Das Gogol Center – Ein neues Theatermodell für Russland

Vortrag und Gespräch I Filme: "Seven" | "Der die Zeichen liest"  

Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden

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Event organiser: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland

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Ermäßigte Preise gelten fuer Kinder, Schueler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwillige im Sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst bzw. freiwilligen Wehrdienst, Arbeitslose und Empfänger*innen von Leistungen nach SGBII und XII, Inhaber/-innen des Dresden-Passes,
Ehrenamtspass-Inhaber, Menschen, die zum anspruchsberechtigten Personenkreis gemäߧ1 Asylbewerberleistungsgesetz gehören, sowie Schwerstbehinderte ab 80 Prozent (GdB) und deren Begleitperson.
Empfänger/-innen von Leistungen nach SGB II und XII sowie §1Asylbewerberleistungsgesetz erhalten bei ausgewählten Veranstaltungen freien Eintritt.
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Do 23.01.2020 18:30 Uhr Das Gogol Center – Ein neues Theatermodell für Russland
Eintritt: 7€
Doppelpack möglich, fragen Sie in unserem Besucherzentrum unter 0049 351 2646246 nach.

Das Gogol Center – Ein neues Theatermodell für Russland

Vortrag & Filme | 18:30 Uhr Vortrag und Gespräch mit Valeriy Pecheykin Seven| 19:30 Uhr Seven, Film (50 Min.) | 20:30 Uhr Der die Zeichen liest, Film (118 Min.)

Der Dramatiker, Journalist und langjährige Dramaturg des Gogol Centers Valeriy Pecheykin wird in einem Vortrag über das Gogol Center und seine enge Zusam­menarbeit mit dem Regisseur und künstlerischen Leiter des Thea­ters, Kirill Serebrennikov, sprechen. Danach berichten zwei Filme über das Gogol Center und die Arbeit von Kirill Serebrennikov. Der Film „Seven“ von Artem Firsanov ent­stand während des anderthalbjährigen Hausarrests von Serebrennikov und nimmt den Prozess gegen den Theater­leiter wegen angeblicher Veruntreuung in den Fokus. Er re­flektiert zugleich die Schwierigkeiten, im heutigen Russland, einen solchen Film zu machen.

„Der die Zeichen liest“ ist ein Film von Kirill Serebrennikov, der auf seiner Inszenierung des Theaterstücks „Märtyrer“ von Marius von Mayenburg basiert. Im Zentrum steht ein Schüler, der die säkularen Unterrichtsinhalte an seiner Schule mit Hilfe von Bibelzitaten infrage stellt. Schon bald fühlen sich die liberalen Lehrer*innen immer stärker in die Enge getrieben, bis es zu einer Katastrophe kommt. In Russland, wo Kunstausstellungen von radikalen orthodo­xen Gläubigen gestürmt und Operninszenierungen wegen Gotteslästerung abgesetzt werden, berührt der Film einen neuralgischen Punkt zwischen religiösem Fanatismus und Gesellschaft.

Location

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden
Germany
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Schon seit über hundert Jahren gehört das Festspielhaus HELLERAU zu den festen Kulturinstitutionen Dresdens. Rund 250 Veranstaltungen finden jährlich hier statt. Die darstellenden Künste Tanz, Theater und Performance bilden dabei den Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit. Auch zeitgenössische Musik und Neue Medien finden im „Laboratorium der Moderne“ einen Platz.

Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.

Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.

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