der herzerlfresser - von Ferdinand Schmalz / Eigenproduktion

Helwig Arenz, Christin Wehner, Johanna Steinhauser, Nilz Bessel, Thomas Witte  

Austraße 70 90429 Nürnberg

Tickets ab 14,85 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Gostner Hoftheater e.V., Austraße 70, 90429 Nürnberg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Im Jahr 1786 findet ein Bauer den nackten Leichnam einer Magd mit herausgerissenem Herzen. Ein Knecht wird verhaftet und gesteht fünf weitere Morde: Besessen von dem Aberglauben, dass derjenige, der die Herzen von sieben Jungfrauen isst, unsichtbar würde, tötete er die Frauen. Er wird von nun an der Herzerlfresser genannt. Hunderte Jahre später: Ein neues Einkaufszentrum entsteht. Dort suchen Menschen nach einem Ort, um sich begegnen zu können. Das neue Zentrum, der verkehrsgünstige Standort, soll neues Leben bringen und in die Körper pumpen. Die Eröffnung steht bevor. Doch alles ist auf Sumpf gebaut. Schließlich entdeckt man im Sumpf eine weibliche Leiche, mit herausgerissenem Herz. Heimlich im Moor entsorgen, so die Krisenstrategie des Bürgermeisters.
Während das Eröffnungsfest zum Kaufrausch lädt, dringt der Sumpf durch alle Ritzen. Und während die Musik zum Tanz aufspielt, schlagen die einen Herzen höher und die anderen gar nicht mehr. Ein abstruser Thriller in einer skurrilen Dorfgemeinschaft.
Ferdinand Schmalz (* 1985 in Graz) aufgewachsen in Admont, Obersteiermark, lebt und studiert Theaterwissenschaft und Philosophie in Wien. Am Schauspielhaus Wien und Schauspielhaus Düsseldorf war Schmalz als Regieassistent tätig. Er performt im freien Kollektiv mulde_17 und ist Mitbegründer des Festivals Plötzlichkeiten im Juni 2012 im Theater im Bahnhof Graz. Im Februar 2014 fand die Uraufführung von „Agonie des Friedens“, Folge 4 der Serie „Die Welt von Gestern“, am Schauspielhaus Wien in der Regie von Felicitas Brucker statt.

Ort der Veranstaltung

Gostner Hoftheater
Austraße 70
90429 Nürnberg
Deutschland
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Das Gostner Hoftheater in Nürnberg ist das älteste und beliebteste Privattheater in der mittelfränkischen Metropole. Seit seiner Gründung ist das kleine Theater im Nürnberger Stadtteil Gostenhof für seine überwiegend zeitgenössischen Interpretationen auch über die Grenzen Nürnbergs hinaus bekannt.

Südwestlich von Nürnbergs Innenstadt liegt der Stadtteil Gostenhof. Lange Zeit galt das Viertel eher als problematisch, doch seit den 80er Jahren hat hier ein deutlicher Image-Wandel stattgefunden. Zahlreiche alternative Kneipen, Initiativen, Kulturbüros und Künstlerwerkstätten haben sich hier niedergelassen und eben auch das Gostner Hoftheater. 1979 gegründet, entsprach es von Anfang an der alternativen Denkweise in Gostenhof. Das Gebäude war eine Spielzeugfabrik bis es zum Theater umfunktioniert wurde. Der Saal bietet Platz für 82 Besucher und ist sowohl bei Jung als auch bei Alt beliebt. Fünf bis sechs Eigenproduktionen werden pro Saison vom Ensemble gespielt. Zudem stehen hier Kabarett, Tanz, Chansons, Literatur und Theateraufführungen freier Gruppen auf dem Programm. Neben dem Theatersaal befindet sich die Theaterkneipe „Loft“. Auch hier werden Kabarett-und Leseabende veranstaltet. Eine weitere Spielstätte ist der Hubertussaal. Hier haben circa 250 Besucher Platz und diese Spielstätte hat sich vor allem dem Jugendtheater verschrieben.

2004 wurde das Hoftheater mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Überzeugen auch Sie sich von der Kreativität dieses Ensembles und lassen Sie sich zu neuen Denkweisen inspirieren. Das Hoftheater ist ganz bequem vom Bahnhof aus mit der U-Bahn (Linie 1 Richtung Fürth bis Haltestelle „Bärenschanze“) zu erreichen. Zum Hubertussaal kommen Sie ebenso mit der Linie 1 und steigen an der Haltestelle „Plärrer“ aus. Im Übrigen gilt Ihre Eintrittskarte ebenso als Fahrschein ab drei Stunden vor Vorstellungsbeginn.