeführt wird – denn nach einem Tief kommt immer ein Hoch. So waren die Auflösung des Ensembles 1963 und das Hochwasser 2002 kein Grund, das Theater nicht mehr auferstehen zu lassen.

Das historische Tucherhaus, dem Vorgängerbau des heutigen Theaters, existiert nachweislich spätestens seit 1287. Meißen war damals, lange vor der Gründung Dresdens, ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region. In der Renaissance stellten viele herumziehende „Comödianten“ ihr Können zur Schau, bis die ersten humanistischen Stücke das Niveau hoben und sich das Theaterspiel etablierte. Der Barock machte das Theater hof- und salontauglich, und das ehemalige Handelshaus wurde ab 1851 zu einem vollwertigen Theaterhaus umgebaut.

Die Theatertradition ist aus Meißen nicht mehr wegzudenken. Zwischen moderner Technik und Einrichtung ist die altehrwürdige Theateratmosphäre immer noch spürbar. Erleben auch Sie hochwertiges Schauspiel in dem beliebtesten Volkstheater der Region!