Dauerkarte: 10. Herborner Schlumpeweck


Tickets ab 40,00 €

Veranstalter: KuSch Herborn, Freiherr-vom-Stein-Straße 18, 35745 Herborn, Deutschland


Veranstaltungsinfos

10. Kleinkunstpreis
Der „Schlumpeweck“ hat seit seiner ersten Ausgabe 2008 seinen Bekanntheitsgrad, aber auch den der Kulturscheune Herborn stetig gesteigert. Weit über die Grenzen Herborns hinaus sorgen wir somit für Schlagzeilen. Der Preis hat in den vergangenen Jahren sein geschärftes Profildurch die Auswahl der Endrundenkünstler erhalten, die die Vielfalt der Kleinkunst abbildet. An drei Wettbewerbsabenden sehen wir auch diesmal wieder sechs verschiedene Künstler und Formationen, die mit ihrem vielfältigen Können das Publikum begeistern werden. Dank der drei Hauptsponsoren - Friedhelm-Loh-Group/Rittal, Sparkasse Dillenburg und Stadtmarketing Herborn - können wir auch 2017sehens- und hörenswerte Künstler aus der Unterhaltungsszene erleben.

Johannes Flöck
„Auch wenn Happy und Birthdaygetrennte Wege gehen – so jungkommen wir nicht mehr zusammen.“ Das ist Johannes Flöcks Credo, denn er weiß: „Es kommt nicht drauf an wie altman ist – sondern wie man alt ist.“Sie erwartet ein quietsch-fideler Abend vollerneuer Erkenntnisse und dazu noch die schönstenHighlights skurriler Geschichten, akrobatischerTanzeinlagen und einer Gesichtsmimik, die ihresgleichensucht.„Mein Gesicht hat auch schon mehrVergangenheit als Zukunft.“Flöcks ganz spezieller Blick gilt den altersbedingtenVeränderungen des Lebens. „Ich bin gerade in einer interessantenLebensphase, mein Kopf macht mirmittlerweile Vorschläge, die kann meinKörper nicht mehr erfüllen.“

Marc Weide
„Ich werde Zauberer!” verkündigte Marc Weide als 11-jähriger seinerMutter, nachdem er mit David Copperfield auf der Bühne stand.
Heute, nach 15 Jahren ist klar: Durch dieses Erlebnis hat er seinenWeg gefunden und gehört mittlerweile zu den besten Zauberern
Deutschlands.In seinem zweiten Bühnenprogramm erzählt der Zauber-Entertainerjetzt von den untrüglichen Zeichen desErwachsenwerdens:„Erleben Sie regelmäßig den Sonnenaufgang - nicht weil Sie nochwach sind, sondern schon wieder aufstehen?“
„Besitzen Sie Gästehandtücher?“In seinem Programm geht es ihm dabei weniger um spektakuläreGroßillusionen, als um das Staunen seines Publikums, das ihm ausnächster Nähe auf die Finger schauen kann. Seine bevorzugtenRequisiten sind Gegenstände, die jeder aus dem Alltag kennt. Und das Aha-Erlebnis ist immer am größten,wenn einer seiner Tricks vermeintlich nicht funktioniert, im letztenAugenblick aber dann völlig überraschend doch noch aufgeht…

Roman Weltzien

„Kopfwäsche, ohne nass zu werden“ – das verspricht Roman Weltzien in seinem neuen Programm „Brainwashed“.Vollgestopft mit überflüssigen Informationen, die seine körpereigene Festplatte irgendwo aufgeschnappt und gegen seinen Willenabgespeichert hat taucht der Comedian in die Gefühlswelt einer schwulen Diesellok ein, enttarnt ein Terrornetzwerkislamistischer Singvögel und wagt sich an eine Neuinterpretation des Pichelsteiner Eintopfes. Nachdem er den Suppenkasper bei der Präpositionen-Masturbation erwischt hat, schaut er auf die Rückseite einer Fahrkarte, findet das passende Geschenk für einen Dämonen-Kindergeburtstag und erklärt wie Musicals sein Wahlverhalten beeinflussen. Und wenn er nicht mehr weiter weiß, liest er auch schon mal aus seinem Tagebuch vor oder lässt sich zu einem Liedchen hinreißen. Und so macht er grundsätzlich Witze über alles. Außer Tiernahrung…

