Constanza Macras / Dorkypark

Die Wahrheit über Monte Veritá  

Karl-Liebknecht-Str. 56 Deu-01109 Dresden

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Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Fr 03. / Sa 04.11. 20 Uhr Großer Saal
Eintritt: 15€ I 8€

Die Wahrheit über Monte Verità
Constanza Macras /Dorkypark

Der Monte Verità im Tessin war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, ähnlich dem Festspielhaus Hellerau, ei­ner der Pilgerorte von Künstlern und Intellektuellen, ein El Dorado für Anhänger von Reformbewegungen. Auch der Vater des modernen Tanzes, Rudolf von Laban (zusammen mit Mary Wigman), machte hier Station. Die Wahrheit über Monte Verità knüpft an diesen Mythos an und zeigt eine tänzerische, musikalische und filmische Revue in den geis­tigen Trümmern der Künstler kolonie. Dabei nutzt Macras mit ihrer Kompanie Dorkypark weniger den titelgebenden Ort als Konkretum, sondern spürt den Zeitkontexten und den überdauernden Resten im kulturellen Gedächtnis nach. Alles ist motiviert von der expressionistischen Stummfilmäs­thetik eines Fritz Lang oder Bela Lugosi. Wo anfangs noch alle beschwingt zu Charleston und Swing tanzen, drängen sich schon bald Melancholie und Machtkämpfe ins Bild, die mittels grotesker Duos und Trios ausgelebt werden. Macras bringt utopische Fragmente wieder zum Vorschein und fragt: Waren diese wirklich weg oder nur verschüttet?

Eine Produktion von Constanza Macras / Dorkypark in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig und euro-scene Leipzig.

Ort der Veranstaltung

Festspielhaus Hellerau
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Nach gerade einmal hundert Jahren hat das Festspielhaus Hellerau unglaublich viele Geschichten zu erzählen. Sich selbst als „Laboratorium der Moderne“ verstehend, gehört das Festspielhaus zu einer der festen Kulturinstitutionen Dresdens.

1911 begann eine dreijährige Glanzzeit. Denn direkt nach der Eröffnung sorgte ein radikal anderer Inszenierungsansatz gegenüber der Semperoper für Begeisterung und internationales Aufsehen. Der erste Weltkrieg sorgte für ein jähes Ende. Es folgten die Schließung des Gebäudes, die Wiedereröffnung als Polizeischule, die Umnutzung zu einem sowjetischen Lazarett und einer Sporthalle für Fallschirmjäger. Erst Ende der 1990er fand das Gebäude zu seiner ursprünglichen Nutzung zurück. Seit 2006 knüpft das Festspielhaus unter der künstlerischen Leitung von Dieter Jaenicke an die Glanzzeit an. Mit dem Tanztheater „DEREVO“ entwickelt sich der Ort zu einem Zentrum zeitgenössischer Künste in Europa.

Tanz und Musik, sowie moderne Theaterformen bilden den Schwerpunkt des Festspielhaues. Dieses geschichtsträchtige Gebäude gehört mit Sicherheit zu einem der wichtigsten Veranstaltungsorte Sachsens und Deutschlands.

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