Deniz Yücel - Agentterrorist. Moderation: Michel Friedman

Willy-Brandt-Platz
60311 Frankfurt am Main

Event organiser: LITERATURHAUS FRANKFURT e.V., Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets

Karten ab 22.08., 10 Uhr, über das Schauspiel Frankfurt. Vorkaufsrecht für Mitglieder des Literaturhaus e.V. ab 19.08., 10 Uhr.

Event info

Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt
Mittwoch 16.10.19 / 18.00 h / Eintritt 18 / 12 Euro
Deniz Yücel: Agentterrorist
Moderation: Michel Friedman

Publizist & Philosoph
„Niemals“ werde man Deniz Yücel nach Deutschland ausliefern, erklärte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan im Frühjahr 2017, jedenfalls nicht, solange er, Erdogan, im Amt sei. Nach zwölf Monaten wurde Yücel endlich freigelassen. Die Inhaftierung des Türkei-Korrespondenten der WELT führte hierzulande zu einer riesigen Solidaritätsbewegung und sorgte für die bis dahin größte Belastung der deutsch-türkischen Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg. Zugleich entfacht der Fall eine Debatte über das Verhältnis der Deutschtürken zu beiden Ländern. Jetzt erzählt Deniz Yücel in „Agentterrorist“ (KiWi), wie er dieses Jahr in Einzelhaft verbrachte. Eine Geschichte von Willkür, Erpressung, Solidarität, Liebe und Widerstand und auch ein Blick auf die Entwicklung der Türkei in den vergangenen Jahren. Michel Friedman tritt mit dem Publizisten ins Gespräch.

Karten ab 22.08., 10 Uhr, unter www.schauspielfrankfurt.de. Mitglieder des Literaturhausvereins haben ab 19.08., 10 Uhr, ein Vorkaufsrecht über die Theaterkasse und das Kartentelefon: 069 / 212 49494.

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.

Foto: © Urban Zintel

Location

Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt am Main
Germany
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Das Schauspiel Frankfurt genießt in ganz Deutschland einen ausgezeichneten Ruf: Als größtes Sprechtheater der Rhein-Main-Region bespielt es mit seinem Ensemble vier Spielorte und arbeitete schon unter zahlreichen namhaften Regisseuren.

Bereits Ende des 18. Jahrhunderts verfügte Frankfurt über ein festes Theatergebäude. 1902 bezog das Theater Frankfurt dann sein neues Zuhause, einen beeindruckenden Jugendstilbau, in dem es bis 1963 beheimatet war. Seitdem hat das Theater sein Refugium in der Doppelanlage, in der auch die Oper untergebracht ist, gefunden. Während seiner Zeit war das Theater einige Male Ort diverser Besetzungen: 1981 besetzte die RAF das Gebäude, 1985 Zuschauer, um die Aufführung eines umstrittenen Stücks zu verhindern. Zahlreiche gefeierte Aufführungen haben in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt, dass das Theater Frankfurt ein hervorragendes Renommee genießt. Ein engagiertes Ensemble mit großartigen Schauspielern, kulturinteressiertes Publikum und nicht zuletzt erstklassige Intendanten machen das Haus zu einem wahren Theaterwunder in Deutschland.

Fast 700 Zuschauer genießen im Schauspielhaus beste Sicht und Akustik auf die größte Sprechbühne Deutschlands. Im Gegensatz zu den roten Samtsesseln im Großen Haus ist der Saal der Kammerspiele in elegantem Schwarz gehalten und lenkt so die Aufmerksamkeit ganz auf das Geschehen auf der Bühne. In der Box, dem kleinsten Spielort, erhalten junge Talente regelmäßig die Gelegenheit, sich vor Publikum zu präsentieren – Theater hautnah ist hier die Devise. Mit dem Bockenheimer Depot verfügt das Schauspiel Frankfurt zudem über eine Bühne in außergewöhnlichem, traditionsreichem Ambiente.