Der siebte Tag - Ein Erschöpfungsbericht

Sigi Zimmerschied  

Hintere Gasse 22 Deu-91074 Herzogenaurach

Tickets ab 23,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Stadt Herzogenaurach, Marktplatz 11, 91074 Herzogenaurach, Deutschland

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je 23,00 €

ermäßigt

je 19,00 €

regulär ZAC

je 18,40 €

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Die Ermäßigung gilt für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre), Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte mit B-Vermerk, Arbeitslose und Inhaber des Ausweises der Herzogenauracher Tafel sowie der Bayerischen Ehrenamtskarte. Der jeweilige Nachweis ist am Einlass vorzulegen.
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Veranstaltungsinfos

Engelbert Erz ist verzweifelt. Er war als Berater und Assistent seines Chefs an einem universellen Experiment beteiligt. Nach vielen Vorbereitungen erschufen sie innerhalb von sechs Tagen ein komplexes Gebilde. Einen bisher nie dagewesenen Baukasten. Landschaften, Elemente, Lichtwechsel, Kreaturen, Emotionen. Engelbert Erz war begeistert. Am sechsten Tag erschuf der Chef dann noch ein Wesen nach seinem Ebenbilde und wollte sich am siebten Tag ausruhen und mit Freude sein Werk betrachten. Aber je länger er es betrachtete umso trauriger wurde er. Dann kam der Zorn dazu. Engelberts Sorge um seinen liebgewonnen Baukasten wuchs. Gerade als der Chef alles wieder zerstören wollte, hatte er eine große, rettende Idee. Er beruhigte seinen Chef und überredete ihn zu einem weiteren Arbeitstag. Ihm war plötzlich klar geworden, wie man diese Fehlkonstruktion dennoch würde ertragen können. So schliefen der Chef und er am siebten Tag nicht, sondern erschufen etwas ebenfalls noch nie dagewesenes, etwas ungeheuerliches. Den Witz, allerdings verbunden mit einer vernichtenden Drohung biblischen Ausmaßes. Engelbert Erz und ein paar weiteren zufällig anwesenden Ahnungslosen bleiben nur ca. 2 Stunden ...
Sigi Zimmerschied ist gebürtiger Passauer und wurde „landesüblich“ sozialisiert im katholischen Kindergarten, der Volksschule, dem humanistische Gymnasium und beim Ministrantendienst. Nach der Aufführung der kirchenkritischen Satire „Die Konferenz“ im Jahr 1975 bestritt er erfolgreich einen Prozess wegen „Gotteslästerung“. 1980 erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis, Anfang der 80er Jahre kamen auch Buchveröffentlichungen und Filmrollen dazu. Zahlreiche Soloprogramm und Ehrungen folgten seitdem, zuletzt 2016 der Bayerische Kulturpreis und der 2017 der Große Karl-Valentin-Preis mit dem würdige Nachfolger des bayerischen Humoristen ausgezeichnet werden. Daneben ist Sigi Zimmerschied immer wieder im Fernsehen zu sehen im „Tatort“ oder in Filmen wie „Räuber Kneißl“ von Markus H. Rosenmüller, „Perlmutterfarbe“, „Sau Nummer vier“, „Eine ganz heiße Nummer“, „Dampfnudelblues“, „Winterkartoffelknödl“ oder „Schweinskopf al dente“ usw. Die Rolle des bayerischen Querdenkers, des Außenseiters und Grantlers ist ihm dabei auf den Leib geschnitten.

Foto: Dr. Christian Pacher/Sigi Zimmerschied

Künstler-Website: www.sigi-zimmerschied.de

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