Concerto da Camera

Kammersymphonie Leipzig  

Johannisbergstr. 1 Deu-39104 Magdeburg

Tickets ab 24,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk– HA MDR KLASSIK, Augustusplatz 9a, 04109 Leipzig, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Antonín Dvorák (1841–1904) - Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22
Bohuslav Martinu (1890 –1959) - Concerto da camera H 285
Franz Schubert (1797–1828) - Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125

KAMMERSYMPHONIE LEIPZIG
MITGLIEDER DES
MDR SINFONIEORCHESTERS
ANTJE WEITHAAS - VIOLINE UND LEITUNG

Da ist im wahrsten Sinne Sympathie mit im Spiel! Und das hört
man auch, denn immer, wenn Antje Weithaas und die Kammersymphonie
Leipzig aufeinandertreffen, liegt dieses gewisse Etwas
in der Luft und man spürt, wie der Funke überspringt. Kein
Wunder, denn es treibt beide – das seit zehn Jahren bestehende
Kammerorchester und die Ausnahmegeigerin – der gemeinsame
Wunsch an, in die Tiefe zu dringen und am offenen Herzen
der Musik zu operieren. Den Geist der Kammermusik auch in sinfonischen
Werken aufzudecken, ist ihre gemeinsame Leidenschaft.
Eine luftig-leichte Dvoráksche Streicherserenade oder die frische
Virtuosität der 2. Sinfonie von Schubert werden dabei glasklar
durchleuchtet und temperamentvoll zelebriert.

Ort der Veranstaltung

Johanniskirche
Johannisbergstraße 1
39104 Magdeburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Innerhalb der Jahrhunderte ihres Bestehens hat die St. Johanniskirche schon viel erlebt und gesehen. Nach langer Zeit als Pfarrkirche wird sie wegen der hervorragenden Akustik seit 1999 als Konzerthalle Magdeburgs genutzt und dient zudem als Festsaal.

Über die Erbauung der Kirche ist bis heute wenig bekannt: Im zehnten Jahrhundert wurde eine Pfarrkirche errichtet, der heutige Name taucht erst 1160 nach der ersten Zerstörung des Gotteshauses auf. Nur kurz darauf fiel die neu errichtete Kirche einem Feuer zum Opfer und wurde bis 1238 wieder aufgebaut. Wieder nur zwei Jahrhunderte später brannten große Teile wegen eines Blitzschlages aus, der erneute Wiederaufbau machte aus der bisherigen Basilika eine Hallenkirche. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde St. Johannis wieder gänzlich zerstört, zuletzt dann im Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges.

Heute bildet die Kirche eine Verbindung zwischen Moderne und Historie: In ihren Räumen sind die Trauernde Magdeburg als einzig im Krieg zu rettende Skulptur und die Gruft Otto von Guerickes zu sehen. Zu Ehren des Besuches und der Predigt Martin Luthers 1524 in der Johanniskirche wurde vor dem Gebäude ein Luther-Denkmal errichtet. Mit großen Hallen und kleinen Nebenräumen bietet die Kirche genügend Raum für hochkarätige Konzerte, Lesungen aber auch Ballette.