Con Passione

Leitung Christoph-Mathias Mueller Ferruccio Busoni Berceuse élegiaque op. 42 Wolfgang Amadeus Mozart Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477 Allan Pettersson Symphonie Nr. 7 Unter dem Eindruck des Todes seiner geliebten Mutter schrieb Ferruccio Busoni „Des Mannes Wiegenlied am Sarge seiner Mutter“ – einen elegischen Abgesang von ganz eigener, faszinierender Schönheit, die auch Richard Strauss und Gustav Mahler ganz und gar in ihren Bann zog. Mahler selbst brachte das Werk 1911 mit den New Yorker Philharmonikern auf die Bühne, es sollte sein letztes Dirigat sein, bevor er wenige Monate später starb. Auch in Mozarts erschütternder „Maurerischen Trauermusik“, die er anlässlich des Todes zweier Logenbrüder im Jahr 1785 komponierte, wird Musik als Ausdruck persönlicher Trauer unmittelbar erfahrbar. Dennoch scheint in mehrfachen Wendungen dieses nur zirka sechsminütigen Meisterwerks immer wieder eine über irdische Bedrängnis hinausgehende Hoffnung auf, grandios überhöht in einem über alle Zweifel erhabenen, Ruhe und Trost verheißenden Schlussakkord. Allan Petterssons rund 40-minütige, einsätzige 7. Symphonie gehört zu herausragenden, zugleich allerdings selten zu hörenden symphonischen Meisterwerken des 20. Jahrhunderts. Uraufgeführt am 13. Oktober 1968, gilt es für viele, die sich dem Schaffen des großen schwedischen Komponisten nähern, als Einstiegswerk in dessen symphonischen Kosmos. Geschrieben wurde diese Musik unter dem Eindruck einer quälenden, kontinuierlich fortschreitenden Polyarthritis-Erkrankung, die Pettersson schließlich zu weitgehender Bewegungslosigkeit zwang. Dennoch setzte er seine kompositorische Arbeit weiter fort und schuf ein völlig einzigartiges, motivisch verdichtetes und höchst expressives OEuvre.

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