Choriner Abend - 30 Jahre danach

OPUS VOCALe @ Götz Schleser | #Choriner Musiksommer  

Amt Chorin 11a
16230 Chorin

Tickets ab 8,80 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Choriner Musiksommer e.V., Eisenbahnstraße 3, 16225 Eberswalde, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Musik und Talk zum Mauerfall – 30 Jahre danach

OPUS VOCALe
Jürgen Kruse • Klavier, Volker Hedtfeld • Leitung
Jürgen Schitthelm, Peter Gotthardt und Gäste
Tajana Jury • Moderation

Peter Gotthardt »Clocca Domini«, Werk für Chor und Klavier
Auftragswerk des Choriner Musiksommers anlässlich »30 Jahre Mauerfall«. Text nach alter Überlieferung »Campana sublimis«, Übersetzung Gertrud Katzenstein

Wir erinnern uns: Bürger- und Protestbewegungen in der DDR, das Ringen an den Runden Tischen um friedliche Reformen, die resultierenden Neuwahlen, die Wirtschafts- und Währungsunion und das auch als Resultat der 2+4 Verhandlungen als Wiedervereinigung bezeichnete Ereignis, welches die DDR Geschichte werden ließ, die bestehende Bundesrepublik Deutschland veränderte, und den Weg für die Bildung der Europäischen Union frei machte. Um Mitternacht des 3. Oktober 1990 läutete die Friedensglocke Berlins die Deutsche Einheit ein.
30 Jahre nach den turbulenten intensiven Monaten zwischen dem Sommer 1989 und dem Herbst 1990 – Wie ist es um Kunst und Kultur bestellt? Was bedeutet Ost und West und wie ist es mit der Augenhöhe zwischen den Regionen, Erfahrungen und Lebensbedingungen? Diesen und weiteren Fragen geht eine prominent besetzte Talkrunde nach, und es erklingt Clocca Domini, für den heutigen Abend komponiert vom Schöpfer so unzähliger Filmmusiken, wie für – Die Legende von Paul und Paula, – Verdammt, ich bin erwachsen, – Insel der Schwäne und zahlreicher klassischer Kompositionen.

Ort der Veranstaltung

Kloster Chorin
Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Deutschland
Route planen

Das kleine Örtchen Chorin liegt in Brandenburg und beherbergt eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Landes. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist ein Paradebeispiel für die frühe Backsteingotik sowie die Entwicklung der deutschen Denkmalpflege. Dank seiner wunderschönen Architektur, der märchenhaften Lage zwischen Wäldern und Seen sowie dem kulturellen Rahmenprogramm ist das Kloster seit Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Gründung des Klosters erfolgte um 1258 durch askanische Markgrafen, doch die Reformation und die wenige Jahre später folgende Säkularisation Mitte des 16. Jahrhunderts trugen maßgeblich zur Aufgabe des Klosters bei. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Anlage dem Verfall freigegeben und wurde gelegentlich als Viehstall benutzt. Die Architekten David Gilly und Karl Friedrich Schinkel hielten den Ort für bedeutsam und erhaltenswert, Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich Erhaltungsmaßnahmen erstmals historisch belegt.

Seit 1964 finden in den Gebäuden des Klosters der Choriner Musiksommer statt, weitere Konzerte gesellen sich über das Jahr verteilt hinzu. Bei dieser Kulisse wundert es auch niemanden, dass die Anlage heute so rege genutzt und besucht wird.