das große Festivalticket // Aerie // The Bad Plus // O&C feat. Hanno Busch // HALA // T.Sifflings - Flow

Reid Anderson Orrin Evans Dave King David Helm Laurent Méteau Ingo Hipp Sam Come  

Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe

Tickets ab 29,00 €

Veranstalter: Jazzclub Karlsruhe e.V., Leopoldstraße 13, 76133 Karlsruhe, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studenten; Bundesfreiwilligendienstleistende und Mitglieder des Jazzclub Karlsruhe gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises.

Der Nachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzuzeigen.
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Veranstaltungsinfos

The Bad Plus (20-21:30Uhr Medientheater)
// Kontrabass - Reid Anderson
// Piano - Orrin Evans
// Schlagzeug - Dave King

Mit ihrem einzigartigen Sound und ihrer mitreißenden Performance haben sie Kritiker überzeugt und eine weltweite Fangemeinde gewonnen. Drei Komponisten und ausgeprägte Musikerpersönlichkei-ten formieren das Ende der 90er Jahre gegründete US-amerikanische Trio, das Einflüsse von Strawinsky bis zu Ornette Coleman verarbeitet und sich nebenbei so eigenwillig und gelungen bekannte Pop- und Rockstücke einverleibt wie kaum ein anderes Pianotrio der vergangenen beiden Jahrzehnte. Das aktuelle, 13. Album „Never Stop II“ des erfolgsverwöhnten Trios markiert eine Zäsur, denn nachdem die Besetzung von The Bad Plus 17 Jahre unverändert geblieben war, tritt nun Pianist Orrin Evans in die Fussstapfen von Ethan Iverson. Doch die aktuellen Eigenkompositio-nen aller Bandmitglieder zeigen, dass das Trio nichtsdestotrotz mit frischem Elan der Tradition ihres unverkennbaren, jazz-rockigen Sounds folgt.

Aerie (22-23:30Uhr Medientheater)
// Schlagzeug - Matthew Jacobson
// Saxofon - Sam Comerford
// Sax/Komposition - Ingo Hipp
// Gitarre - Laurent Méteau
// Bass - David Helm

Fünf außergewöhnliche Musiker aus verschiedenen Ländern treffen sich in der Band Aerie um den Freiburger Saxofonisten Ingo Hipp. Neben Hipp sind das die Iren Sam Comerford und Matt Jacob-son an Saxofon und Schlagzeug, der deutsche David Helm am Bass sowie der umtriebige Schweizer Gitarrist Laurent Méteau, in dessen freigeistiger Großformation Metabolism Hipp auch mitwirkt. Gemeinsam kreieren Aerie mit gutem Geschmack und einer Portion Risikobereitschaft einen eigenen Bandsound, der klassische Jazz-Elemente mit rockigen Riffs und frei improvisierten Teilen verbindet. So lässt sich die Musik von Aerie ungefähr als Jazz-Funk-Rock-Free-Contemporary beschreiben. Klänge explodieren, Formen werden aufgelöst, bunte Farben schwir-ren durch den Raum, durchzogen von einschmeichelnden Melodien und überbordenden Improvisationen.

Oslender & Cardynaals feat. Hanno Busch (19:30-21:30Uhr Foyer)
// Gitarre - Hanno Busch
// Hammond Orgel - Simon Oslender
// Schlagzeug - Jérôme Cardynaals

Gerade einmal 20 und 22 Jahre jung zelebrieren Simon Oslender an der Hammondorgel und Jérôme Cardynaals am Schlagzeug modernen Groove-Jazz in einem ganz eigenen Stil. Nachdem sie sich per Zufall in einer Kinder-Big-Band kennengelernt hatten, meldeten sich die beiden spontan für den Prinses Christina Jazz Concours in Amsterdam an und gewannen. Seither ist das dynamis-che Duo in ganz Europa unterwegs. Höhepunkte waren gemeinsame Auftritte mit Größen wie Dr. Lonnie Smith und Nils Landgren. Auch solistisch sind beide mit eigenen Projekten unterwegs, Jérôme spielte unter anderem mit Lillian Boutté und der Youngblood Brass Band, der „musikalische Ritterschlag“ für Simon waren Konzerte und Projekte mit der WDR Big Band, Max Mutzke und Wolfgang Haffner. Mit dem Kölner Gitarristen Hanno Busch haben die beiden einen ebenso experi-mentierfreudigen wie geistesverwandten Partner im Bunde.

