Carl Loewe: Passion - Das Sühnopfer des neuen Bundes

Heinrich-Schütz-Kantorei Freiburg, Leitung: Cornelius Leenen  

Rathausplatz
79098 Freiburg im Breisgau

Tickets ab 13,55 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Heinrich-Schütz-Kantorei Freiburg, Wintererstrasse 70, 79104 Freiburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Am 20. April 2019 jährt sich der 150. Todestag eines Komponisten, der heute fast ausschließlich für seine kongenialen Vertonungen klassischer Balladen berühmt ist: Carl Loewe (1796 – 1869). Seine spannenden und expressiven Klavierlieder wie „Erlkönig“, „Edward“ oder “Herr Oluf“ sind auch heute noch auf den Konzertpodien zu erleben. Weitgehend unbekannt ist aber, dass Loewe sich auch intensiv mit anderen Stilentwicklungen des 19. Jahrhunderts beschäftigt hat und im Bereich des Oratoriums, das mit den großen Werken Mendelssohn Bartholdys eine neue Blüte erlebte, besonders aktiv war. Allein 17 Oratorien entstammen seiner rastlosen Feder, von denen einige wenige in den vergangenen Jahren ins kirchenmusikalische Repertoire zurückkehren konnten. Grund genug für die Heinrich-Schütz-Kantorei und Ihren künstlerischen Leiter Cornelius Leenen, das Passions-Oratorium Das Sühnopfer des neuen Bundes (1847), zum Jubiläumsjahr auf den Spielplan zu setzen. Das abendfüllende Werk nach Worten der Bibel für Soli, Chor und Orchester erzählt die ergreifende Leidensgeschichte Jesu mit dramatischem Elan und erinnert, besonders in den Chorälen, an die ausdrucksstarke Tonsprache der Bach‘schen Passionen. Das Sühnopfer des neuen Bundes bietet die seltene Gelegenheit, abseits der ausgetretenen Pfade des Mainstreams, den Stettiner Komponisten und seine anschaulichen musikalischen Schilderungen aufs Neue zu entdecken.

Zara Hakobyan, Sopran

Margret Hauser, Alt

Florian Cramer, Tenor

Stefan Haselhoff, Bass

Karsten Müller, Bass

Heinrich-Schütz-Kantorei Freiburg
Streichorchester der HSK

Leitung: Cornelius Leenen

Ort der Veranstaltung

Martinskirche
Rathausplatz
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Im 13. Jahrhundert begann nach und nach die Errichtung der Kirche mit dem dazugehörigen Kloster durch Franziskanermönche. Die Kirche wurde durch Kriege mehrfach zerstört und durchlebte in dieser Zeit mehrfache Stilwechsel. Heute haben die Dominikaner die Seelsorge in der Kirche übernommen.

Benannt wurde sie nach dem heiligen Martin von Tours, der unter anderem durch die Mantelteilung bekannt ist und in der katholischen, evangelischen, anglikanischen sowie orthodoxen Kirche verehrt wird. Im Franziskanerkloster selbst soll der Mönch und Alchemist Berthold Schwarz Mitte des 14. Jahrhunderts das Schwarzpulver und die Kanone entdeckt haben, auch wenn die Figur nach Ansichten verschiedener Forscher eine Erfindung wie Robin Hood sei, um dem deutschen Sprachraum die Erfindung dieser Dinge zuzuschreiben.

Die Martinskirche liegt in der Altstadt direkt gegenüber des Rathauses der Stadt. Dank ihrer zentralen Lage in der Fußgängerzone nahe der Haupteinkaufsstraße ist die Kirche gut zu Fuß zu erreichen. Wer aber vom Bahnhof mit der Straßenbahn kommt, fährt bis zur Stadtmitte und geht die restlichen 200m zu Fuß. Und wer gerade schon dabei ist, kann auch das nicht weit entfernte Münster bestaunen!