Der 35. Mai - von Erich Kästner - aus der Reihe "Berliner Geschichten"

Mit: Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler, Ute Falkenau (p)  

Am Festungsgraben 1
10117 Berlin

Tickets ab 20,90 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: THEATER IM PALAIS Berlin, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

"Phantasie ist die Kunst, aus Fehlern zu lernen, die man noch nicht gemacht hat." Apotheker Ringelhuth hat sich da gewappnet, denn er hat nicht nur eine Apotheke, sondern viel Phantasie und diese, so weiß er, "öffnet Türen, die uns der Verstand verschließt." Vor allem am 35. Mai, ein Tag, an dem man auf alles gefasst sein muss.

Natürlich ist es ein solcher 35. Mai, an dem sein Lieblingsneffe Konrad einen Hausaufsatz mit dem Thema "Über die Südsee" aufgebrummt bekommt. Südsee! stöhnt Konrad, wenn wenigstens die Konstruktion eines Hochhauses zu beschreiben wäre - ein Kinderspiel, aber Südsee?!

Hier herrscht Ringelhuthscher Handlungsbedarf! "Wir werden deinem Lehrer eine Südsee hinlegen, die sich gewaschen hat", tröstet der Apotheker und mit Hilfe eines sprechenden Zirkuspferdes und einem Schrank mit einer überraschenden Rückwand geht´s "immer geradeaus" über die merkwürdigsten Stationen unserer Welt hinein in die Südsee und abends zurück, denn Ringelhuth hat Nachtdienst.

In Zusammenarbeit mit der Werner-Viktor Töffling-Stiftung, die uns freundlicherweise die Originalentwürfe der Aufführung von 1954 am Hebbel Theater zur Nutzung zur Verfügung stellt, wollen wir Kästners wunderbare Verbeugung vor der Kraft der Phantasie neu erzählen.

Es lesen Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler
Begleitet von Ute Falkenau am Klavier

Fassung und Leitung: Barbara Abend

Ort der Veranstaltung

Theater im Palais Berlin
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
Deutschland
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Mitten in Berlin befindet sich das Theater im Palais in direkter Nachbarschaft zur Museumsinsel und zur Humboldt Universität. Besucher erwarten ein abwechslungsreiches Programm aus literarisch-musikalischen Veranstaltungen, eigenen Inszenierungen, Autorenlesungen und Gastspielen.

Die Spielstätte des kleinen Theaters befindet sich in einem ehemaligen Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert, zu dessen berühmtesten Bewohnern Freiherr von und zum Stein gehörte. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude bietet dem Theater eine einzigartige Atmosphäre, die zusammen mit der Qualität der aufgeführten Stücke für die Popularität des Schauspielhauses verantwortlich ist. Vom Krieg als einziges Palais verschont, fanden bereits 1945 erste Konzert- und Tanzveranstaltungen in den Räumlichkeiten statt, die das Haus in Berlin und Umgebung bekannt machten. Von 1950 bis 1990 diente das Palais als zentrales Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, bevor es 1991 zur neuen Spielstätte des Theater im Palais wurde. Seitdem hat sich das Theater zur festen Institution in Berlin entwickelt und bereichert durch seine Veranstaltungen die Kulturszene der Hauptstadt.

Das Theater im Palais liegt in unmittelbarer Nähe zur Spree und kann mit dem öffentlichen Nahverkehr über die S-Bahnhaltestellen Friedrichstraße und Hackescher Markt erreicht werden.