HALA (21:15-23Uhr Vortragssaal)
// Gesang - Helene Richter
// Gitarre - Sibuleo Sibuleo
// Sousaphon - Arno Bakker
// Schlagzeug - Aleksandar Škoričc

Von zärtlich-samtenen Melodien bis zu wild-expressiven Ausbrüchen spielt sich das Quartett der in Groningen lebenden Sängerin Helene Richter durch den Dschungel diverser Musikstile: Experimen-tierfreude und Unternehmungslust sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die multinationale Gruppe formierte sich im September 2017 aus der alternativen Musikszene in Groningen und tingelt seither durch die Lande. Spielfläche bieten die Kompositionen der deutschen Sängerin, die mit ihren teils naiven, teils absurd-abstrakten Liedtexten jedes Konzert zu einer Märchenstunde der etwas ande-ren Art werden lässt. Ihre drei Wegbegleiter betten Helenes variationsreiche Stimme und theatralis-che Performance in ein sich stets wandelndes Klangnest: mit niederländischer Keckheit am Sousa-phon, italienischem Temperament an der Gitarre und serbischer Wucht am Schlagzeug.

Thomas Sifflings - Flow (22:15-0Uhr Foyer)
// Trompete, Elektronik - Thomas Siffling
// Gitarre - Heiko Duffner
// Piano, Keyboards - Konrad Hinsken
// Bass - Dirk Blümlein
// Schlagzeug - Christian Huber

Hervorragende Kritiken erhielt der in Karlsruhe gebürtige Trompeter Thomas Siffling, als er sich für sein aktuelles Projekt wieder einmal vom Übervater der Jazztrompeter Miles Davis inspirieren ließ und sein angestammtes Trio durch ein Quintett mit neuen Kollegen ersetzte. Als melodiöser Instru-mentalist setzt er stilistisch auf einen Mix aus skandinavischen Sphären, kompatiblen Grooves und der instrumentalen Brillanz seines Vorbilds. Natürlich spielt die Elektronik auch im aktuellen Werk des sich betont innovationsfreudig gebenden Thomas Siffling eine wichtige Rolle. Sifflings Jazz soll jung sein und zeitgemäß klingen, ohne seine Wurzeln zu verleugnen. Siffling überzeugt auch in der neuen Besetzung als melodiebezogener, romantisch geprägter Spieler, der sich ganz in den Dienst der Musik stellt. Das klingende Ergebnis ist eine abwechslungsreiche Mischung zum Mitgrooven, Tanzen und Chillen, voller Mut, immer wieder etwas Neues auszuprobieren.

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Ort der Veranstaltung

Zentrum für Kunst und Medien (ZKM)
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe
Deutschland
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Das Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe ist eine weltweit einmalige Kulturinstitution. Unter seinem Dach vereinen sich zwei Museen, drei Forschungsinstitute und eine Mediathek, wodurch das ZKM zu einer einzigartigen Plattform wird, wo Produktion, Forschung, Ausstellungen, Veranstaltungen und Dokumentation aufeinander treffen.

Vor dem Hintergrund einer wachsenden Medienlandschaft und einer sich verändernden Kunstwelt, kamen 1986 Vertreter der Kommunalpolitik, der Universität Karlsruhe, der Hochschule für Musik, des Kernforschungszentrums Karlsruhe sowie Vertreter der regionalen Kunstszene zu einer Projektgruppe ZKM zusammen, die die Gründung eines Zentrums für Kunst- und Medientechnologie beschlossen. In einem Konzept legte die Gruppe ihre Ideen zur inhaltlichen Arbeit des ZKM vor, welche im Wesentlichen die Zusammenführung der Künste und der Neuen Medien in Theorie und Praxis beinhaltete. Die Gründung des Zentrums folgte 1989, wobei das ZMK zunächst in verschiedenen Gebäuden der Stadt eine Unterkunft hatte, bevor es 1997 in der ehemaligen Munitionsfabrik in Karlsruhe seinen endgültigen Standort fand. In dem Gebäude befinden sich seitdem das Museum für Neue Kunst und das Medienmuseum, sowie das Institut für Musik und Akustik, das Institut für Bildmedien und das Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft. Wechselnde Ausstellungen, regelmäßige Veranstaltungen und ein großes museumspädagogisches Angebot machen das ZMK zu einem attraktiven Besuchshighlight für die ganze Familie!

Das Zentrum für Kunst- und Medientechnologie in Karlsruhe ist die innovative Zusammenführung von Kunst und Neuen Medien und liefert als besuchernahe Kulturinstitutionen mit Forschungsauftrag wertvolle Einsichten aus aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.



Der ZKM Kubus bei Nacht
© ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Foto: Uli Deck