Der Barbier von Sevilla

Libretto: CESARE STERBINI  

Hohgarten, 4
78224 Singen

Tickets ab 16,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kultur und Tourismus Singen, Hohgarten 4 , 78224 Singen, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Komische Oper in zwei Akten von GIOACHINO ROSSINI
Libretto: CESARE STERBINI
nach dem gleichnamigen Schauspiel von PIERRE AUGUSTIN CARON DE BEAUMARCHAIS
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Florian Erdl
Inszenierung: Guido Markowitz, Kerstin Steeb

Solisten und Herrenchor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim

Städteoper Südwest / Theater Pforzheim

19.15 Uhr Einführung von Musikdramaturgin Annika Hertwig, Theater Pforzheim

"Intrigenspiel und Aderlass – Wie ein Haarabschneider einem Halsabschneider an den Kragen geht", titelt das gastierende Theater Pforzheim. Rossinis "Barbier von Sevilla" gehört zu den meistgespielten Opern der Welt und erzählt – basierend auf der gleichnamigen Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais – die Vorgeschichte von Mozarts Oper "Die Hochzeit des Figaro". Das Mozartwerk präsentierte das Theater Pforzheim im November 2016 mit der Badischen Philharmonie Pforzheim im Orchestergraben in der Stadthalle Singen. Und auch das erneute Gastspiel dürfte den Opernfreunden aus dem Hegau wieder ein Fest bereiten. In den vergangenen Spielzeiten waren die mit hervorragenden Sängern besetzten, opulenten Operninszenierungen aus Pforzheim in der Stadthalle Singen stets ein Publikumsrenner.

Pforzheimer Zeitung zur Premiere: "Das Showgirl und der Graf"
Der habsüchtige Doktor Bartolo will aus Geldgier sein Mündel Rosina heiraten, um so von ihrer ausstehenden Erbschaft zu profitieren. Rosina aber liebt den Grafen Almaviva, der in wechselnden Verkleidungen versucht, die Angebetete zu erobern. Mithilfe des gewitzten Barbiers Figaro kommt das Paar dann doch zusammen. Im Theater Pforzheim freilich, das Rossinis "Barbier von Sevilla" nun auf die Bühne brachte, liest sich die Geschichte ein wenig anders.

Hier verlegt die Inszenierung von Kerstin Steeb und Ballettdirektor Guido Markowitz das Geschehen in das poppige Ambiente der 1970er-Jahre. Bartolo baut als cleverer Karriere-Coach die begabte Rosina zielstrebig zum Showstar auf, um sich mit einem Tournee-Theater unter der schrillen Reklametafel "Rosina" an ihren Gagen zu bereichern. Der verliebte Almaviva stört da nur, weil Geschäft und Gefühl sich im schäbigen Tingel-Betrieb wieder einmal schlecht vertragen.

In der bunten Ausstattung von Margarete Mast und den flippigen Kostümen von Marco Falconi spielt die turbulente Komödie zwischen einer aufklappbaren Mobil-Bühne, auf der Rosina ihre Künste zeigt, und Figaros angegliederter Schmink-, Rasier- und Umkleidekabine, dem Schaltzentrum des hochtourigen Intrigenstadls.

Gioachino Rossini
Der 1792 in den italienischen Marken geborene und 1868 in der Nähe von Paris gestorbene Gioachino Rossini mischt in seiner turbulenten musikalischen Komödie französischen Charme mit der Verve der italienischen Oper und entfesselt ein Feuerwerk voller Witz und Esprit. Rossini lernte als Kind Violine und Cembalo und hatte außerdem eine gute Gesangsstimme. Nach abgebrochenem Musikstudium in Bologna und zahlreichen Auftritten als Sänger trat Rossini 1810 in Venedig erstmals als Opernkomponist an die Öffentlichkeit. 1813 komponierte er mit "Tancredi" seine erste wirklich erfolgreiche Oper. Ab 1815 führte er die beiden Opernhäuser in Neapel. 1824 wurde er Leiter der italienischen Oper in Paris, zwei Jahre später königlicher Hofkomponist und Generalinspekteur des Gesangs in Frankreich. 1829 schrieb der Meister des Belcanto mit "Guillaume Tell" die letzte seiner insgesamt 39 Opern. Als Direktor des Musiklyzeums in Bologna von 1836 bis 1848 widmete sich Rossini kompositorisch vor allem der geistlichen und der Kammermusik. Zu den bekannten und großen Werken nach seiner Zeit als Opernkomponist zählen "Stabat mater" und "Petite Messe solennelle" – trotz des Namens "kleine Messe" ein neunzigminütiges Werk. 1855 zog Rossini nach Passy bei Paris und schrieb dort seine "Alterssünden", zahlreiche kleinere Werke, die heute bis auf einige Klavierstücke von besonderem Witz meist unbekannt sind.

Bilder: Sabine Haymann

Ort der Veranstaltung

Stadthalle Singen
Hohgarten 4
78224 Singen
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Zwischen Vulkan und Bodensee, am Rande der Singener Innenstadt lädt die Stadthalle mit einem bunten Programm und großem Platzangebot zum Genießen ein. Stars der Unterhaltung wie Dieter Nuhr oder Tedros „Teddy“ Teclebrhan locken mit feinstem Humor, Pop-Artists wie Amy Macdonald oder die Wise Guys sorgen hier für unvergessliche Momente.

Seit 2007 hat die Stadthalle Singen ihre Pforten geöffnet. Die große Platzkapazität, bis zu 1900 Besucher pro Veranstaltung, eine große Bühne mit Orchestergraben und modernste Technik machen Veranstaltungen aller Art möglich. Damit hat sich die Stadthalle zu einem der wichtigsten Veranstaltungsorte der Region entwickelt. In nur fünf Jahren strömten rund 350.000 Besucher in die Stadthalle. Unter der Leitung des Eigenbetriebs Kultur& Tourismus Singen hat die Stadthalle schon längst überregionales Interesse geweckt. Denn hier wird nur die Crème de la Crème der Unterhaltungskünstler aufgeboten. Erstklassige Schauspieler, Musiker, Kabarettisten und Tänzer sorgen für das Rund-um-sorglos-Paket.

Die Stadthalle Singen ist ein Publikumsmagnet. Es führt kaum ein Weg an ihr vorbei, wenn man nach kulturellen Leckerbissen Ausschau hält. Hier können Sie unvergessliche Momente erleben – garantiert!