Das hässliche Universum

Sabine Hossenfelder  

Papendiek 14
37073 Göttingen

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Event organiser: Göttinger Literaturherbst GmbH, Nikolaistraße 22 (Hinterhaus), 37073 Göttingen, Deutschland

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Ermäßigungsberechtigt sind:
- Schüler und Studenten
- Jugendliche unter 18 Jahren
- Auszubildende
- Zivil- oder Wehrdienstleistende
- Arbeitslose
- Schwerbehinderte ab 50%

gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises beim Einlass.
Der Nachweis ist am Einlass unaufgefordert vorzuzeigen.

Bei den Veranstaltungen mit Paul Maar, Dietmar Wischmeyer und Benjamin von Stuckrad-Barre gibt es leider keine Ermäßigung.
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Event info

Seit über 20 Jahren forscht die theoretische Physikerin Sabine Hossenfelder auf ihrem Gebiet und ist zunehmend unzufrieden mit den Prämissen: Ihre Kolleginnen und Kollegen erkennen die Welt nicht als das, was sie ist, als "Das hässliche Universum" (S. Fischer 2018). Schöne Theorien dominieren die Physik und Hossenfelder ist sich sicher: Durch das Fest halten am Primat der Schönheit gibt es seit mehr als vier Jahrzehnten keinen Durchbruch in der Grundlagenphysik. Über schöne und hässliche Theorien klärt die Forscherin, die derzeit als Research Fellow am Frankfurt Institute for Advanced Studies arbeitet, an diesem Abend auf und diskutiert ihre enthusiastische Desillusionierung im Anschluss mit Stephan Herminghaus (MPI für Dynamik und Selbstorganisation).

In Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.

Foto: Jörg Steinmetz

Location

Paulinerkirche
Papendiek 14
37073 Göttingen
Germany
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Wo einst gebetet und gepredigt wurde, finden heute Vorträge und Ausstellungen statt. Die Paulinerkirche in Göttingen zählt mit Sicherheit zu einer der interessantesten Kirchen Deutschlands. Welches Gotteshaus kann schließlich von sich behaupten schon so viele verschiedene Nutzungskonzepte erlebt zu haben?

Ursprünglich gehörte die Paulinerkirche in Göttingen zu einem Dominikanerkloster. Neben Gottesdiensten wurde hier im so genannten Paedagogium auch Schulunterricht abgehalten. Lehre und Bildung hatten in der Paulinerkirche immer schon eine wichtige Bedeutung – vor allem als im Jahr 1733 der Kurfürst Georg August von Braunschweig und Lüneburg beschloss, in Göttingen eine Landesuniversität zu gründen und die Paulinerkirche als Universitätskirche zu nutzen. Im 18. Und 19. Jahrhundert zogen in das Gotteshaus tausende Bücher und Studenten ein – die Kirche wurde zur Bibliothek umfunktioniert. Ein begeisterter Nutzer war der deutsche Dichter Heinrich Heine, der in seinem Reisebericht über das Harz auch die Göttinger Bibliothek erwähnte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Paulinerkirche stark beschädigt, aber schon bald wurde sie wieder für universitäre Zwecke genutzt. In den 2000er Jahren wurde die Paulinerkirche umfassend saniert, sodass sie heute in modernem aber gleichzeitig historischem Glanz erstrahlt. Heute sitzen Sie bei Vorträgen oder Ausstellungen inmitten des historisch nachgeahmten Bibliothekssaals – eine wirklich einzigartige Atmosphäre!

Der Historische Bibliothekssaal ermöglicht Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen in unvergesslichem Ambiente. Kommen Sie in die Paulinerkirche und überzeugen Sie sich selbst von dieser einzigartigen Atmosphäre und erleben Sie einen interessanten und anregenden Abend. Dank der zentralen Lage inmitten von Göttingens Innenstadt in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof erreichen Sie die Paulinerkirche bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Autofahrer parken am besten im Parkhaus „Groner Tor“ – von dort aus sind es gerade einmal 300 Meter bis zur Kirche.