Tonträger
Der Berliner „Tagesspiegel“ nennt sie eine „Wundertüten-Combo“, sie selbst sehen sich als „skandalös-fetzigste Kabarett-Amüsier-Wir-haun-auf-die-Kacke-Kapelle der Welt!“ Seriös würde ein Programmtext etwa so lauten: „Tonträger ist eine wüste Rock’n’Roll-Band, eine Band mit hintergründigen, wortspiel- und reimreichen, oft ironischen Texten über die Liebe und die Absurdität der Welt mit einem Hang zur Viel-Text-in-wenig-Zeit-Unterbringung.Eine Berliner Band, die neben allerlei sittenwidrigem Unfug vor allem abgefahrenen Lärm macht. Lärm, bei dem allerdings Platz genug dafür bleibt, sich mit Brillen, schlechten Ausreden und der Frage zu beschäftigen, wie man Beleidigungen in ein Liebeslied schmuggelt. Lärm, der im Grunde recht harmonisch anmutet und gelegentlich auch a cappella erklingt. Lärm, der wohl „Blues“ genannt werden könnte, wenn er etwas weniger gut gelaunt daher käme. Leiser Lärm. Solchen, den Elvis gemacht hätte, wäre es ihm eingefallen, die Hüfte schwingend über Enthaltsamkeit zu singen…“

Götz Frittrang
Lauschen Sie dem Meister der geistigen Bilder und folgen Sie ihm in seine Welt voll absurder Situationen und irrwitzig zugespitzter Alltagsbeobachtungen. Götz Frittrang ist kein Kind mehr. Mit fast vierzig ist man sogar in unserer wohlbehüteten Gesellschaft langsam gezwungen, erwachsen zu werden. Und dann spielt man nur noch ein Computerspiel: Elster Online. Aber das steigende Alter hat auch Vorteile: Endlich kann man sich selbst über die idiotischen Teenager aufregen und den langsam einsetzenden Altersstarrsinn so richtig genießen. Im aktuellen Programm „Götzseidank“ geht es um den ewigen Konflikt zwischen Jung und Alt, die neue Volkskrankheit „Phantomvibrieren“, Kindererziehung mittels Angst und Einschüchterung, Nacktbilder, Schlesien, Wurstsalat, Napoleons Rückmarsch von Moskau und noch vieles Abgefahrene mehr.

Falk
Gitarre, Stimme, gute Texte: Mehr braucht es nicht für einen unterhaltsamen Abend mit Tiefgang. Falk kann einfach nicht die Klappe halten - und das ist auch gut so. Dass der prämierte Liedermacher und Lyriker, Kabarettist und Songwriter einer der Großen seiner Generation ist, darüber sind sich Fans, Kritiker sowie diverse Jurys dieses Landes seit geraumer Zeit einig. Lange kein Geheimtipp mehr, tourt Falk zur Zeit mit seinem vierten Album „Skizzen“ quer durchs Land. Er beleidigt hier aufs Charmanteste, er pöbelt so unfassbar liebevoll und er ist dabei immer niveaulos auf allerhöchstem Niveau. Dass er abseits seines Witzes auch noch Melancholie und Tiefgang drauf hat, macht ihn zu einem großartigen Jongleur bundesdeutscher Befindlichkeiten.

Die Preisverleihung
Die Preisträger sind an diesem Abend anwesend und zeigen Ausschnitte aus ihrem Programm. Insgesamt werden 8.000,- Euro an Preisgeldern vergeben. Drei gleichberechtigte Preisträger zu je 2.000,- Euro ermittelt die Jury. Nur die Besucher mit Abonnement für alle Veranstaltungen des Schlumpeweck erhalten eine Stimmkarte, mit der sie am letzten Wettbewerbstag die Publikumspreisträgerin oder den Publikumspreisträger bestimmen. Sieger ist, wer die einfache Mehrheit der Stimmen auf sich vereint. Auch der Publikumspreis ist mit 2.000,- Euro dotiert. Alle Preisträger erhalten zudem eine wertvolle Bronzeskulptur des Schlumpeweck, die von der Firma Kunstguss Eschenburg gestaltet wurde.
Die Moderation des Abends liegt 2016 in den Händen von Frank Sauer (Foto), der 2016 einen Jurypreis beim Schlumpeweck erhielt.

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