Der seltsame Fall des Claus Grünberg

Odenkirchener Straße 78
41236 Mönchengladbach

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Theater Krefeld und MG (TKM), Theaterplatz 3 , 47798 Krefeld, Deutschland

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Ermäßigt

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Schüler

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Ermäßigungsinformationen

Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten ggf. Schüler und Studenten unter 27 Jahren, Auszubildende, Grundwehr- bzw. Ersatzdienstleistende, Arbeitssuchende, Schwerbehinderte (GdB 70), Inhaber des Mönchengladbach- Ausweises sowie des Krefeld-Passes Ermäßigungen für Schauspiel, Musiktheater und Ballett, für Sinfonie- und Chorkonzerte und für Studio-Aufführungen. Begleitpersonen von Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, haben freien Eintritt.
Theatercard-Inhaber, die einen Jugendlichen unter 18 Jahren mit in eine Veranstaltung der Entgeltstufe 1 mitnehmen möchten, wenden sich bitte an die Theaterkasse.
Diese Plätze, sowie Rollstuhlplätze sind unter folgender Rufnummer buchbar:
MG: 02166 6151 100
KR: 02151 805 125

Am Abend der Vorstellung ist der Ermäßigungsnachweis zusammen mit der Eintrittskarte dem Einlasspersonal unaufgefordert vorzuzeigen. Für Märchenvorstellungen, Sonderveranstaltungen, Kinderstücke und Kinderkonzerte sowie Foyerveranstaltungen werden keine Ermäßigungen gewährt.
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Veranstaltungsinfos

Der seltsame Fall des Claus Grünberg
Eine „Favola in musica“ von Kobie van Rensburg
Musik von Claudio Monteverdi (1567 – 1643)

Ein besonderes Jubiläum steht 2017 an: vor 450 Jahren wurde der italienische Komponist Claudio Monteverdi geboren, der als Begründer der Gattung Oper gilt und mit seinen Werken eine neue Musikepoche einläutete. In überzeugender Weise gelang es Monteverdi Emotionen durch Musik auszudrücken, aus Theaterfiguren Menschen zu entwickeln, sei es in erhabenen Tragödien oder derben Komödien. „Die gesamte Palette menschlicher Gefühle – so verwirrend, mitreißend, unheimlich und manchmal unkontrollierbar sie auch sein mögen – bildet den Subtext der erhaltenen Musikdramen Monteverdis“ charakterisiert der britische Dirigent und Monteverdi-Experte John Eliot Gardiner treffend den schon zu Lebzeiten als „divino Claudio“ apostrophierten Komponisten.
Kobie van Rensburg entwickelt nach seinem erfolgreichen Opernpasticcio „The Gods must be Crazy“ für das Gemeinschaftstheater ein neues Barockopernprojekt und nennt es Monteverdi gleich eine „Favola in musica“ – eine in Musik gesetzte Fabel.
Im Mittelpunkt dieser Fabel steht die Person des Claus Grünberg. Er ist Patient in einer psychiatrischen Klinik, der mit seiner Umwelt einzig durch die Musik Monteverdis kommuniziert. Mal hält er sich selbst für den Komponisten, mal identifiziert er sich mit Opernfiguren wie Pluto, dem Gott der Unterwelt. In seiner Fantasiewelt nimmt er die Besucher und das Klinikpersonal abwechselnd als Gestalten der Unterwelt wahr oder sieht in ihnen Musiker aus Monteverdis Umfeld aus Mantua und Venedig. Auf kafkaeske Weise setzt sich so aus Rückblicken und Fragmenten eine Biografie zusammen, die erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen der Person Claus Grünberg und dem Komponisten Claudio Monteverdi aufweist.
Das Spiel um Sein und Schein, die Verschränkung von Realität und Fantasie wird von Kobie van Rensburg mit dem Einsatz multimedialer Mittel verdeutlicht. Welche verblüffenden Effekte er dabei erzielen kann, haben zuletzt seine Inszenierungen von „Der Barbier von Sevilla“ und „The Gods Must Be Crazy“ am Gemeinschaftstheater gezeigt.
Als musikalische Grundlage für diese „Favola in musica“ wurden Auszüge aus seinen Opern sowie aus seinen geistlichen und weltlichen Vokalwerken zusammengestellt.

Musikalische Leitung: Yorgos Ziavras
Inszenierung: Kobie van Rensburg
Ausstattung und Video: Kobie van Rensburg
Dramaturgie: Andreas Wendholz


Premiere:
Studio im Theater Mönchengladbach
24. September 2017

Ort der Veranstaltung

Studiobühne
Odenkirchener Str. 78
41236 Mönchengladbach
Deutschland
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1921 schlossen sich zwei traditionsreiche Theater zusammen und bildeten fortan das Stadttheater Krefeld-Mönchengladbach. Mittlerweile ist dieses eine feste Größe in der Kulturlandschaft der Metropolenregion Rhein-Ruhr und bietet mit Schauspiel, Musiktheater, Ballett sowie Konzerten der Niederrheinischen Sinfoniker, ein ausgewogenes Programm in den beiden nordrhein-westfälischen Großstädten.

Das Theater Mönchengladbach existiert bereits seit dem 11. Dezember 1862, hatte jedoch kein eigenes Ensemble und war somit auf Gastspiele angewiesen. Bereits zu dieser Zeit kam es immer wieder zu Kooperationen mit dem Theater Krefeld. Heute, nach der Fusion der zwei Häuser, gibt es insgesamt vier Spielstätten, von denen sich zwei in Mönchengladbach befinden: Zum einen die Hauptspielstätte „Theater Mönchengladbach“ mit drei Bühnen und Sälen, darunter der große Opernsaal, der Platz für insgesamt 778 Personen bietet und zum anderen die Ausweichspielstätte „Theater im Nordpark“, einer umgebauten Militärhalle mit Kapazitäten für 560 Zuschauer.

Hier ist Theater auf vielfältige Weise erfahrbar und auch für Kinder und Jugendliche wird der Theaterbesuch zu einem Erlebnis. So gibt es die Möglichkeit sich im „Jugendclub“ zu engagieren und erste Theatererfahrungen zu sammeln oder an theaterpädagogischen Projekten teilzunehmen.