Der Sound der Macht

Astrid Séville  

Markt 9
37073 Göttingen

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Veranstalter: Göttinger Literaturherbst GmbH, Hospitalstraße 12, 37073 Göttingen, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Die Bundeskanzlerin erklärt ihre Entscheidungen für „alternativlos“. Der Finanzminister fordert andere dazu auf, „ihre Hausaufgaben zu machen“. Astrid Séville benennt in ihrem Buch "Der Sound der Macht" (C.H.Beck 2018) deutlich die Konsequenzen dieses phrasendreschenden Sprachverhaltens: Die Politikverdrossenheit ist einem wütenden Anreden gegen die Politik gewichen, es wird diffamiert, gehetzt und gelogen. Im Gespräch mit den Professoren Gerhard Lauer (Literaturwissenschaft) und Andreas Busch (Politikwissenschaft), beide Ordentliche Mitglieder der Göttinger Akademie, erklärt die Politikwissenschaftlerin Astrid Séville, warum Deutschland eine neue demokratische Streitkultur braucht.

In Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Foto (c) Christoph Mukherjee

Ort der Veranstaltung

Altes Rathaus Göttingen
Markt 9
37073 Göttingen
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Als markantestes Gebäude in der Altstadt Göttingens prägt das Alte Rathaus seit Jahrhunderten das Stadtbild. Obwohl es öfter auch mehrere Funktionen erfüllte, war es doch seit seinem Bau Sitz des Rates und der Stadtverwaltung. Diese Tradition sollte 1978 zwar zu Ende gehen, doch noch immer erfüllt das Alte Rathaus einen wichtigen Zweck für Göttingen: Als zentraler Veranstaltungsort ist das altehrwürdige Gebäude Anziehungspunkt für zahlreiche Göttinger.

Das Alte Rathaus entstand etwa 1270, wobei die heutige Form auf Bauabschnitte bis 1443 zurückgeht. Zu dieser Zeit diente der Bruchsteinbau nicht nur der Kaufmannsgilde als Unterkunft, sondern auch als Weinkeller. Die später angebaute Dorntze, heute Ort romantischer Eheschließungen, war als repräsentativer Raum der Sitzungssaal der Ratsherren. Die für diese beheizbaren Räumen typische, unterhalb befindliche Heizanlage, ist vollständig erhalten und so eine wahre Seltenheit. Die Funktion anderer Räume kann man oft an neben den Türen angebrachten Figuren erkennen. Auch an der Eingangstür befindet sich mit dem Türzieher in Form eines Löwenkopfes eine Rarität: Er stammt aus dem Jahr 1300 und ist der älteste an allen deutschen Rathäusern. Besonders sehenswert innerhalb des Hauses sind zudem die Wandbemalungen, die aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammen.

Seit dem Bau des Neuen Rathauses wird das historische Gebäude am Marktplatz für Veranstaltungen und repräsentative Zwecke genutzt. Ehrungen und Empfänge der Stadt erhalten hier ein äußerst feierliches Flair, welches auch standesamtlichen Hochzeiten den besonderen Schliff verleiht. Im ehemaligen Ratskeller kann man unter dem Deckengewölbe gutbürgerliche Küche im Restaurant Bullerjahn genießen. In den großzügigen Räumen finden auch immer wieder Konzerte oder Ausstellungen statt, außerdem ist im Alten Rathaus das Amt für Tourismus untergebracht.