Classic Open Air

Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Tickets ab 19,80 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Brandenburgisches Konzertorchester e.V., Naumannstr. 3 c, 16225 Eberswalde, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

CLASSIC OPEN AIR
Donnerstag, 30. Mai 2019, 16.00 Uhr

Nicht nur Georg Friedrich Händels „Wassermusik“ und Wolfgang Amadeus Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ gehören zu den Meisterwerken der klassischen Instrumentalmusik. Auch die im Programm enthaltenen Solokonzerte zählen dazu. Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ sind Ausdruck für die gekonnte tonmalerische Umsetzung literarischen Ursprungs. So ist auch „Der Sommer“, mit unserer Konzertmeisterin Alexandra Paladi als Solistin, eine facettenreiche jahreszeitliche Beschreibung zwischen Hitze, süßen Zephirwinden, Blitz und Donner. Das Konzert für Oboe und Streichorchester von Alessandro Marcello gilt als wegweisend für dieses Blasinstrument. Es war
seinerseits schon so beliebt, dass Johann Sebastian Bach es sich für Cembalo umschrieb. Dargeboten wird es von unserer Solooboistin Katrin Zimmermann.
Die Erwartungen seiner Zeit an einen Instrumentalisten erfüllend, veröffentlichte der Komponist Heinrich Joseph Baermann ein Adagio für Klarinette und Streicher, welches durch neuartige Harmonien zunächst fälschlicherweise dem jungen Richard Wagner zugeschrieben wurde. Soloklarinettistin Anne-Maj Hammer wird es für Sie interpretieren.

Ort der Veranstaltung

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Deutschland
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Das kleine Örtchen Chorin liegt in Brandenburg und beherbergt eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Landes. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist ein Paradebeispiel für die frühe Backsteingotik sowie die Entwicklung der deutschen Denkmalpflege. Dank seiner wunderschönen Architektur, der märchenhaften Lage zwischen Wäldern und Seen sowie dem kulturellen Rahmenprogramm ist das Kloster seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Gründung des Klosters erfolgte um 1258 durch askanische Markgrafen, doch die Reformation und die wenige Jahre später folgende Säkularisation Mitte des 16. Jahrhunderts trugen maßgeblich zur Aufgabe des Klosters bei. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Anlage dem Verfall freigegeben und wurde gelegentlich als Viehstall benutzt. Die Architekten David Gilly und Karl Friedrich Schinkel hielten den Ort für bedeutsam und erhaltenswert, Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich Erhaltungsmaßnahmen erstmals historisch belegt.

Seit 1964 finden in den Gebäuden des Klosters der Choriner Musiksommer statt, weitere Konzerte gesellen sich über das Jahr verteilt hinzu. Bei dieser Kulisse wundert es auch niemanden, dass die Anlage heute so rege genutzt und besucht wird.